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April 10, 2026
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"Kein Literat, auch von den glänzendsten Gaben, ist jemals zum Dichter geworden."
"Der Dichter scheint sich vom Literaten manchmal nur durch seine geringere Geschicklichkeit in den BemĂźhungen um einen äuĂeren Erfolg zu unterscheiden, der ihm oft erst die Voraussetzung fĂźr die MĂśglichkeit weiteren Schaffens bieten wĂźrde oder bietet."
"Wie sinnlos die Welt dir erscheinen mag, vergiss nie, dass du durch dein Handeln wie durch dein Unterlassen dein redlich Teil zu dieser Sinnlosigkeit beiträgst."
"Jeder Dichter ist Realist und Idealist, Impressionist und Expressionist, Naturalist und Symbolist zugleich, oder er ist Ăźberhaupt keiner."
"In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es so wenig einen Stillstand wie im Leben des Einzelnen."
"Die Eigenschaften unserer Nebenmenschen sind uns immer nur ihrer qualitativen Bedeutung nach offenbar; und es ist nie vorzusehen, bis zu welchem Grad irgendeine Eigenschaft unter bestimmten Umständen sich zu entwickeln vermag."
"Bereit sein ist viel, warten kĂśnnen ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nĂźtzen ist alles."
"Aus dem Werke manches Dichters spĂźren wir wohl heraus, dass er irgendwie und irgendwo ein Genie ist, nur leider gerade nicht in seiner Dichtung."
"Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut."
"Wie eilig ordnet sich Geschehnes ein."
"Wer Materie sagt, sagt Geist, ob er es will oder nicht. Denn sie wäre ßberhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie kÜnnte er es nicht sagen, nicht einmal denken."
"Wer einmal vĂśllig begriffen hat, dass er sterblich ist, fĂźr den hat eigentlich die Agonie schon begonnen."
"Weiche hundert Schritte ab vom gebahnten Pfad, und du findest dich allein. Und wenn du einem begegnest, weiĂt du nicht, ob er die Einsamkeit sucht wie du oder auf Raub ausgeht."
"Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schĂśn finde. Ich habe HeimatgefĂźhl, aber keinen Patriotismus."
"Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen."
"Ja, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, daĂ man den lautesten Trompeter wegschieĂt!"
"Jede Politik, auf welche Ideologie sie sich sonst auch berufen mag, ist verlogen, wenn sie die Tatsache nicht anerkennt, daà es keine Vollbeschäftigung fßr alle mehr geben kann und daà die Lohnarbeit nicht länger der Schwerpunkt des Lebens, ja nicht einmal die hauptsächlichste Tätigkeit eines jeden bleiben kann."
"Wer Träume nicht ernst nimmt, spielt nur mit dem Traum. Wir leben von MÜglichkeiten und sterben an Wirklichkeiten."
"Abschied ist die innigste Form menschlichen Zusammenseins."
"Wir verachten die Legenden unserer Heimat und lehren die Kinder die Legenden des Altertums."
"Wir sollten vom Menschen, wie vom Wetter, das Beste und das Schlechteste erwarten."
"Wer GroĂes wagt, setzt unvermeidlich seinen Ruf aufs Spiel."
"Wer alles ertragen kann, kann alles wagen."
"Während unsere Seele voll GefĂźhl ist, sind unsere Reden voll ZweckmäĂigkeit."
"Vertraulichkeit ist das Lehrjahr des Geistes."
"Verstellung ist eine Anstrengung des Verstandes und keineswegs ein Laster der Natur."
""Ăber groĂe DemĂźtigungen trĂśsten wir uns selten"
"Spott ist der PrĂźfstein der Eigenliebe."
"Notwendigkeit nimmt uns die Qual der Wahl ab."
"Milde ist besser als Gerechtigkeit."
"Man urteilt Ăźber andere nicht so verschieden wie Ăźber sich selbst."
"Klarheit ist die Ehrlichkeit der Philosophen."
"HĂśchstes GlĂźck und tiefstes UnglĂźck vermag die MittelmäĂigkeit nicht zu fĂźhlen."
"Hochgestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen."
"Es schmeichelt uns, wenn man uns als Mysterium erĂśffnet, was wir ganz natĂźrlich gedacht haben."
"Es kommt häufig vor, dass man uns achtet nach dem MaĂe, wie wir uns selbst schätzen."
"Es gehĂśrt nicht so viel dazu, schlau zu sein, als schlau zu scheinen."
"Erfindung ist das einzige Kennzeichen des Genius."
"Eine weise Regierung nimmt auf das Niveau der Untertanen RĂźcksicht."
"Die Vernunft errĂśtet Ăźber die Neigungen, Ăźber die sie nicht Rechenschaft ablegen kann."
"Die Philosophie ist eine veraltete Mode, die noch manche Liebhaber findet, so wie andere rote StrĂźmpfe tragen der Welt zum Trotz."
"Die Grundsätze der Menschen offenbaren ihren Charakter."
"Die erwachende Tugend eines jungen Menschen ist anmutiger als die ersten Tage des FrĂźhlings."
"Der ungeheure Unterschied, den wir zwischen uns und den Wilden bemerken, besteht nur darin, dass wir etwas weniger unwissend sind."
"Der Feige muss weniger Beleidigungen schlucken als der Ehrgeizige."
"Der erste Seufzer der Kindheit gilt der Freiheit."
"Das Falsche, kunstvoll dargestellt, Ăźberrascht und verblĂźfft, aber das Wahre Ăźberzeugt und herrscht."
"BedĂźrftigkeit steht zwar unseren WĂźnschen entgegen, aber sie begrenzt sie auch. Ăberfluss vermehrt zwar unsere BedĂźrfnisse, aber hilft uns auch, sie zu befriedigen. Ist man am rechten Platz, so ist man glĂźcklich."
"Bedeutende Geister erlernen bedeutende Ămter schnell."
"Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als BetrĂźger."