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April 10, 2026
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"„Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Tolérance"
"„Die nützlichsten Bücher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Vorwort"
"„Der Abergläubische ist für den Schurken, was der Sklave für den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker.“"
"„Das Bessere ist der Feind des Guten.“ Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Artikel Art Dramatique (Dramatische Kunst), Zitat eines italienischen Sprichworts"
"„Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise.“ Micromégas, Kap. 6"
"„Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!“ Micromégas in Micromégas, Kap. 6"
"„Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.“ Memnon oder Die menschliche Weisheit"
""Ach! prüft man denn, was man sich wünscht?" Die Prinzessin von Babylon, Kap. 4 (eigentlich: „,Ach! Fürstin,‘ rief sie, ,prüft man, was man wünscht?‘“)"
"Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!"
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
"Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden."
"Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends."
"Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich."
"Alle Mönche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden."
"„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“ Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort"
"„Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.“ Der Chirurg in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 11"
"„Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.“ Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10"
"„Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.“ Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort"
"„Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen.“ Der Landvermesser in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 2"
"„Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.“ Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10"
"„Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 13"
"„Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 5"
"„Die Zeit heilt alle Wunden.“ Der ehrliche Hurone, Kap. 20"
"„Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!“"
"„Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe.“ Pangloss in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30"
"„Ihr Europäer scheint nur Milch statt Blut in den Adern zu haben.“ Die Alte in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 11"
"„,Gut gesagt,‘ antwortete Kandid, ,aber wir müssen unsern Garten bestellen.‘“ Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30, letzter Satz des Buches"
"„Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.“ Der alte Türke in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30"
"„Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist.“ Pococurante in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 25"
"„Alle Ereignisse in dieser besten aller möglichen Welten stehen in notwendiger Verkettung miteinander.“ Pangloss in Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30"
"„Zermalmt das Schimpfliche!“ Mit diesem antiklerikalen Appell zeichnete Voltaire seit 1760 viele Briefe an vertrauenswürdige Adressaten."
"„Schreit, man muss schreien!“ Brief an Damilaville, 4. April 1762"
"„Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu laufen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich aber diese Angewohnheit seit mehr als sechzig Jahren verloren habe, denke ich, dass es mir unglücklicherweise unmöglich ist, sie wiederzuerlangen.“ Brief an Jean-Jacques Rousseau, 30. August 1755, nach Lektüre von dessen Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes („Abhandlung über Ursprung und Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“)"
"„Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.“ Brief an Abbé Trublet, Ferney, 27. April 1761"