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April 10, 2026
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""Ein Buch ist ja keine Drehorgel, womit uns der Invalide unter dem Fenster unerbittlich die Ohren zermartert." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 441"
"Eigentlich lebe ich ja noch eine ganze Weile Ăźber mein Tod hinaus [âŚ] als Figur. In Dir! Und in den BĂźchern."
"Dort, wo man BĂźcher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen."
"Dieser Falz in der Mitte und die Buchseite in ihrer rechteckigen Form. Es ist eine Methode, die Dinge aufzubewahren, indem man sie zusammenfaltet."
"Die nßtzlichsten Bßcher sind die, die den Leser anregen, sie zu ergänzen."
""Die Feinde der guten BĂźcher und des guten Geschmacks Ăźberhaupt sind nicht die BĂźcherverächter, sondern die Vielleser." - Hermann Hesse, Schriften zur Literatur I, Quelle: Volker Michels (Hrsg.): "Hermann Hesse â LektĂźre fĂźr Minuten", 1971/1980, 15. Auflage, Suhrkamp Taschenbuch"
""Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres. // Wäre das Wahre nur neu; wäre das Neue nur wahr!" - Johann Heinrich VoĂ, Epigramme: Auf mehrere BĂźcher. In: Sämtliche poetische Werke. Hrsg. von Abraham Voss. Leipzig: MĂźller, 1835. S. 290,"
"Dass Bßcher alt werden kÜnnen, fleckig und beschädigt, ist auch ein Produktvorteil: Indem wir sie benutzen, verändern wir sie, eignen sie uns an, 'codieren' wir sie individuell. Wir gravieren Spuren ein. Ist das nicht auch interaktiv?" - Matthias Horx, In: Rainer Groothuis, "Wie kommen die Bßcher auf die Erde?, DuMont Verlag, KÜln 2000, S. 138"
"Das Buch ist keine nach Gutdßnken zu verändernde Ware: das Auge und die Hand bestimmen Maà und Form."
"Das Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Bßchern."
"Das beste Buch ist das, welches dem Leser seinen eigenen Reichtum fĂźhlbar macht."
"BĂźcher und Dirnen kann man ins Bett nehmen."
"BĂźcher sind Wahrheiten inmitten von LĂźgen."
""BĂźcher kĂśnnen schmerzen, kĂśnnen heilen und verletzten, kĂśnnen anleiten und befreien. BĂźcher werden indiziert, verbrannt, verboten und weggesperrt." - Erich Klein, âBĂźcher - Das Ende der Gutenberg-Galaxis?â, In: Diagonal - Radio fĂźr Zeitgenoss/innen. Herausgeber (ORF-Ă1), 09.03.2012."
"Bßcher, ihr seid goldene Behälter, gefßllt mit Manna; Felsen, aus denen Honig sprudelt; Euter strotzend von der Milch des Lebens, unerschÜpfliche Vorratskammern; der viergeteilte Strom des Paradieses, der die menschliche Seele labt und der durstigen Geist netzt und tränkt; fruchtbeladene Oliven, Wein von Engaddi, Feigenbäume, die keine Missernte kennen; brennende Lampen, immer in den Händen zu tragen."
"Bßcher bewegen mich, sie sind es, die Stimmungen in mir erzeugen kÜnnen. Sie kÜnnen mich aus einer frÜhlichen und unbeschwerten in eine nachdenkliche, aus einer ängstlichen in eine zuversichtliche Stimmung versetzen."
""An jeder Privatbibliothek läĂt sich ablesen, wann ihr Besitzer aufgehĂśrt hat, sein GeltungsbedĂźrfnis mit Bestsellern abzusichern. Oliver Hassencamp 555 kandierte Sätze. Aphorismen Nymphenburger Verlagsanstalt, MĂźnchen 1987, S. 69"
"Unter den wilden Tieren ist der Tyrann, unter den zahmen der Schmeichler das gefährlichste."
"Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch."
"Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen."
"Es schmeichelt uns, wenn man uns als Mysterium erĂśffnet, was wir ganz natĂźrlich gedacht haben."
"Es gibt nichts Schwereres auf der Welt als offener Freimut und nichts Leichteres als Schmeichelei."
"Es gibt nämlich kein anderes Mittel, Schmeicheleien zu vermeiden, als den Menschen beizubringen, dass sie dich nicht beleidigen, wenn sie dir die Wahrheit sagen. Doch wenn dir jeder die Wahrheit sagen darf, so fehlt es dir gegenßber an der Ehrerbietung."
"Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an."
"Wir mĂźssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen."
"Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit GÜttern sein."
"Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, fĂźr die Physik sein wichtigster Beitrag."
"Scheitern nimmt dir die Angst vor dem Scheitern."
"Es ist das Kennzeichen der Geduld, dass sie das Unverfßgbare so sein lässt, in seiner Entfaltung, aber natßrlich auch im mÜglichen Scheitern dieser Entfaltung, auch im Welken und Sterben."
"Es gibt mehr Menschen, die kapitulieren als scheitern."
"Warum lieben wir die Tugend an andern zehnmal mehr als an uns? Warum fßhlen wir so viel Wärme gegen einen Aufopfernden und halten's fßr Schuldigkeit bei uns? Einmal mßssen wir uns irren."
"Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfĂźllt, wird nie etwas GroĂes zu Stande gebracht werden."
"Nur wer den Liebesfunken in sich zur hellen Flamme anfacht, der erwärmt, der erleuchtet."
"Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht wie sich drauĂen der Hansel in die rĂśtlichen Hände pustet."
"Ich habe bei Menschen nie an Kälte geglaubt. An Verkrampfung schon, aber nicht an Kälte. Das Wesen des Lebens ist Wärme. Selbst Hass ist gegen ihre natßrliche Richtung gekehrte Wärme."
"Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das GehÜr, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen."
"Es gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische FlĂźssigkeit, die Ăther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle KĂśrper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten. ... Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Ăther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme fĂźhren. Die selbe Art der Bewegung, aber von grĂśsserer Frequenz, fĂźhrt zu Licht. Und mĂśglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität."
"Auch das Leben, das junge und zarte Leben, aus der vertrauten Dunkelheit, aus der kuschelnden Wärme des mĂźtterlichen SchoĂes in die groĂe, die fremde Welt entlassen, wie schrumpft es zusammen und geht es zurĂźck, wie zĂśgert es von Abneigung und Unlust, dieses Unternehmen, das man ihm anbietet zu akzeptieren."
"Wer seine Geschäfte maschinenmäĂig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz."
"Wer kalt ist, den friert nicht mehr!"
"Viele Menschen haben nicht die Kraft, anderen etwas zu geben, sie bauen Kälte um sich und leiden schrecklich unter ihrer Isolation."
"Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind."
"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiĂ ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war."
"Kälte und Hitze, Nässe und Trockenheit sind Gegensätze, und doch bringen sie in gleicher Weise den Menschen Nutzen. Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nßtzen, man muss nur alles zu seiner Zeit tun."
"Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein HÜrrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fßrstlichen Leiche oder dergleichen Braut hÜrt man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten fßllen: so fallen bloà einige ungehÜrte Tränen, trostlose oder selige."
"Schweigen ist der Deckel auf dem Hafen."
"Im Sturm tut es jeder Hafen."
"Wer den Hafen der Ehe ansteuert, tut gut daran, erst eine Hafenrundfahrt zu buchen."
"KĂźmmre dich nicht, wenn fern von dem heimischen Lande der Tod ruft! // Wo du auch seist, ein Wind fĂźhrt zum Hafen der Ruh."