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April 10, 2026
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"Es wird das Jetzt gezeigt, dieses Jetzt. Jetzt; es hat schon aufgehĂśrt zu sein, indem es gezeigt wird; das Jetzt, das ist, ist ein anderes als das gezeigte, und wir sehen, daĂ das Jetzt eben dieses ist, indem es ist, schon nicht mehr zu sein. Das Jetzt, wie es uns gezeigt wird, ist es ein gewesenes, und dies ist seine Wahrheit; es hat nicht die Wahrheit des Seins."
"... , daĂ diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist."
"Die Ungeduld verlangt das UnmÜgliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel."
"Das Wahre ist das Ganze."
"âWenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjĂźngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.â Grundlinien der Philosophie des Rechts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, S. 14."
"âJede Vorstellung ist eine Verallgemeinerung, und diese gehĂśrt dem Denken an. Etwas allgemein machen, heiĂt, es denken.â"
""Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand,"
"Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung."
"Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach auĂen Ruhe im Innern."
"Leidenschaftliche Liebe und Ehe ist zweierlei."
"Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee."
"Wer etwas GroĂes will, der muĂ sich, wie Goethe sagt, zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts. Es gibt eine Menge interessante Dinge in der Welt; spanische Poesie, Chemie, Politik, Musik, d. ist alles sehr interessant, und man kann es keinem Ăźbel nehmen, der sich dafĂźr interessiert; um aber als ein Individuum in einer bestimmten Lage etwas zustande zu bringen, muĂ man sich an etwas Bestimmtes halten und seine Kraft nicht nach vielen Seiten hin zersplittern."
""Jeder will und meint besser zu sein, als diese seine Welt. Wer besser ist, drĂźckt nur diese seine Welt besser aus, als Andere." (Nr. 52)"
"Die Katholiken hatten die Stellung von UnterdrĂźckern, die Protestanten die der UnterdrĂźckten"
"Tatsächlich ist der Darwinismus eine dialektische Konstruktion, ja eine Art Religion mit sehr ausgebildeter Mythologie und Dogmatik."
"Obwohl Atheismus mÜglicherweise schon vor Charles Darwin logisch verteidigungsfähig war, hat erst Darwin es ermÜglicht ein intellektuell erfßllter Atheist zu sein."
"Nach welchen Gesetzen die Natur wirklich verfährt, werden wir selbstverständlich niemals erfahren. Darwin hat nicht mehr Recht als Moses; nicht die Natur ist darwinistisch, aber der heutige Mensch ist es."
"Die Darwinisten machten aus Darwin ein ähnliches Gespenst wie die Marxisten aus Marx."
"Die darwinistische Erklärung dafßr, warum Lebewesen das, was sie tun, so gut kÜnnen, ist sehr einfach. Sie sind gut durch die angehäufte Klugheit ihrer Vorfahren."
"Ich habe nicht die geringste Angst vor dem Sterben."
"Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung."
"In dem Zustand der Anarchie, des Despotismus oder einer schlechten Regierung wird Gewalt, Strenge oder Wildheit und nicht der Intellekt leicht den Sieg erringen."
"Endlich bin ich ßberzeugt, dass die natßrliche Zuchtwahl das wichtigste, wenn auch nicht das ausschliessliche Mittel zur Abänderung der Lebensformen gewesen ist."
"Alle Natur befindet sich im Krieg miteinander oder mit der äusseren Natur."
"Meinen Namen und Erinnerungen hinterlasse ich der Menschheit groĂzĂźgiger Reden, fremden Nationen und dem nächsten Zeitalter."
"Wie wahr, daĂ Gelder die Lebenskraft des Krieges sind."
"Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen."
"Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen."
"Die Wissenschaft ist nichts als das Abbild der Wahrheit."
"Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft."
"Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, mĂźssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der grĂśĂte Erneuerer."
"Die Hoffnung ist ein gutes FrĂźhstĂźck, aber ein schlechtes Abendbrot."
"Der Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen KĂśrpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rĂźhrig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen AbfluĂ, so wird sie brandig und dadurch bĂśsartig und giftig."
"Der Charakter des Menschen wächst sich entweder zur Nutzpflanze oder zum Unkraut aus, deswegen muĂ man hier rechtzeitig gieĂen, dort jedoch ausrotten."
"Der beste Teil der SchĂśnheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann."
"Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den VÜgeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht."
"Denn auch das Wissen selbst ist eine Macht."
"Das Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit."
"FĂźr eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dĂźrftiger Ausgangspunkt."
"Das eigene Ich ist ein ärmlicher Mittelpunkt fßr eines Mannes Handeln."
"Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen."
"Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen."
"Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einfĂźhren, aber es ist nicht dieses Leben."
""Aus dem Umstand, dass mittelmäĂige Menschen oft arbeitsam sind und die intelligenten oft faul, kann man nicht schlieĂen, dass Arbeit fĂźr den Geist eine bessere Disziplin sei als Faulheit." Tage des Lesens. Aus dem Franz. von Helmut Scheffel. 1. Auflage. Frankfurt am Main; Leipzig: Insel-Verlag, 2001. ISBN 3458344187, S. 41"
"1998: Montaigne, Michel de: Essais. Erste moderne GesamtĂźbersetzung von Hans Stilett. Eichborn Verlag (Die andere Bibliothek) Frankfurt am Main; dtv 2011, ISBN 978-3-423-59082-2"
"2010: Montaigne, Michel de: Essais, Ăbersetzt von Johann Daniel Tietz, Verlag Zweitausendeins ISBN 978-3-86150-963-9"
"âWir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darĂźber.â"
"âWer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben.â"
"âPolitik ist ein weites Feld fĂźr Zank und Streit.â"
"âMan muĂ uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.â â Essais"