First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Zu Ikea rĂźckt man vorzugsweise paarweise an, um den Anblick der tausend anderen jungen Paare besser zu ertragen, die wahrscheinlich verliebt bis Ăźber beide Ohren Ăźber die notwendige MatratzengrĂśĂe debattieren und darĂźber, ob sie nun das Bett Gutvik kaufen sollen oder doch eher den Narvik."
"Mittlerweile sind längst die Frauen in der Offensive. Sie schaffen es, nicht nur im Studium oder im Beruf mindestens so gut zu sein wie die Männer, sie haben auch ihr Privatleben im Griff und sind daneben natßrlich beste Freundin und immer auch gute Tochter. Die Drei-Wetter-Taft Frau ist auf dem Vormarsch."
"Die Information hat in den letzten vierzig Jahren im allgemeinen Sprachgebrauch die erstaunliche Wandlung vom Aschenputtel zur Prinzessin erfahren."
"Geld produziert Geld. Geld ist ein Herrschafts- und Machtmittel. Der Wille zur Herrschaft ist unausrottbar. Er kennt keine objektiven Grenzen."
"Es geht um Prinzipien: Arbeiten so viel wie man kann, guten Glaubens sein, Eitelkeit und Arroganz vermeiden. All das habe ich in Thun gelernt."
"Die Weltlandwirtschaft kĂśnnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heiĂt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
"Der Tod zwingt uns zur Bilanz. Seine einzige Ăberwindung ist die Ăberzeugung, dass wir am Ende sagen kĂśnnen: Ich habe mit anderen zusammen wenigstens so viel verändert, dass mehr Sinn in diese Welt gekommen ist, mehr BrĂźderlichkeit und mehr Liebe. Nur das kann der Sinn des Lebens sein. Deshalb mĂźssen wir handeln."
"Der Mensch als historisches Subjekt verschwindet."
"Anders gesagt: Hunger, Seuchen, Durst und andere armutsbedingte Lokalkonflikte zerstÜren jedes Jahr fast genauso viele Männer, Frauen und Kinder wie der Zweite Weltkrieg in sechs Jahren. Fßr die Menschen der Dritten Welt ist der Dritte Weltkrieg unzweifelhaft in vollem Gang."
"Meine Ăberzeugung, dass ich schreiben kann, setzt einen Verkehr nicht mit Schriftstellern, sondern mit BĂźchern voraus."
"Der tägliche Kulturkalender der Zeitungen hat mir dazu verholfen, die vergängliche Schar von einem halben Dutzend argentinischer Autoren zusammenzustellen. Nicht mehr."
"Warum sollte das Gesetz seinen Schutz irgendeinem empfindenden Wesen verweigern? Die Zeit wird kommen, da die Menschheit alles, was atmet, unter ihren Schirm und Schild nehmen wird."
"Die Natur hat die Menschheit unter die Herrschaft zweier souveräner Gebieter â Leid und Freude â gestellt. Es ist an ihnen aufzuzeigen, was wir tun sollen, wie auch zu bestimmen, was wir tun werden. Sowohl der MaĂstab fĂźr Richtig und Falsch als auch die Kette der Ursachen und Wirkungen sind an ihrem Thron festgemacht."
"Vielleicht kommt einmal der Tag, da die ßbrigen GeschÜpfe die Rechte erwerben werden, die ihnen nie, wenn nicht durch die Hand der Tyrannei, hätten vorenthalten bleiben kÜnnen. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass schwarze Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Ebenso mag eines Tages erkannt werden, dass auch die Zahl der Beine, Behaarung oder ein Schwanz ein unzureichender Grund dafßr sind, ein empfindendes Wesen solchem Schicksal zu ßberlassen. [...] Die Frage ist nicht, ob sie Verstand haben oder sprechen kÜnnen, sondern ob sie leiden."
"Es ist doch recht schlimm, so frĂźh schon fĂźr seine Ăberzeugung sterben zu mĂźssen."
"Ăberall in Europa erweisen sich muslimische Minderheiten als nicht assimilierbar und igeln sich in ihrer Subkultur ein. Auch die Bundesrepublik hat bekanntlich kein Ausländer-, sondern ausschlieĂlich ein TĂźrkenproblem."
"Das ist im Kollektivgedächtnis der europäischen VÜlker, aber auch der Tßrkei tief verankert. Es spricht darum nichts dafßr, eine solche Inkarnation der Gegnerschaft in die EU aufzunehmen."
"Witze zu erzählen und zu verstehen ist fßr mich auch ein Zeichen von Intelligenz und Kultur."
"Eine Insolvenz gilt in Deutschland immer als Makel. Aber Erfolg und Misserfolg, Chance und Risiko gehĂśren in der Wirtschaft zusammen. Ich hoffe als Unternehmer nicht auf diesen Versuch; auf dieses letzte Scheitern reduziert zu werden."
"âDas, was Kamuni Sultan SĂźleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir Ăźber die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichenâ, so der tĂźrkischstämmige Touristik-Unternehmer mit deutschem Pass."
"Gebt das Hanf frei, und zwar sofort!"
"Die irakischen Raketenangriffe sind die logische, fast zwingende Konsequenz der Politik Israels."
"Gottes groĂer Ziergarten braucht ein paar Unkräuter, damit die Pracht der Rosen um so mehr geschätzt wird. Ich bin ein Unkraut. Gott wird mir das gewiĂ verzeihen, da ich ja Teil seines groĂen Plans bin."
"Rechtsextremismus mit Linksextremismus bekämpfen zu wollen, wird ebenso wenig klappen, wie FeuerlÜschen mit Benzin."
"Wenn ich manche Bankmanager hĂśre, denke ich: Geht mal raus und guckt, wie eure Kunden leben! Offenbar fehlt am oberen Ende der Einkommensskala das VorstellungsvermĂśgen dafĂźr, dass es Familien gibt, die von 1000 Euro leben mĂźssen."
"Sozialstaat und Demokratie sind keine Relikte des 20. Jahrhunderts."
"Politische Klugheit verlangt, dass man beim Kampf fĂźr das Gute die richtigen Mittel anwendet."
"Nicht in dem naiven Sinn, dass wir uns alle irgendwo wiedertreffen und in weiĂen Kleidern spazieren."
"Nicht alles, was vorstellbar ist, darf auch politisch gangbar gemacht werden. Es gelten die Grenzen des Grundgesetzes. Die lassen sich nicht Ăźberspringen wie ein Gartenzaun."
"Muss man jede Umfrage verstehen? Jedenfalls heiĂt Beliebtheit noch lange nicht, Wahlen zu gewinnen."
"Kurt Beck und ich sind beide nicht die Typen fĂźr MĂźsli und Magerquark."
"Ich habe in 20 Jahren Politik sehr bewusst darauf geachtet, nicht zynisch, nicht abgebrĂźht zu werden. Wer das vermeidet, bleibt [...] empfindlich. Ich sehe das nicht als Nachteil."
"Ich bin zwar kein ganz fleiĂiger Kirchgänger, aber ich glaube schon, dass da eine Kraft ist, die grĂśĂer ist als der einzelne Mensch. Und ich glaube, dass daraus auch viel Gutes entstehen kann."
"Die Politik braucht unterschiedliche Typen: die Rampensau, den Nachdenklichen, den eher Bauchgesteuerten und hoffentlich auch den, der mit AugenmaĂ eine gerade Furche zieht."
"Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das fßr ein Schlaraffenland! Ohne vernßnftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleià und Arbeitsamkeit, und fßr den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!"
"Ich mĂśchte zu Gott beten wie der alte Vater Tolstoj."
"Die Musik ist die Stenographie des GefĂźhls."
"Man muss sein wie eine Lampe, abgeschirmt gegen äuĂere StĂśrungen den Wind, Insekten, und gleichzeitig rein, durchsichtig und mit heiĂer Flamme brennend."
"Wenn ihr behauptet, alle mĂźssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen."
"Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um ÂťWildenÂŤ Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren."
"FĂźr das Leben wird ein Ideal benĂśtigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist."
"Gleich wie Feuer nicht Feuer lĂśscht, so kann BĂśses nicht BĂśses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das BĂśse stĂśĂt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das BĂśse."
"Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude."
"Man kann alles aussprechen, sich Luft machen, ohne jemanden zu verdammen."
"Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden GlĂźck."
"Gut zu sein bedeutet nur, den Wunsch zu haben, häufiger gut zu sein. Und diesen Wunsch habe ich."
"Wie viel Mßhe kostet die Niederschlagung und Verhßtung von Aufständen: Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen, Militär! Und wie leicht sind die Ursachen fßr Aufstände zu beseitigen."
"Gemeinsam stirbt es sich leichter."
"Das Wichtigste ist das Eigentum an Land. Wäre festgelegt, dass es kein Eigentum an Land gibt und das Land dem gehÜrt, der es bearbeitet, so wäre dies die dauerhafteste Garantie der Freiheit."
"Der Zauberstab ist mir gegeben. Ich muss ihn nur zu gebrauchen wissen."