First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Soll die Schule irgend gedeihen, so muà sie ganz und ohne Rßckhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet."
"Ich scheue mich nicht zu sagen, es ist die Wissenschaft fĂźr uns Religion geworden, [...]."
"Eine vernßnftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsgemässe Existenz unzweifelhaft feststellen."
"Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt."
"Die logische Antwort auf die Frage, wie man in Zukunft ähnliche Zustände, wie sie in Oberschlesien vor unsern Augen gestanden haben, vorbeugen kÜnne, ist also sehr leicht und einfach: Bildung mit ihren TÜchtern Freiheit und Wohlstand. Weniger leicht und einfach ist aber die faktische Antwort, die LÜsung dieses grossen socialen Problems."
"Die kßnstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden."
"Die Freiheit ist nicht die Willkßr, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernßnftig zu handeln."
"Die Aerzte sind die natßrlichen Anwälte der Armen und die sociale Frage fällt zu einem erheblichen Theil in ihre Jurisdiction."
"Bildung, Wohlstand und Freiheit sind die einzigen Garantien fĂźr die dauerhafte Gesundheit eines Volkes."
""Um einen 70jährigen zu fĂźttern, brauche ich keine sechs Semester Psychologie. Dazu brauche ich ein gutes Herz und eine ruhige Hand.â â Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 13/52 vom 07.09.1995, S. 4373"
"Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in [einen] Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik."
"Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist."
"Wenn Arbeit alles wäre, gäbe es keinen Lebenssinn fßr Behinderte, keinen mehr fßr Alte und noch keinen fßr Kinder."
"Karl May hat mit Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi Figuren geschaffen, mit denen sich jugendliche und erwachsene Leser noch identifizieren werden, wenn längst vergessen ist, wer Rambo oder Der Terminator sind. Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, daà sie unsere Phantasie anregen. Sie treffen unsere Sehnsucht nach exotischer Ferne und einer besseren Welt. Selbst wenn sie ins Mythische und Surreale gleiten, behalten sie ein menschliches Maà und sind damit den Kultfiguren des Action-Kinos haushoch ßberlegen."
"Ich finde, ÂťKriseÂŤ ist geradezu zum Lieblingswort der Zeit geworden. Es wird gebraucht wie die Hostie einer Pseudoreligion."
""Erbitte Gottes Segen fĂźr deine Arbeit"
"Der Geschlechterkampf ist so einfallslos wie der Klassenkampf."
"Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden."
"Nicht die Taten bewegen die Menschen, sondern die Worte Ăźber die Taten."
""Der Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus." 17. Mai 2010, sueddeutsche.de"
""Es gibt Geld wie Heu, es ist bloĂ in den Händen der falschen Leute! [...] Wenn wir nicht handeln, wird die Revolution, die wir in Nordafrika gesehen haben, auf Europa Ăźbergreifen. Und wir haben es gewusst, bloĂ geschaut und nichts getan."- auf der Diskussionsveranstaltung der Reihe âEuropa im Diskursâ zum Thema "Geld und Moral" am 26. Februar 2012 im Wiener Burgtheater, Gianluca Wallisch, DER STANDARD, Printausgabe, 27.2.2012"
"Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen BegrĂźndung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der BegrĂźndung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst mĂśglich gemacht."
"Nationalstolz ist auch keine Voraussetzung fßr das Amt des CDU-Generalsekretärs. Stolz gehÜrt zu den sieben Hauptsßnden."
"Jeder intelligente Katholik ist im Inneren irgendwie auch Protestant. Die Nachfolgeorganisation der Inquisition, die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger, kann ja wohl nicht der MaĂstab des Glaubens sein."
""Finanziell war ich immer unabhängig, ich musste nie von der Politik leben. Ich bin Volljurist, ich war Richter, ich war Rechtsanwalt"
"Die Deutschen sind ein groĂartiges Volk, wenn sie die richtige politische FĂźhrung haben."
"Niemand kann Dir ein MinderwertigkeitsgefĂźhl aufzwingen ohne Deine Bereitschaft dazu."
"âFalls Washington sich weigert, diese Visa sofort zu bewilligen, werden die deutschen und Ăśsterreichischen EmigrantenfĂźhrer mit amerikanischer Hilfe ein Schiff mieten, mit diesem Schiff mĂśglichst viele der in Frankreich gefährdeten FlĂźchtlinge Ăźber den Atlantischen Ozean bringen und wenn nĂśtig, so lange entlang der amerikanischen OstkĂźste kreuzen, bis das amerikanische Volk, beschämt und verärgert, den Präsidenten und den Kongress durch Demonstrationen zwingt, diesen Opfern politischer Verfolgung zu erlauben, in Amerika an Land zu gehen.â Eleanore Roosevelt am 27. Juni 1940 in einem Telefonat mit ihrem Mann, Präsident Franklin D. Roosevelt, in dem es um Visa fĂźr Lion Feuchtwanger und andere ging. Ăbersetzung zitiert nach Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die groĂe Flucht der Literatur. C. H. Beck, MĂźnchen. 2024. 978-3-406-81490-7. Seite 105."
"Wir haben eine besondere Verantwortung fĂźr das Ăkosystem dieses Planeten. Indem wir andere Arten schĂźtzen, sichern wir unser eigenes Ăberleben."
"Die beste Regierung ist die, die am wenigsten regiert."
"Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit."
"Diejenigen, die bereit sind, wesentliche Freiheiten aufzugeben, um zeitweilig Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
"Nur die LĂźge braucht die StĂźtze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine aufrecht stehen."
"Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Volke mit einer Zeitung und ohne eine Regierung â und einem Volke mit einer Regierung, aber ohne eine Zeitung, â so wĂźrde ich mich unbedingt fĂźr Ersteres entscheiden!"
"Aber so wie die Dinge liegen, haben wir den Wolf bei den Ohren, und wir kĂśnnen ihn weder halten noch mit Sicherheit gehen lassen."
"Selten entscheidet die Ăśffentliche Meinung unmoralisch oder unklug, und wer sich von ihr entfernt, sollte sein eigenes Urteil misstrauisch prĂźfen."
"Ich glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nĂśtig wie ein Gewitter in der Natur."
"Ich glaube aufrichtig, wie Sie, dass Bankanstalten gefährlicher sind als stehende Armeen; und dass das Prinzip, unter dem Namen Finanzierung, Geld auf Kosten der Nachwelt auszugeben, groĂmaĂstäblicher Betrug an der Zukunft ist."
"Ich bin nicht einer von denen, die das Volk fßrchten. Beim Volke und nicht bei den Reichen liegt die Sicherheit fßr dauernde Freiheit. Um seine Unabhängigkeit zu wahren, dßrfen wir es nicht dulden, daà unsere Herrscher uns mit einer ewigen Schuld belasten. Wir mßssen wählen zwischen Einfachheit und Freiheit, oder Verschwendung und Knechtschaft."
"FĂźr das Leben der Menschen und ihr GlĂźck zu sorgen, und nicht es zu zerstĂśren, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung."
"Frieden, Handel und aufrichtige Freundschaft mit allen Nationen, verstrickende BĂźndnisse mit keiner."
"Der Baum der Freiheit muĂ von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natĂźrlicher DĂźnger."
"Am Altar Gottes habe ich in jeder Form der Tyrannei Ăźber die Menschen ewige Feindschaft geschworen."
"Ein gerechtes Ziel lässt sich nicht mit ungerechten Mitteln erreichen."
"Gewalt hĂśrt da auf, wo die Liebe beginnt."
"Ich bin sechsunddreiĂig, da finde ich zwei Abtreibungen auf ein lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig."
"Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat."
"Der Punkt ist, dass es keine Linke in Deutschland, die diesen Namen fßr sich beansprucht, geben sollte, die antisemitische Gruppen, antisemitische Denkmuster enthält. Und was man dafßr braucht ist das Gegenteil von dem was manche Linke gegenwärtig tun: Nämlich eben nicht Harmonie, sondern Streit."
"Indien mÜchte mit allen Mitteln den Krieg vermeiden, aber das ist keine einseitige Angelegenheit, mit geballten Fäusten kann man sich nicht die Hände reichen."
"In seiner Muttersprache ist man doch am präzisesten, kann am besten Gefßhle und ZwischentÜne ausdrßcken. Und wenn ich das fÜrdern will, das ist keine nationalistische Deutschtßmelei."