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April 10, 2026
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"Verantwortliche Manager mßssen auch Fehler machen kÜnnen. Sind sie nicht bereit, auch mal Fehlschläge zu riskieren, fßhren sie ein Unternehmen zum Stillstand."
"Der Neonazi von heute ist zehnmal so schuldig wie der von frĂźher."
"Nehmen wir an, Sie hätten einen freien Willen. Es wäre ein Wille, der von nichts abhinge: ein vollständig losgelÜster, von allen ursächlichen Zusammenhängen freier Wille. Ein solcher Wille wäre ein aberwitziger, abstruser Wille. Seine LosgelÜstheit nämlich wßrde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem KÜrper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille."
"Die Situation an der Universität macht mich wĂźtend. Es geht nur noch um Geld und âCorporate Identityâ. Diese Mentalität macht die Universität kaputt."
"Ich wollte immer Mutter sein. Es wird mich dazu anregen, ßber Vergänglichkeit und Verlustängste zu schreiben. Denn es gibt nichts, was mehr Mut erfordert, als sich dieser Verbundenheit auszuliefern. Das Kind macht mich unheimlich verwundbar."
"Die BildÂzeiÂtung ist ein geÂfährÂliÂches poÂliÂtiÂsches InÂstruÂment â nicht nur ein stark verÂgrĂśÂĂernÂdes FernÂrohr in den AbÂgrund, sonÂdern ein bĂśsÂarÂtiÂges Wesen, das DeutschÂland nicht beÂschreibt, sonÂdern macht. Mit einer AgenÂda."
"Bio-Obst per e-mail zu bestellen ist mein Luxus."
"Freiheitsrechte sind Ausdruck der unantastbaren Menschenwßrde und nicht vom Staat gnädig gewährte Privilegien, die zur beliebigen Disposition stehen."
"Wahre Klasse zeigt sich, wenn es darum geht, Erfolge zu bestätigen."
"Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom hĂśchsten Saal, Komm trĂśst uns hie im Jammertal."
"Die Gefolterten sagen zu allem ja, und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, mĂźssen sie alles mit dem Tode besiegeln."
"Lieber tot als Sklave."
"Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, StoĂen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste drauĂen sein."
""Der Geier heiĂt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheuĂlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheuĂlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hĂśr auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied"
"Wer immer nur im Gras bleibt, bekommt nie einen Ăberblick."
""Viele Eltern sind heute so tief in ihre eigenen Konflikte verstrickt"
"Unsere Nachbarländer haben viel frßher begriffen, dass ein Kind nicht in eine Katastrophe schlittert, wenn seine Eltern berufstätig sind. Sondern, dass es darauf ankommt, ob sich die Gesellschaft kßmmert, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden und dass Erwachsene verlässliche Bindungen zu Kindern eingehen."
"Multikulturalität ist kein Konzept, sondern ein Tatbestand. Da kann man nicht sagen, das sei alles gescheitert."
"In einer Demokratie brauchen Entscheidungen Zeit. Nur die Diktatur ist schnell."
"Diese Themen sind der Testfall des 21. Jahrhunderts fĂźr unsere Gesellschaft."
"Feministin zu sein, ist das Mindeste, was eine Frau tun kann"
""Petrus war auch in unserm Gusto ein rechtschaffener Mann bis auf die Furchtsamkeit. Hätte er fest geglaubt, der Jesus habe Macht Ăźber Himmel, Erde und Meer, er wäre Ăźbers Meer trocknen FuĂes gewandelt, sein Zweifel machte ihn sinken."
"Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, daĂ er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflĂźstert haben: 'Komm herein und nimm Platz, wo du willst!'"
"Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Finsternis werden sie nicht ßberwältigen."
"Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fĂźrchtet und tut, was recht ist."
"Tut BuĂe und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer SĂźnden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."
"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."
"Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gĂźtigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen."
"Mein Team rennt nie ohne Kopf an."
"Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald"
"Alle diese Jugendlichen erwerben einen hohen Grad an Kompetenz auf einem schwierigen Gebiet und weisen intelligentes Verhalten auf, wie auch immer man diesen Begriff definieren will. Und doch muà man zugeben, daà gegenwärtige Methoden der Intelligenzmessung nicht fein genug sind, um die Fähigkeit oder Leistung eines Menschen einzuschätzen, nach den Sternen zu segeln, eine fremde Sprache zu lernen oder mit Hilfe eines Computers Musik zu komponieren."
"Die Zivilisation ist eine ganz dĂźnne Kruste Ăźber einem Vulkan."
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begrßndet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
"Ich glaube um zu erkennen."
"Das, worĂźber hinaus nichts GrĂśĂeres gedacht werden kann."
"Gute Typographie ist gutem Benehmen verwandt. Und gutes Benehmen ist eine bessere Empfehlung als eine aufgeregte und laute Stimme."
""Es stimmt nicht, daĂ sich Ăźber den Geschmack streiten lieĂe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen."
"Typographie, mag sie noch so armselig sein, ist niemals selbstverständlich oder auch nur zufällig"
"Krisen sind notwendig im Leben fĂźr das Wachstum. Das ist ihre schĂśne Seite. Sie sind nicht nur schmerzlich und anstregend."
"Der Mensch kann sich zwar auch ohne Krisen entwickeln, wenn er hellhĂśrig fĂźr das ist, was an ihn herantritt, sehr häufig aber schiebt er die unangenehmen Dinge von sich weg. Er hofft, dass sie ihm auf diese Weise erspart bleiben. Das kann Jahre so gehen [...], bis eine äuĂere Veränderung das weitere Aufschieben unmĂśglich macht. [...] Ihm bleibt keine andere Wahl, als hineinzugehen und Veränderungen zu vollziehen. Oder er wird krank."
"Ich will nicht zu viele Worte darĂźber verlieren â wenn man nicht gerade ein Dichter ist, werden die Dinge oft kleiner, wenn man Ăźber sie spricht."
""Also, man kann sich in einen Sessel setzen"
"Es gibt so viel Geheimnisvolles, wenn man ein Kind ist. [âŚ] Mit dem Erwachsenwerden glauben wir die Gesetze zu verstehen, doch in Wirklichkeit erleben wir eine Verarmung der Phantasie."
""Manche Leute [âŚ] denken Ăźber Tausende von Meilen, groĂe Probleme und Zusammenhänge nach. Das läĂt mich vĂśllig kalt. Ich denke lieber Ăźber eine traute Umgebung nach"
"Du musst ja nicht leiden, um Leid im Film zu zeigen. Du kannst Dinge verstehen."
"Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellekts entfĂźhren, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen mĂźssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren."
"Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man Ăźber alles reden kann."
"Die viel zitierte Selbstverwirklichung der Frauen kann den GeburtenrĂźckgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter â und verzichten auf Familie."
"Die Signale der Konsumgesellschaft wirken sich verheerend auf die Kinder aus. Es reicht heute nicht, sauber und angemessen warm gekleidet in die Schule zu kommen: Von allen Seiten wird Kindern in einem medialen Mehrfrontenangriff deutlich gemacht, dass sie nur jemand sind, wenn sie den Dress-Code erfĂźllen kĂśnnen."
"Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut fßr es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein."