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April 10, 2026
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"Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daĂ Âťdas Aussprechen dessen, was ist,ÂŤ ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen groĂen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle groĂe politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist."
"Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, Ăźber was es spricht, sondern zu wem es spricht."
"Alles was ßberhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen."
"Objektivität: Alles hat zwei Seiten. Aber erst wenn man erkennt, daĂ es drei sind, erfaĂt man die Sache."
"Nichts ist subjektiver als eine Objektivität, die gegen die eigene Subjektivität blind ist."
""Es ist ein Mysterium, daĂ unsere subjektive Tätigkeit im BewuĂtsein objektiven Gehalt haben kann." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 20"
"Durch die Aufstellung des Legalitätsprinzips, durch die dem Staatsanwalt auferlegte Verpflichtung, in gleicher Weise Entlastungs- wie Belastungsmomente zu prĂźfen, durch das ihm eingeräumte Recht, Rechtsmittel zugunsten des Beschuldigten einzulegen, u.s.w. kĂśnnte ein bloĂer Civiljurist zu der Annahme verleitet werden, als wäre die Staatsanwaltschaft nicht Partei, sondern die objektivste BehĂśrde der Welt. Ein Blick in das Gesetz reicht aber aus, um diese Entgleisung als solche zu erkennen. Es genĂźgt der Hinweis auf § 147 GVG: 'Die Beamten der Staatsanwaltschaft sind verpflichtet, den dienstlichen Anweisungen ihrer Vorgesetzten nachzukommen.'"
"Alles Objektive ist Vorstellung, mithin Erscheinung, ja bloà Gehirnphänomen."
"Wir dagegen gehÜren zu Gott. Jeder, der Gott kennt, wird auf uns hÜren. Wer aber nicht zu Gott gehÜrt, wird uns ablehnen. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung."
"Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lĂźgt ihr! Ihr verkĂźndet: âşSo spricht der Herr!âš, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe."
"Jemand ein X fĂźr ein U vormachen."
"Wo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu."
"Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung."
"Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht."
"Je weniger wir die Trugbilder bewundern, desto mehr vermĂśgen wir die Wahrheit aufzunehmen."
"Enttäuschung ist mir eine Beglßckung, denn zuvor war ich getäuscht, danach ist die Täuschung aufgehoben."
"Streben nach Vollendung."
"Zweifelsohne hat der Mangel an Wetteifer im Streben einen Vorteil: Er vermindert die Eitelkeit."
"Wer immer strebend sich bemĂźht, // Den kĂśnnen wir erlĂśsen."
"Was ein Streber werden will, krĂźmmt sich beizeiten."
"Was der Zeit unterworfen ist, das brauche; was ewig ist, danach strebe."
"Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wĂźste Leben."
"Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist!"
"Und so ist es denn nicht das Streben nach GlĂźck, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausĂźben mĂźssen."
"Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden, und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seyns, ihrer innigern Gemeinschaft fähig."
"Je heftiger man nach etwas strebt, desto weiter kommt man vom Ziele ab."
"Es ist aber oft der hĂśchste Schmerz eine Bildung neuer, hĂśherer Organe, wenn die alten dem neu erwachten hĂśheren Streben nicht mehr GenĂźge leisten."
"Es irrt der Mensch, solang er strebt."
"Der Inbegriff seines Strebens ist, alle zu verachten, alle zu benutzen und von allen Seiten zu seinem VergnĂźgen beisteuern zu lassen."
"Wir kĂśnnen alles. AuĂer Hochdeutsch."
"Deutsche Sprache, schwere Sprache."
""Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat"
""Unser Heil"
"Und es mag am deutschen Wesen // Einmal noch die Welt genesen."
"Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das rĂśmische Papsttum und der Geist deutscher Sitten."
"Im Deutschen lĂźgt man, wenn man hĂśflich ist."
"Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloĂe Meinungen."
"Der deutsche Negativismus hielt das Land am Laufen. Die Deutschen wollten denken: O Gott, die Wirtschaft krepiert, o Gott, noch mehr Arbeitslose, damit sie im Angesicht der eingebildeten Katastrophe dann noch verbissener, noch mehr arbeiteten."
""Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit."- Wolfgang Menzel, Die deutsche Literatur, Zweite vermehrte Auflage, Erster Theil, Hallberger'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1836, S. 3, , siehe auch Wikipedia: Dichter und Denker"
"Das ist Italien das ich verlieĂ. [âŚ] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich."
""Da aber der Deutsche keine Zeit so gern erlebt als Bedenkzeit"
"Als ich nach Berlin zurĂźckkam und durch die Stadt fuhr, hat mich Ăźberrascht, wie die deutsche Sprache mit Anglizismen verhunzt wird. Warum machen die das? Coffee to go! Zeitung to go! Shoppen ohne zu stoppen! So ein Quatsch! Wollen die, dass wir alle verblĂśden?"
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlßssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder kßssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurßckbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort."
"Nichts in der weiten Welt verdient mehr âtotâ genannt zu werden als die Zahl."
"Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafĂźr gescheitere."
"Gott freut sich der ungeraden Zahlen."
"Erkenntnisspendend ist die Natur der Zahl und fĂźhrend und lehrend fĂźr jeden in jedem, was ihm zweifelhaft und unbekannt ist."
"[...] die Zahlen sind freie SchÜpfungen des menschlichen Geistes, sie dienen als ein Mittel, um die Verschiedenheit der Dinge leichter und schärfer aufzufassen."
"Die Zahl ist ein gefährlich Ding, sie ist oft, weil sie wahr ist, voller Lßge, indem sie vorgibt, daà ihr Maà genßge, zu sagen : dies ist groà und dies gering."
"Die Starre der Zahlen ist es, welche die Exaktheit des arithmetischen Gesetzes garantiert, und so die Mathematik unter allen Wissenschaften auszeichnet."