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April 10, 2026
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"Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch."
"Stalin war, das muĂ sachlich festgestellt werden, eine sehr groĂe PersĂśnlichkeit, der geniale ZĂźge nicht abzusprechen sind. Politisch war er ein eiskalter und kluger FĂźhrer der Sowjetunion, der unter schwierigsten Umständen stets die Interessen seines Landes und seiner Partei vor Augen hatte und sie mit Ausnahme einiger schwerer Fehler in der letzten Phase seines Lebens weitgehend auch erfolgreich vertreten hat."
"So grob er [Stalin] anderen gegenßber sein kann, so leicht fßhlt er sich selbst beleidigt und, so ßberraschend das erscheinen mag, so launenhaft ist er. Seine Reaktionen sind primitiv. Sobald er sich ßbergangen glaubt, neigt er dazu, Menschen sowohl als Ereignissen den Rßcken zu kehren, mßrrisch seine Pfeife zu schmauchen und von Rache zu träumen."
"Mßhsam formte er [Stalin] seine Sätze und brachte keine Betonung auf, keine Wärme, keine Farbe. Die organische Schwäche seiner Natur, Kehrseite ihrer Stärke, ist seine vÜllige Unfähigkeit, Feuer zu fangen, sich ßber langweilige Trivialitäten zu erheben, zwischen sich und den ZuhÜrern ein lebendiges Band zu schaffen, in dem ZuhÜrer das bessere Selbst zu wecken. [...] Kalte Bosheit genßgt nicht, um die Seele der Massen zu erobern."
"Man muss natĂźrlich Stalin und Dserschinski fĂźr diesen wirklich groĂrussischen nationalistischen Feldzug verantwortlich machen."
"Koba denkt zu langsam, seine Ideenverbindungen sind zu monoton, sein Stil ist linkisch und ärmlich. Will er einen kräftigen Effekt hervorrufen, verfällt er in niedrige Ausdrucksweise."
"Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher AugenhĂśhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert."
"Bei Stalin war jedes Verbrechen mĂśglich, denn es gibt kein einziges, das er nicht begangen hätte [âŚ] ihm wird jedenfalls [âŚ] der Ruhm zufallen, der grĂśĂte Verbrecher der Geschichte zu sein."
"Stalin ist zu grob, und dieser Mangel, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten durchaus erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu ßberlegen, wie man Stalin ablÜsen kÜnnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von Gen. Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, daà er toleranter, loyaler, hÜflicher und den Genossen gegenßber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist."
"[W]er immer ein Gebiet besetzt, erlegt ihm auch sein eigenes gesellschaftliches System auf. Jeder fĂźhrt sein eigenes System ein, so weit seine Armee vordringen kann. Es kann gar nicht anders sein."
"ÂťWiĂt ihr, GenossenÂŤ, sagte Stalin, Âťwas ich Ăźber diese Frage denke? Ich meine, daĂ es vĂśllig unwichtig ist, wer und wie man in der Partei abstimmen wird; Ăźberaus wichtig ist nur das eine, nämlich wer und wie man die Stimmen zählt.ÂŤ"
"Natßrlich wird die Theorie gegenstandslos, wenn sie nicht mit der revolutionären Praxis verknßpft wird, genauso wie die Praxis blind wird, wenn sie ihren Weg nicht durch die revolutionäre Theorie beleuchtet."
"Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? Eine Epoche der schwärzesten Reaktion wßrde ßber alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man wßrde die Arbeiterklasse und die unterdrßckten VÜlker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus wßrden liquidiert."
"Und der groĂe Lenin erleuchtet uns den Weg, Uns erzog Stalin zur Volkstreue."
"Es ist allgemein anerkannt, dass keine Wissenschaft ohne Kampf der Meinungen, ohne Freiheit der Kritik sich entwickeln und gedeihen kann. Aber diese allgemein anerkannte Regel wurde in unverfrorenster Weise ignoriert und mit FĂźĂen getreten. Es bildete sich eine abgekapselte Gruppe unfehlbarer leitender PersĂśnlichkeiten heraus, die, nachdem sie sich gegen jede MĂśglichkeit einer Kritik gesichert hatte, eigenmächtig zu wirtschaften und ihr Unwesen zu treiben begann."
"Man muss die Ăźberlebte Vorstellung fallen lassen, dass nur Europa uns den Weg weisen kĂśnne. Es gibt einen dogmatischen Marxismus und einen schĂśpferischen Marxismus. Ich stehe auf dem Boden des letzteren."
"Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrßckung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie."
"Zunehmend habe ich den Eindruck, daĂ unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung im Zenit ihrer Entwicklung angelangt ist. Im Grunde hat sie damit keine Zukunftsperspektive mehr. Die Art wie wir leben, ist nicht verallgemeinerungsfähig. Wir kĂśnnen unsere materiellen AnsprĂźche an die Erde und ihre Ressourcen nicht auf die groĂe Mehrheit der Menschheit Ăźbertragen. China und Indien mit der gleichen PKW-Dichte und dem gleichen Verbrauch an Energie wie in einer hochentwickelten Zivilisation wären undenkbar. [...] Das heiĂt aber, daĂ die FortfĂźhrung unserer eigenen Lebensweise nur mĂśglich ist, wenn sie auch in Zukunft einer privilegierten Minderheit, den hochentwickelten Industrienationen, vorbehalten bleibt."
""Bei Karl May erinnere ich mich an den grĂśĂten Verlust, der mir je widerfahren ist. Als wir 1945 Ăźber Nacht Schkopau verlassen mussten und von der Militärkommandantur nach West-Deutschland transportiert wurden, da durften wir nur einen einzigen Koffer mitnehmen. Meine gesamte Karl-May-Sammlung"
"âIst es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren mĂźssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heiĂt, ja, sollte man doch Schluss machen.â â 1965 auf dem XI. Plenum des ZK der SED. Originalstimme Walter Ulbricht als wav-Datei: Anspielung auf das âYeah, Yeah, Yeahâ der Beatles."
"âWenn ich durch die StraĂen gehe // Und etwas Neues, SchĂśnes sehe // Weis' ich stolz darauf: // Das hat mein Freund getan! // Mein Freund, der Plan!â â 1953 im DDR-Rundfunk. 17juni53.de, Tondokument"
"âIch verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wĂźnschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? -äääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafĂźr voll ausgenutzt wird -voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.â â am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost) zum Vorschlag der Sowjetunion vom 4. Juni 1961, âeine Friedenskonferenz einzuberufen, einen Friedensvertrag abzuschlieĂen und auf dieser Grundlage die Frage Westberlins als einer freien Stadt zu lĂśsenâ, auf die Frage der Journalistin Annamarie Doherr: âHerr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer Freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?â Der Bau der Berliner Mauer begann keine zwei Monate später am 13. August 1961. http://1961.dra.de/index.php?id=32 mit Video"
"âEs muss demokratisch aussehen, aber wir mĂźssen alles in der Hand haben.â â Anfang Mai 1945, zitiert in: Wolfgang Leonhard: Die Revolution entläĂt ihre Kinder (1955). Leipzig 1990. S. 406. DIE ZEIT 19/1965"
"Ich wollte ja nicht fĂźr ihn oder die SED singen, sondern fĂźr die Menschen."
"Vorwärts immer, rßckwärts nimmer!"
"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf."
"Ich bitte Sie, mit mir das Glas zu erheben und zu trinken: Auf die internationale Solidarität, auf den Frieden und das Glßck aller VÜlker, auf den 40. Jahrestag unsrer Deutschen Demokratischen Republik"
"Die Mauer wird so lange bleiben, wie die Bedingungen nicht geändert werden, die zu ihrer Errichtung gefßhrt haben. Sie wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Grßnde nicht beseitigt sind."
""Dass an der Mauer Menschen erschossen wurden, dass ich der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrats, der Generalsekretär, der Vorsitzende des Staatsrats der DDR war, der fĂźr diese Mauer als hĂśchster lebender Politiker die grĂśĂte Verantwortung trug, wusste jedes Kind in Deutschland und darĂźber hinaus." â vor dem Berliner Landgericht 1992"
"Mein wichtigstes Bier habe ich in Gerhard SchrĂśders Reihenhaus in Hannover getrunken. Rudolf Scharping war damals noch Verteidigungsminister, und SchrĂśder wollte einen neuen."
"Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt."
"Mit der Linkspartei wird es kein BĂźndnis geben."
"Es ist die Aufgabe der GrĂźnen, die Stimmen zusammenzukriegen, wenn sie mit uns regieren wollen."
"Die kann mich mal."
"Demut heiĂt, sich nicht vergleichen."
"Wir haben die Verantwortung fĂźr unser Versagen, aber nicht die Ehre fĂźr unsere Leistung."
"Suche nicht die Vernichtung. Sie wird dich finden. Suche den Weg, der zur Vollendung fĂźhrt."
"Lass nie den Erfolg seine Leere verbergen, die Leistung ihre Wertlosigkeit, das Arbeitsleben seine Ăde. Behalte den Sporn, um weiter zu kommen, den Schmerz in der Seele, der uns Ăźber uns selber hinaustreibt."
"Du musst streng sein gegen dich selber, um das Recht auf Milde gegen andere zu haben."
"Das mystische Erlebnis ist jederzeit: hier und jetzt. In Freiheit, die Distanz ist, in Schweigen, das aus Stille kommt."
"âIch habe mit allem, was geschehen ist, das erreicht, was ich wollte. Der entscheidende Punkt der Wende des Denkens war diese Mauer. Wir haben 1961 festgestellt, alle sind zufrieden, keiner will den Status quo ändern. Niemand wird uns helfen, sie auch nur lĂśchrig oder durchlässig zu machen. So fing es an, und dazu muĂte man, da man die Passierscheine weder in Bonn noch in Amerika, noch in Moskau bekam, mit denen verhandeln, die autorisiert waren, sie auszugeben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
"âMich interessierte immer nur Deutschlandpolitik. Ich bin doch nicht Sozialdemokrat geworden, um die Banken zu sozialisieren. Nein, ich bin Sozialdemokrat geworden, weil ich der Auffassung war, der Adenauer meint es nicht ehrlich, und der Schumacher meint es mit der Priorität der Deutschlandpolitik ehrlich. DaĂ es zu einer Wiedervereinigung kommt, da war ich sicher. Ich habe diese Ăberzeugung nie verloren. Ich muĂ aber sagen, Mitte der achtziger Jahre war ich sicher, ich wĂźrde das nicht mehr erleben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
""FĂźr Deutschland ist Amerika unverzichtbar, aber Russland ist unverrĂźckbar."(http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/russland-putin-dialog/seite-3)"
""Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung Russlands. Und ich weiss genau, dass Russland nicht so schwach bleiben wird, wie es im Augenblick ist. Wir kÜnnen im Prinzip jetzt alles tun, was wir wollen, Russland kann es nicht hindern, es ist zu schwach. Aber ich warne davor, ein grosses stolzes Volk zu demßtigen." Schweizer Radio, 1999 (http://www.srf.ch/sendungen/info-3/grossaktion-gegen-dopinghaendler-ring)"
"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
"Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA."
"Verstand ohne GefĂźhl ist unmenschlich; GefĂźhl ohne Verstand ist Dummheit."
"Wo eine Zelle entsteht, da muss eine Zelle vorausgegangen sein, ebenso wie das Thier nur aus dem Thiere, die Pflanze nur aus der Pflanze entstehen kann."
"[...] wer kann sich darßber wundern, dass die Demokratie und der Socialismus nirgend mehr Anhänger fand, als unter den Aerzten? dass ßberall auf der äussersten Linken, zum Theil an der Spitze der Bewegung, Aerzte stehen? die Medicin ist eine sociale Wissenschaft, und die Politik ist weiter nichts, als Medicin im Grossen."
"[...] weil ich die Ueberzeugung habe, es handelt sich hier um einen groĂen Kulturkampf."