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April 10, 2026
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"Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne Ăźbte."
"der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknßpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen."
"Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblĂśĂt seine feinsten Lebensnerven allen StĂźrmen der wetterwendischen Zukunft."
"Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rßckwärts."
"Wir mĂźssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht fĂźr sie gebetet habe."
"Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Ăbel. [...] ein grĂśĂeres Ăbel fĂźr die weiĂe als fĂźr die schwarze Rasse."
"âEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist â wir wĂźrden sonst vielleicht Gefallen daran finden.â"
"Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben."
"Nichts ist unendlich."
"Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Ăbel."
"Durch das Menschliche entstehen Fehler."
"Geld stinkt nicht!"
"Freunde, ich habe einen Tag verloren."
"Klappe zu, Affe tot, endlich lacht das Morgenrot."
""Ich habe mehr Umgang mit Typen, die bis heute nur Walther von der Vogelweide kennen"
"Deutsche Lebensart und Bildung Ăźbertrifft sie alle."
"Das Schwierigste an meinem Tun ist wohl immer die Bescheidung: solange an einer Sache zu arbeiten, bis sie abgelÜst ist von allen Spuren des eigenen Zutuns, vÜllig fßr sich und in sich abgeschlossen da sein kann ⌠einfach da ist."
"Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute."
"Die kurze Thorheit ist die beste."
"Blinder Eyfer schadet nur!"
"Katz, das geb ich dir!"
"alles das, woran ich auf Erden gelitten habe und was mir am Menschen bÜswillig und gehässig erschien, brßchig und gemein, machtwillig oder eitel, alles das begegnete mir auf meinem Lebenswege stets im Gewande der Ideale."
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche ßbertragen von Margot Richter, S. 21"
"Nur wer sich fßr ein´n Narrn eracht´t // der ist zum Weisen bald gemacht(...)"
"Die Welt will betrogen sein."
"Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht."
"Auch Ruhm ist schÜn auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt. // SchÜnheit des Leibs wird viel beacht´t // und ist dahin doch ßber Nacht."
"Wer zuerst zur MĂźhle kommt, soll als erster mahlen."
"Daher rechne man mich zum fĂźnften Rade."
"Ich regiere ein Land mit zwei Alphabeten, drei Sprachen, vier Religionen und fßnf Nationalitäten, die in sechs Republiken leben, von sieben Nachbarn umgeben sind und mit acht Minderheiten auskommen mßssen."
"Stalin: HĂśr auf, Leute zu schicken, um mich umzubringen. Wir haben schon fĂźnf von ihnen gefangen, einer davon mit einer Bombe und ein anderer mit einem Gewehr... Wenn Du nicht aufhĂśrst, MĂśrder zu schicken, werde ich einen nach Moskau schicken, und ich werde keinen zweiten schicken mĂźssen."
"Wenn man gesehen hat, wie Gänse gestopft werden, dann vergeht einem der Genuss. Das ist schwer pathologisches Gewebe, diese Leber! Aufs Sechsfache metastasiert."
"Universitäten haben LehrstĂźhle fĂźr Kunstgeschichte. Aber wie oft gehen Sie ins Museum, und wie oft essen Sie? Jeder weiĂ: Essen ist eine Kunst. Folgt ganz klar, die philosophische Fakultät muss einen Lehrstuhl fĂźr Kochkunst einrichten. Und warum, bitte schĂśn, haben wir einen Bundesminister fĂźr Sport und keinen fĂźr Speisen?"
"Die Beherrschung der Arithmetik, Herr Kollege, ist keine Frage der Ăberheblichkeit."
"Wenn zwei Männer oder zwei Frauen sich darauf versteifen, denselben Fehler zu machen wie die Heterosexuellen, sollen sie das tun kÜnnen."
"Vom Standpunkt der deutschen AuĂenpolitik kann ich nur sagen: Dieser ProzeĂ wird in die Geschichte eingehen als ein Musterbeispiel, wie man unter Berufung auf bisher unbekannte juristische Formeln und auf die FairneĂ um die Kardinalprobleme von 25 Jahren schwerster Menschheitsgeschichte herumgehen kann."
"Ich sagte ihm, dass es im Namen der jĂźdischen Ăffentlichkeit meine erste Pflicht sei, ihm und durch ihn der katholischen Kirche fĂźr alles zu danken, was sie in den verschiedenen Ländern getan hat, um die Juden zu retten."
""Ich glaube, dass in Debussys Musik der Einklang mit den Kräften des Lebens und der Natur spßrbar ist im Sinne des Einverständnisses mit der Natur, im Sinne der Bewunderung ihrer SchÜnheit"
"Debussy ist einer der an Gaben reichsten und originellsten KĂźnstler der jĂźngeren Musikgeneration, die in der Musik nicht ein Mittel, sondern das Ziel sehen und die sie nicht so sehr als Ausdruckshebel denn als Ausdruck selber betrachten."
"Ja, es gibt einen inneren Widerspruch zwischen dem Vokabular, das immer Variation verlangt, und einer Technik, die Wiederholung verbietet. Es ist interessant zu sehen, welche Probleme SchĂśnberg gehabt hat und wie er versuchte, zur tonalen Welt zurĂźckzukommen."
"Aber der Lehrer muĂ den Mut haben, sich zu blamieren. Er muĂ sich nicht als der Unfehlbare zeigen, der alles weiĂ und nie irrt, sondern als der UnermĂźdliche, der immer sucht und vielleicht manchmal findet. Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch?"
"Ich strebe an: Vollständige Befreiung von allen Formen. // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und // der Logik. // also: // weg von der Âťmotivischen ArbeitÂŤ // Weg von der Harmonie, als // Cement oder Baustein einer Architektur. //Harmonie ist Ausdruck // und nichts anderes als das. // Dann: // Weg vom pathos! // Weg von den 24pfĂźndigen Dauermusiken; von den //gebauten und konstruierten // ThĂźrmen, Felsen und sonstigen gigantischem Kram. // Meine Musik muĂ // kurz sein. // Knapp! in zwei Noten: nicht bauen, sondern ÂťausdrĂźckenÂŤ!! // Und das Resultat, das ich erhoffe: // keine stylisierten und sterilisierten DauergefĂźhle. // Das giebts im Menschen nicht: // dem Menschen ist es unmĂśglich nur ein GefĂźhl gleichzeitig zu haben. // Man hat tausende auf einmal. Und diese tausend summieren sich sowenig, als Ăpfel und Birnen sich summieren. Sie gehen auseinander."
"Mit Maurice Ravel starb einer der letzten groĂen Komponisten unserer Zeit. Ich bin Ăźberzeugt, dass sich im Augenblick noch keineswegs die gesamte Musikwelt seiner GrĂśĂe und Meisterschaft bewusst ist. In gewissem Grade den Weg der schĂśpferischen Eigenart Debussys weiterbeschreitend, steuerte er doch auĂerordentlich viel Eigenes und Originelles dazu bei."
""Ich habe nie aufgehĂśrt, Ravel als den grĂśĂten Meister der franzĂśsischen Musik neben Rameau und Debussy anzusehen"
"Ihre GesprächsfĂźhrung zeichnet sich durch angemessene und schlagfertige Reaktionen, teilnehmendes ZuhĂśren und groĂe EinfĂźhlsamkeit aus. Damit kann Sandra Maischberger als ein Vorbild fĂźr die Sprachgemeinschaft gelten."
"Schreibe nur, wie du reden wĂźrdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben."
"da schleiche ich denn ziemlich langsam durch die Welt, mit einem KĂśrper der nirgend hin als ins Grab taugt."
"Wenn man in Amerika 'Guten Morgen' sagt und es ist 5 nach 12, landet man vor Gericht."