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April 10, 2026
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"Inmitten der Verschleierungen und Kunstgriffe die ĂĽber die Menschen herrscht, ist es nur die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die uns vor Ăśberraschungen retten kann."
""Aber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen." « Mais Dieu se rit des prières qu'on lui fait pour détourner les malheurs publics, quand on ne s'oppose pas à ce qui se fait pour les attirer. » – Œuvres complètes, Tome XIV, Livre IV, N. III."
"Nehmt die Liebe weg, und es bleiben keine Leidenschaften; setzt sie hinzu, und diese werden alle wieder geboren."
"Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles."
"Es gibt keinen Zufall in der Regelung der menschlichen Dinge, und GlĂĽck ist ein Wort ohne Sinn."
"Die größte Schwäche ist zu fürchten, schwach zu erscheinen."
"Der Pirat des Wissens ist ein guter Pirat. Wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich ein Schiff bauen, das so hieße: Pirat des Wissens. Was in der Wissenschaft derzeit schlimm ist, ist dass die Firmen ihr Wissen kaufen und es deshalb geheim halten wollen. Und deshalb werden die Piraten morgen die sein, die im Recht sind. Man wird das Geheimnis piratieren."
"Ich habe [...] das Gefühl, dass wir Wesen geworden sind, die ständig etwas Neues begehren und Menschen konsumieren wie Joghurt. Wie es um unsere Liebesfähigkeit bestellt ist, kann man bei Facebook beobachten. Da gibt es lauter so genannte Freunde, darunter hundert potentielle Partner, die den aktuellen sofort ersetzen können. Eine lange Warteliste, wie am Flughafen, und wenn es mit einem nicht klappt, checkt man den nächsten ab. Dass Menschen so leicht austauschbar sein sollen, macht mir Angst."
"Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen."
"Die ganze kleine Welt bumst, vögelt, bläst, leckt Sperma, reibt sich die Klitoris, pumpt an Schwänzen, spritzt auf Gesichter, malträtiert Mösen, peitscht sich die Brüste, bepisst sich, schwuchtelt und wichst in Freude und Entspannung."
"Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?"
"Philosoph, Redner, Verkünder, Gesetzgeber, Krieger, Eroberer von Ideen, Wiederhersteller vernunftgemäßer Lehren, eines Kults ohne Bilder, Gründer zwanzig irdischer und eines geistigen Reiches, das ist Mohammed. Nach allen Maßstäben, an denen menschliche Größe gemessen werden kann: Welcher Mensch ist je größer gewesen?"
"In der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben."
"Ich habe Gott ĂĽberall erblickt aber niemals begriffen."
"Die Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten."
"Dichtung ist Erinnerung und Ahnen von Dingen; was sie besingt, ist nicht gestorben, was sie berĂĽhrt, lebt schon."
"Das Volk ist das Herz des Landes; man darf es nur rühren, und es quellen Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor."
"Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung."
"Das Ideal ist die Wahrheit, von weitem gesehen."
"Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen WĂĽnschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert."
"Der Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was Poincaré die Freude am Verstehen nennt, nicht in den Anwendungsmöglichkeiten seiner Erfindung."
"Wir haben keine unmittelbare Anschauung für die Gleichzeitigkeit, ebensowenig wie für die Gleichheit zweier Zeiträume. Wenn wir diese Anschauung zu haben glauben, so ist das eine Täuschung. Wir helfen uns durch bestimmte Regeln, die wir meist anwenden, ohne uns Rechenschaft darüber zu geben. [...] Wir wählen also diese Regeln, nicht weil sie wahr sind, sondern weil sie die bequemsten sind, und wir könnten sie zusammenfassen und sagen: "Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse oder ihre Aufeinanderfolge und die Gleichheit zweier Zeiträume müssen derart definiert werden, daß der Wortlaut der Naturgesetze so einfach als möglich wird."
"Ich weiß nicht, ob ich an einer Stelle schon erwähnte, daß die Mathematik die Kunst ist, scheinbar verschiedenen Dingen denselben Namen zu geben. Nur müssen diese Dinge, wenn sie auch an Inhalt verschieden sind, in der äußeren Erscheinung sich ähnlich sein, und sie müssen sozusagen in dieselbe Form gegossen werden können. Wenn die Ausdrucksweise gut gewählt ist, so wird man mit Erstaunen bemerken, wie alle Beweisführungen, die für ein bekanntes Objekt gemacht werden, sofort auf viele neue Objekte anwendbar sind; man braucht nichts zu ändern, nicht einmal die Worte, weil die Benennungen die gleichen geworden sind."
"Die Reihenfolge, in die wir die Begebenheiten des Bewußtseins ordnen, duldet keinerlei Willkür; sie ist uns vorgeschrieben und wir können nichts daran ändern."
"Die Mathematiker studieren nicht Objekte, sondern Beziehungen zwischen den Objekten; es kommt ihnen deshalb nicht darauf an, diese Objekte durch andere zu ersetzen, wenn dabei nur die Beziehungen ungeändert bleiben. Der Gegenstand ist für sie gleichgültig, die Form allein hat ihr Interesse."
"Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht."
"Aus all diesen Resultaten würde, wenn sie sich bestätigten, eine ganz neue Methode hervorgehen, die hauptsächlich durch die Tatsache charakterisiert würde, daß keine Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen könnte, ebensowenig wie keine Temperatur unter den absoluten Nullpunkt fallen kann. Für einen Beobachter, der selbst in einer ihm unbewußten Bewegung mitgeführt wird, könnte ebenfalls, keine scheinbare Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen, und dies wäre ein Widerspruch, wenn man sich nicht daran erinnerte, daß sich dieser Beobachter nicht der gleichen Uhren bedient, wie ein feststehender Beobachter, sondern solcher Uhren, die die „lokale Zeit“ zeigen."
"Lasst den Vorhang herunter; die Farce ist zu Ende."
"Die Natur vermeidet das Vakuum."
"Die Stunden sind fĂĽr den Menschen da und nicht der Mensch fĂĽr die Stunden."
"Der Hunger kommt beim Essen [...]; aber der Durst vergeht beim Trinken."
"Zu allen Zeiten haben die Kleinen fĂĽr die Dummheit der GroĂźen bĂĽĂźen mĂĽssen."
"Von weitem ist es was und in der Näh' ist's nichts."
"Mit den FlĂĽgeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."
"Mehr wirket Mild' als UngestĂĽm."
"Man muss sich gegenseitig helfen, das ist ein Naturgesetz."
"Jeder glaubt gar leicht, was er fĂĽrchtet und was er wĂĽnscht."
"Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zu viel gewinnen möchte."
"Ich beuge mich, aber ich breche nicht."
"Geduld und Zeit bringen mehr als Gewalt und Streit."
"Ein Tölpel wird trotz aller Müh, doch nicht zum feinen Herrn."
"Eilen hilft nichts; zur rechten Zeit fortgehen, das ist's."
"Bei einer dummen Obrigkeit, da grĂĽĂźt man nicht den Mann, man grĂĽĂźet nur das Kleid."
"Jeder ĂĽbermĂĽtige Sieger arbeitet an seinem Untergang."
":("Quelque chose monte alors en moi que j'accueille par son nom, les yeux fermés : Bonjour Tristesse.""
""Dann steigt etwas in mir auf, das ich mit geschlossenen Augen empfange und bei seinem Namen nenne: Traurigkeit"
"Ich zögere, diesem fremden Gefühl, dessen sanfter Schmerz mich bedrückt, seinen schönen und ernsten Namen zu geben: Traurigkeit."
"Wenn ich einen Gottlosen bekehren wollte, wĂĽrde ich ihn in eine WĂĽste verbannen."
"Wenn die Menschheit sich im Kreis bewegte wie die Sterne, könnte man ihre Bahn berechnen; weil sie fortschreitet und sich nicht im Kreis bewegt, ist die unberechenbar."
"Wenn die Eifersucht die Liebe ĂĽberlebt, so ĂĽberlebt die Eigenliebe sie gleichfalls."