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April 10, 2026
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"Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal."
"Das Weltall in seiner fĂźr alle Lebewesen gĂźltigen Weltordnung [âŚ] war, ist und wird ewig sein ein ewig lebendes Feuer, das sich in ständigem Rhythmus entzĂźndet und verlĂśscht."
"Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis."
"Augen sind genauere Zeugen als die Ohren."
"Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein."
"Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit"
"Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen."
"Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daĂ sie aus einer Reihe von FuĂnoten zu Platon besteht."
"Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."
""Sie werden also sagen: Wenn der Gerechte so gesinnt ist, wird er gegeiĂelt, gefoltert, in Ketten gelegt, an beiden Augen geblendet werden, und schlieĂlich wird man nach allen Martern ihn ans Kreuz schlagen, damit er zur Einsicht kommt, dass es nicht das Richtige ist in dieser Welt, gerecht zu sein, sondern es nur zu scheinen." Rep. 361e und 362a, vgl. Ăbersetzung Wilhelm Siegmund Teuffel (1855/56) zeno.org. Platons áźÎ˝ÎąĎĎÎšÎ˝Î´Ď ÎťÎľĎĎ bedeutet wĂśrtlich "pfählen", was im klassischen Griechenland ebenso unĂźblich war wie kreuzigen. Vielleicht deshalb spricht Friedrich Schleiermacher (1828) von "aufknĂźpfen", S. 129 books.google."
"Das Gute wird bei uns Menschen weit Ăźberwogen von dem Ăbel."
"Wie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen."
""Umgibt nun des Tages Helle das den Augen EntstrĂśmende, dann vereinigt sich dem Ăhnlichen das hervorstrĂśmende Ăhnliche und bildet in der geraden Richtung der Sehkraft aus Verwandtem da ein Ganzes, wo das von innen Herausdringende dem sich entgegenstellt, was von auĂen her mit ihm zusammentrifft." â Timaios"
"... dass wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglßck herauskommen wßrde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein gÜttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen."
"Nichts Unvollendetes kann fĂźr etwas MaĂstab sein."
"Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich."
"GlĂźcklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut fĂźr sie ist."
"[Die Seele] ist an ihren KÜrper gefesselt und mit ihm verwachsen, gezwungen die Wirklichkeit durch den KÜrper zu sehen wie durch Gitterstäbe, anstatt durch ihre eigene ungehinderte Sicht."
"Die grĂśĂte Strafe aber ist, von Schlechteren regiert zu werden, wenn einer nicht selbst regieren will; und aus Furcht vor dieser scheinen mir die Rechtschaffenen zu regieren, wenn sie regieren."
"Der KĂśrper ist das Grab der Seele."
"Den Guten nenne ich glĂźcklich. Wer aber Unrecht tut, den nenne ich unglĂźcklich."
"Sokrates pflegte zu den GĂśttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wĂźssten sie am besten, was gut ist."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das GegenstĂźck zum sterbenden Sokrates!"
""Die Jugend liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer." (in verschiedenen Varianten)"
"Nun aber ist es Zeit fortzugehen, fĂźr mich um zu sterben, fĂźr euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, auĂer Gott."
"Macht mir kein Getßmmel, O Ihr Männer von Athen."
"Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht."
"Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas TĂźchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiĂ, ich aber, wie ich eben nicht weiĂ, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daĂ ich, was ich nicht weiĂ, auch nicht glaube zu wissen."
"Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiĂ etwas SchĂśnes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiĂ nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiĂ, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiĂ."
"Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groĂ noch klein."
"Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."
"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"
"Nach der Vereinigung sind alle Lebewesen unglĂźcklich, auĂer dem Hahn, der singt."
"Ein kleiner Irrtum am Anfang wird am Ende ein groĂer."
"Vor den Richter gehen, heiĂt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaĂen die lebendige Gerechtigkeit sein."
"Tapferkeit in Verbindung mit Macht fĂźhrt zu TollkĂźhnheit."
"So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofĂźr das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. [âŚ] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur."
"Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äuĂerem GlĂźck die Bescheidenheit zu wahren."
"Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden."
"Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient."
"Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel."
"Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung mÜglich ist."
"Es läĂt sich nämlich beobachten, daĂ der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhĂśrt, aber sie nicht richtig hĂśrt. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehĂśrt haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander."
"Es ist offensichtlich, daĂ der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen [politikon zoon]."
"Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahnung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen."
"Der, der sie erschuf, lieĂ sie auch wieder verschwinden."
"Die grĂśĂte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie."
"Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht fßr alle Gegenstände fordern, sondern nur fßr die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht fßr die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden"