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April 10, 2026
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"Entscheidungsgremien werden weniger effektiv, wenn sie mehr als fĂźnf bis acht Mitglieder haben."
"Arbeit dehnt sich genau in dem MaĂ aus, wie Zeit fĂźr ihre Erledigung zur VerfĂźgung steht."
"Niemals und unter keinen Bedingungen dĂźrfen wir verzweifeln. Zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im UnglĂźck. Tatenlose Verzweiflung bedeutet so viel wie die Pflicht vergessen und sich ihr entziehen."
"Eure Lehrmeister treiben Schindluder mit SprichwĂśrtern, aber den wichtigsten Spruch haben sie vergessen: âşMit Gewalt erreicht man keine Liebe.âš"
"Leben bedeutet immer: dem HĂśheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen."
"In der Kunst schweigt der Mensch und das Bild spricht; und es wird ganz klar, daĂ nur das Bild den Leistungen der Natur ebenbĂźrtig sein kann."
"Das Leben Ăźbersteigt unendlich alle Theorien, die man in Bezug auf das Leben zu bilden vermag."
"Kunst. Sie interessiert sich nicht fĂźr den Menschen, sondern fĂźr das Bild des Menschen. Das Bild des Menschen ist, wie sich erweist, grĂśĂer als der Mensch."
"Wenn bei Flugzeugen die Motoren ausfallen, ist das nicht das Ende des Flugs. Die Flugzeuge fallen nicht wie Steine vom Himmel. Sie gleiten weiter [...], um dann beim Versuch des Landens zu zerschellen.[...] Der Sommer war der Gleitflug unserer Liebe."
"Vielleicht, weil die Wahrheit des Rechts ebenso in Worten und Sätzen liegt wie die Wahrheit von Geschichten und weil die Dinge hier wie dort zu ihrem Ende gebracht werden mßssen."
"Deutsche Autoren schreiben weniger fĂźr ihre Leser als fĂźr ihre Kritiker. [âŚ] Wenn deutsche BĂźcher unterhaltsam sind, unterfordern sie den Leser oft. Und wenn sie Niveau haben, kommt leicht die Unterhaltung zu kurz."
"Durch den Dauereinsatz der Auschwitz-Keule [âŚ] kamen die Deutschen in eine Schuldknechtschaft, die es in- und ausländischen Kreisen bis heute ermĂśglicht, die Deutschen moralisch zu demĂźtigen, wirtschaftlich auszunehmen und politisch zu bervormunden."
"Der Bomben-Holocaust steht ursächlich weder im Zusammenhang mit dem 1. September 1939 noch mit dem 30. Januar 1933. Die Pläne zur Vernichtung des Deutschen Reiches existierten nämlich schon lange, bevor in Versailles der erste Nationalsozialist geboren wurde."
"Auf diesen bundesdeutschen Stasi-Staat, der keine Demokratie, sondern deren Karikatur ist, spucke ich."
"Wenn die moderne Medizin weiterhin so groĂartige Fortschritte macht, werden wir bald alle alt, krank und pleite sein."
"Sie lernten Organe, und es kamen Menschen."
"Noch immer fehlt die Tarifposition 'Zuwendung' und man spĂźrt es."
"MĂźndig ist, wer Ăźber 18 und nicht Patient ist."
""Im Oktober schlafen weltweit tausende von alten Medizinprofessoren unruhig"
"Ewige Jugend kann uns die Medizin nicht bieten, aber ewiges Leiden"
"Einen Spitalsaufenthalt sollte man nur Kerngesunden zumuten."
"Die meisten Kranken von heute wären vor 20 Jahren noch als gesund klassiert worden."
"Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die LĂźge zu seinem Prinzip machen."
"Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darĂźber hinwegsetzen."
"Ich habe mich immer mit VergnĂźgen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf."
"Ich habe mich daran gewĂśhnt, dass Ăśffentliche Reuebekundungen politischer PersĂśnlichkeiten heute wohl das Allerletzte sind, was man von ihnen erwarten darf."
"FĂźr mich gehĂśrt der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen."
"Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alle alles angeht."
"All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen. Sie mÜgen mir verzeihen, daà ich nicht alles gesehen, nicht an alles mich erinnert, nicht alles erraten habe."
"Aber der Strich, der das Gute vom BĂśsen trennt, durchkreuzt das Herz eines jeden Menschen. Und wer mag von seinem Herzen ein StĂźck vernichten?"
"Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen."
"Aber mit der Zeit wirst du alt, dann siehst du den Tod. Dann begreifst du, daĂ nichts â nichts â nicht Macht noch Ruhm, Reichtum, GenuĂ oder Schmerzlosigkeit soviel wert sind wie die einfache Fähigkeit zu atmen, wie das einfache Am-Leben-sein â bei aller Qual des Sich-erinnern-mĂźssens und allem Leid durch den unwiederherstellbaren, vernutzten KĂśrper; nur zu wissen, daĂ man am Leben ist..."
"Schuster, nicht Ăźber die Sandale hinaus!"
"Dass kein Unschuldiger und auch der Schuldige nur unter Wahrung aller seiner PersĂśnlichkeits- und Verteidigungsrechte verurteilt werde, ist eine fĂźr die Rechtskultur eines Landes entscheidende, seine Rechtsstaatlichkeit mit konstituierende gesetzliche Forderung."
"Mit den Jahren habe ich festgestellt, dass amerikanische Soldaten und Piloten sich innerhalb des Konkurrenzkampfs gut entwickeln."
"Meine Kindheit erlebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt."
"Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte:'Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind.'"
"Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. FĂźr mich begann es, als ich zum erstenmal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert."
"Im Traum läuft man manchmal und sucht. Man muss unbedingt jemanden finden. Und man hat es so eilig. Es gilt das Leben. Man läuft voller Angst dahin, sucht immer angstvoller, man findet aber nie, den man sucht. Alles ist vergeblich."
"Ich habe immer gedacht, ich will nie ein Buch schreiben. Aber plĂśtzlich konnte ich nicht mehr, da musste ich schreiben."
"Es darf Dinge in einem Buch geben, die nur Kinder lustig finden, meinetwegen auch Dinge, die Kinder und Erwachsene lustig finden; aber in einem Kinderbuch darf es niemals etwas geben, das nur Erwachsene lustig finden. Denn es ist eine Unverschämtheit dem Kind gegenĂźber â das das Buch lesen soll."
"Wie schĂśn und gut wĂźrden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen fĂźhrten und Ăźberlegten, was gut und was schlecht gewesen ist."
"Niemand, der nicht schreibt, weiĂ, wie fein es ist, zu schreiben. FrĂźher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu kĂśnnen, aber nun bin ich ĂźberglĂźcklich, daĂ ich wenigstens schreiben kann. Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder BĂźcher zu schreiben, gut, dann kann ich es immer noch fĂźr mich selbst tun."
"Ich will noch fortleben nach meinem Tode."
"Ich muĂ dir wieder von einem Streit erzählen, aber zuvor will ich dir sagen, daĂ ich es gräĂlich und unbegreiflich finde, wenn Erwachsene sich so schnell, so oft und Ăźber die kleinste Kleinigkeit erregen und streiten. Bisher dachte ich, daĂ nur Kinder sich zanken und daĂ es später nicht mehr vorkommt."
"Es ist ein Wunder, daĂ ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfĂźllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube."
"Ein Mensch kann einsam sein, obwohl er von vielen geliebt wird, wenn er nicht fĂźr einen Menschen 'der Liebste' ist."
"Die lebensrettende Funktion der Verdrängung in der Kindheit verwandelt sich später beim Erwachsenen in eine lebenszerstÜrende Macht."
"Wenn man einem Kind Moral predigt, lernt es Moral predigen, wenn man es warnt, lernt es warnen, wenn man mit ihm schimpft, lernt es schimpfen, wenn man es auslacht, lernt es auslachen, wenn man es demĂźtigt, lernt es demĂźtigen, wenn man seine Seele tĂśtet, lernt es tĂśten. Es hat dann nur die Wahl, ob sich selbst, oder die anderen oder beides."
"Die grĂśĂte Grausamkeit, die man den Kindern zufĂźgt, besteht wohl darin, dass sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dĂźrfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren."