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April 10, 2026
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"Das Lesen fÜrdert die Identitätsentwicklung des Kindes; es hilft ihm, die Sichtweisen anderer zu verstehen; es lehrt den spielerischen Umgang mit Sprache, es erÜffnet die MÜglichkeit, in der Parallelwelt des Buches Prßfungen zu bestehen, die man auch in der wirklichen Welt fßrchtet."
"Die meisten Armen sind weder zu dumm noch zu passiv, um Geld zu verdienen, sondern der ständige Ăberlebenskampf macht sie sogar erfinderisch. Doch oft fehlt ihnen das Startkapital, um sich eine eigene Existenz aufzubauen."
"Spaghetti mit MeeresfrĂźchten sind, fĂźr sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. RĂźhrt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne SprachgefĂźhl fĂźr cool gehalten wird, eine ziemlich ungenieĂbare Sache."
""Seine grĂśĂte Tugend war seine Neugier"
"[...] Schiller hatte einen moralischen Kompass in der Brust. Seine Sympathie gehĂśrte den Getretenen, den"
""Ich habe mehrere Wochen so verzeifelte wie vergebliche Versuche unternommen, mit dem Denken aufzuhĂśren. Einmal habe ich geschlagene neun Wochen lang nichts gedacht"
"Heute existiert die Welt im Grunde nur noch fĂźr den, der liest."
"Anders als der Humor stiftet der Witz keine Gemeinschaft; oft zerstĂśrt er sie."
"Das Wort Toleranz heiĂt ja nicht anpassen, sondern die Verschiedenheit in der Mentalität gewähren lassen."
"Ich will fĂźr die SPD-Fraktion feststellen, dass Datenschutz fĂźr uns unabdingbarer Grundrechtsschutz ist. Er ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Bedingung fĂźr das Funktionieren jeglichen demokratischen Gemeinwesens. Er ist kein lästiges Anhängsel, er ist keine ĂźberflĂźssige BĂźrokratie, er ist Voraussetzung dafĂźr, dass auch in der Informationsgesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung â ein Grundrecht, wie uns das Bundesverfassungsgericht in vielen Entscheidungen immer wieder ausdrĂźcklich bestätigt hat; dafĂźr sind wir an dieser Stelle auĂerordentlich dankbar â durchgesetzt werden kann."
"Jesus ist der Begrßnder der guten Manieren. Denn er ist doch derjenige, der gesagt hat, liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
"In einer Monarchie ist nichts gerecht."
""Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat"
"Allem, was alt ist, gebĂźhrt Respekt."
""Heimweh lĂśst in mir einen sentimentalen Hang zur SpieĂigkeit aus"
"Filme haben frĂźh in mir das GefĂźhl geweckt, es muss im Leben mehr geben als das, was ich an der StraĂenecke in Bramfeld sah. Im Kino wurden mir Helden vorgefĂźhrt, die ein freies, aufregendes Leben fĂźhrten, die Realität sah anders aus: In den FĂźnfzigern war der Alltag in Deutschland grau, mĂźhsam und muffelig."
"Familien haben heute ein Schmarotzerimage. Sie mĂźssen sich von Finanzexperten vorrechnen lassen, wie teuer Bildungsinstitute fĂźr ihre Kinder sind."
"Die Gattung Mensch hat sich Wohnorte geschaffen, in denen ihre Kinder sich nur unter Lebensgefahr bewegen."
"Wir brauchen Werte um die Welt zu verstehen."
"Kunst will, dass man sich an ihr reibt! Ich glaube Kunst hilft uns spiritueller zu werden und das wiederum hilft uns mehr Eigenverantwortung zu entwickeln fĂźr den Umgang mit Techniken, mit Gedankenwelten und dem was wir tun."
"In der Kunst muss man mit offenem Ergebnis fĂśrdern, auch wenn man von der Kunst, die am fĂśrdert, mit Provokation und Kritik rechnen muss. Das muss man aushalten und sich klar machen, dass Kunst genau diesen Raum braucht und fĂźr sich beansprucht."
"Ich persÜnlich kann mir ein Leben ohne Kunst [...] nicht vorstellen! wenn ich bespielsweise umziehe, dann ist fßr mich immer das Wichtigste was mit meinen Bildern und meinen Bßchern geschieht, alle anderen Gegenstände sind mir dabei nicht wichtig, weil sie ja ersetzbar sind."
"Es ist heute nahezu ausgeschlossen nur den christlichen Teil des Abendlandes zu sehen."
"Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit."
"Tausende standen an den Hängen und Pisten."
"Die Liebe ist eine Leidenschaft, die sich nichts anderem beugt, der sich hingegen alles andere unterwirft."
"Es trägt wohl mancher Alte, // Deà Herz längst nicht mehr flammt, // Im Antlitz eine Falte, // Die aus der Kindheit stammt."
""Nichts spricht dagegen, nach Sylt zu reisen statt auf die Seychellen oder sparsamere Autos zu fahren"
""Leider verstehen sich viele Wissenschaftler zu sehr als Pastoren, die den Menschen Moralpredigten halten. Das ist auch ein Erbe der 68er-Generation, der ich ja selber angehÜre. Tatsächlich sollten wir besser leidenschaftslos die Fakten und Szenarien präsentieren"
"Zu Fasching durften wir nie Cowboys sein, sondern mussten als Indianer rumlaufen, was wir ziemlich scheiĂe fanden. Waffen waren total verpĂśnt."
"Deutsches Gutmenschentum kotzt mich an."
"Ich stehe morgens auf, und der Tag ist mein Freund."
"Ich fßhle mich immer noch wie ein Junge. Ich glaube an die Theorie, dass jeder mit einem bestimmten Alter auf die Welt kommt und dieses Alter behält. Ich fßhle mich wie Ende zwanzig."
"Als Mann eine Frau zu verstehen, ist genauso unmĂśglich, wie als Frau einen Mann zu verstehen. Deswegen haben wir doch die ganzen Probleme."
""Ich gehe nicht mehr so oft in die Disco und bin nicht mehr jeden Abend auf Konzerten. Ansonsten stelle ich keine Alterserscheinungen fest. Es ist nicht wichtig, dass man Ahnung von Musik hat"
"Die Amerikaner haben Country, wir haben Volksmusik. Sie ist die Parkbank fĂźr die menschliche Seele."
""Wir Deutschen sind ja berßchtigt dafßr, daà wir immer fremde VÜlker erziehen wollen, während in unserem eigenen Lande der Faschismus zur Herrschaft kam und wir nicht genug gegen ihn gekämpft haben,"
"Die hinten verstanden die Truppe nicht mehr, als es zum Stellungskrieg kam, und die Truppe glaubte alles besser zu wissen und wollte nicht mehr gehorchen, weil sie es ist, die die Opfer bringt."
"Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt."
""Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äuĂerer Umstände, haben wir fĂźr alle Schwierigkeiten nur eine Antwort: âErst recht!â" â Abschied von der Gleichheit. Frauen-Beilage der Leipziger Volkszeitung vom 29. Juni 1917. In: Clara Zetkin, Ausgewählte Reden und Schriften, Bd.I, Berlin 1957, marxists.org."
""gleicher Lohn fĂźr gleiche Arbeit ohne Unterschied des Geschlechts." â Frauenarbeit und gewerkschaftliche Organisation, in: Die Gleichheit, Zeitschrift fĂźr die Interessen der Arbeiterinnen, Stuttgart, 1. November 1893. Ausgewählte Reden und Schriften, Band 1. Dietz Ostberlin 1957, S. 31 44. marxists.org"
"Was aber die so nĂśtige Verbesserung der Bedingungen betrifft, so ist es hĂśchst notwendig, die Forderung der Gerechtigkeit, der GĂźte und der Vernunft vom KĂśder der Utopie freizumachen. (..) Dem erbarmungslosen Optimismus steht die barmherzige Skepsis gegenĂźber."
"â'Handle so, daĂ die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden'; oder negativ ausgedrĂźckt: 'Handle so, daĂ die Wirkungen deiner Handlung nicht zerstĂśrerisch sind fĂźr die kĂźnftige MĂśglichkeit solchen Lebens'; oder einfach: 'Gefährde nicht die Bedingungen fĂźr den indefiniten Fortbestand der Menschheit auf Erden'; oder wieder positiv gewendet: 'SchlieĂe in deine gegenwärtige Wahl die zukĂźnftige Integrität des Menschen als Mit-Gegenstand deines Wollens ein.'" S.36"
""Eben diese UngewiĂheit (..) muĂ selber in die ethische Theorie einbezogen und ihr zum AnlaĂ eines neuen Grundsatzes genommen werden (..). Es ist die Vorschrift, primitiv gesagt, daĂ der Unheilsprophezeiung mehr GehĂśr zu geben ist als der Heilsprophezeiung." S. 70"
""Obwohl kein ewiges Leben unser wartet, noch eine ewige Wiederkunft des Hier, kann uns doch Unsterblichkeit im Sinne liegen, wenn wir während unserer kurzen Spanne die bedrohten sterblichen Anliegen versehen und dem leidenden unsterblichen Gotte Helfer sind." - S. 397 zitiert in: kultur-fibel.de"
"Haltet daran fest, daĂ wie man denkt, was man denkt, was man sagt und wie man in der wechselseitigen Kommunikation Ideen verbreitet, einen Unterschied ausmacht im Gang der Dinge."
"Der Philosoph muss durchaus den Mut haben, zu sagen, Demokratie ist hĂśchst wĂźnschbar, aber kann nicht selber die unabdingbare Bedingung dafĂźr sein, daĂ ein menschliches Leben auf Erden sich lohnt."
"Doch das Bruttosozialprodukt berĂźcksichtigt nicht die Gesundheit unserer Kinder, die Qualität ihrer Bildung oder die Freude an ihrem Spiel. Es berĂźcksichtigt nicht die SchĂśnheit unserer Gedichte oder die Stärke unserer Ehen, die Intelligenz unserer Ăśffentlichen Debatten oder die Integrität unserer Amtsträger. Sie misst weder unseren Witz noch unseren Mut, weder unsere Weisheit noch unsere Gelehrsamkeit, weder unser MitgefĂźhl noch unsere Hingabe an unser Land, sie misst kurz gesagt alles, auĂer dem, was das Leben lebenswert macht."
"Zur Organisation unserer Gemeinschaften brauchen wir nicht Fäuste, sondern Gehirne. Wir brauchen nicht einfach kÜrperlich leistungsfähige Leute, sondern die besten KÜpfe."
""Was an Extremisten abzulehnen und gefährlich ist, ist weniger ihr Extremismus als ihre Intoleranz."- in: Theodore J. Lowi (Hrsg.), Robert F. Kennedy: "The Pursuit of Justice" (Bekenntnis zur Gerechtigkeit), New York 1964, Seiten 9 bis 80. ISBN 978-0060123550"