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April 10, 2026
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"Wenn er aber, wie gesagt, die ganze Welt als eine Einheit vor sich sah, wo wurden nicht Himmel und Erde eng, sondern die Seele des Schauenden weit; in Gott entrĂźckt, konnte er ohne Schwierigkeit alles schauen, was geringer ist als Gott."
"(...) so stand er da, die Hände zum Himmel erhoben, und hauchte unter den Worten des Gebetes seinen Geist aus."
"Allein, unter den Augen Gottes, der aus der HĂśhe herniederschaute, wohnte er in sich selbst."
""Wie hurtig schwamm nunmehr die SchĂśne // Dem Ufer zu! Wie schĂśn sang sie, wie zauberisch! // Er reicht' ihr seine Hand. ÂťKomm, gĂśttliche Sirene!ÂŤ"
"Nicht jede Besserung ist Tugend, // Oft ist sie nur das Werk der Zeit."
"Lebe, wie du, wenn du stirbst, // wĂźnschen wirst, gelebt zu haben."
"Geiz ist Grausamkeit gegen die DĂźrftigen und die Verschwendung ist es nicht weniger."
"Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan."
"Die wahre Ruhe der GemĂźter // Ist Tugend und GenĂźgsamkeit."
"Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!"
"Die Genies werden meist in der Provinz geboren und in der Metropole entdeckt."
"Der Fall ist nun klar: Es geht um Licht oder Dunkelheit, und jeder muss sich entscheiden, wo er steht."
"Kiplings Erzählungen hat man in England nicht geschätzt, sondern geglaubt. Sie wurden von einer staunenden Nation entgegengenommen als ein wahres Bild des Reiches und des Weltalls."
"Emerson besaà bestimmt Bedeutung, aber jene trockene Art Bedeutung, der gegenßber ich immer fßrchte, ungerecht zu sein: ein Puritaner, bemßht ein Heide zu sein, der es auch erreicht, ein Heide zu werden, aber zaudert, ob er hingehen soll, sich eine Tänzerin anzusehen."
"Der gute KĂźnstler ist der, den man verstehen kann; es ist der schlechte KĂźnstler, der immer ÂťmissverstandenÂŤ wird."
"Das groĂe und ganz unverkennbare Verdienst des englischen Adels ist, dass ihn niemand ernst nehmen kann."
"Ein Briefkasten heiĂt nur so; in Wahrheit ist er das Sanktuarium menschlichen Gedankenaustausches."
"Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem SchĂźchternen. Insofern blĂźht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen."
""Die einzige wirklich gefährliche und unmoralische Form des Trinkens besteht darin, Wein als Arznei zu trinken."
"Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch diese Art Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schĂśnen LĂźge."
"Der beste Beweis einer physischen Kraft ist der Hang nach hohen kĂźhnen Idealen."
"Das GlĂźck ist ein Mysterium wie die Religion und duldet kein Rationalisieren."
""Als Christus seine groĂe Gesellschaft grĂźndete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen AusflĂźchtemacher, ein GroĂmaul und einen Feigling"
"Es muss eingestanden werden, dass viele Kriminalromane so voller sensationeller Verbrechen sind wie ein Drama von Shakespeare."
"Es ist unmĂśglich, KĂźnstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehĂśrt der Rahmen."
"Ein guter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Helden, aber ein schlechter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Autor."
"Ein groĂer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben."
"Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äuĂerster Weitherzigkeit und an MitgefĂźhl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn fĂźr soziale Verpflichtung, den Blick fĂźr die geistlichen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes."
"Wir sind eine Armee der Träumer und deshalb sind wir unbesiegbar. Wie sollen wir auch nicht siegen, wenn wir alles drehen und wenden? Wir kÜnnen gar nicht verlieren. Oder besser gesagt, wir verdienen nicht zu verlieren."
"Wir mĂźssen die Welt nicht erobern. Es reicht sie neu zu schaffen. Heute. Durch uns!"
"Wir kĂśnnen uns den Luxus der LĂźge nicht leisten. Wenn man auf dem schmalen Grat des Krieges lebt wird man spontan, und wir haben festgestellt, dass die LĂźge ein Minimum an Planung erfordert."
"Und wenn die Augen glänzen, was kann es da noch ausmachen wenn die Nacht uns erstickt?"
"Wenn in der bĂśsen Welt der Krieg die Menschen voneinanderreiĂt, bringt er sie doch auch wieder zueinander."
"Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun kÜnnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu."
"So ist es also das Schicksal Deutschlands immer gewesen, daĂ seine Bewohner, durch das GefĂźhl ihrer Tapferkeit hingerissen, an allen Kriegen Teil nahmen; oder daĂ es selbst der Schauplatz blutiger Auftritte war."
"Die beste Rechtfertigung hilft nur zu häufig nur dazu, den VerdruĂ noch grĂśĂer zu machen."
"Wer imponirt? Nur Der, welcher ruhig seinen eigenen Weg geht."
"Durch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert."
"Was liegt alles in den wenigen Worten: sein eigener Herr sein!"
"Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spĂźrt ihn frĂźh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell."
"jedes ĂbermaĂ muĂ gefährlich werden, selbst ein ĂbermaĂ von GemĂźt."
"es zeigte sich wieder, daĂ die Hoffnung und die Freude die besten Ărzte sind."
"Ach, wenn Seufzer die Welt verbessern kÜnnten, sie wäre längst keiner Verbesserung mehr fähig."
""Wir sind doch thÜrichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefßhle! Man schämt sich der Thräne und"
"Hßtet Euch, jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgßltigkeit fßhrt, zu befÜrdern, oder sie gar hervorrufen zu wollen."
"So oft eine neue Ăźberraschende Erkenntnis durch die Wissenschaft gewonnen wird, ist das erste Wort der Philister: es sei nicht wahr; das zweite: es sei gegen die Religion; und das dritte: so etwas habe Jedermann schon lange vorher gewuĂt."
"Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz ßberkommt, so ßberlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten."
"Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter."
"es ist nicht alles KomĂśdie in der Welt."
"Die Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Behaglichkeit in die Welt gebracht und so viele Glßckliche drin gemacht, wie die Einfältigen."