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April 10, 2026
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"Das menschliche Gehirn mag so weit auf dem Weg zu seiner destruktiven Spezialisierung sein wie die groĂen NasenhĂśrner der letzten der Titanotherien."
"Das Gehirn ist ein Computer"
""Es gibt keine Antworten, nur Querverweise" (Wiener's Law of Libraries, original: "There are no answers, only cross references")"
"Die Individualität eines KÜrpers ist eher die einer Flamme als die eines Steines, eher die einer Form als die eines Teilchens Materie. Diese Form kann ßbermittelt oder abgeändert oder verdoppelt werden."
"StĂśre meine Kreise nicht!"
""Heureka!" (dt. "Ich hab's (gefunden)!")"
"Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde"
"Der heiligen Siebenzahl, der heiligen Neunzahl der Astrologie haftet kraft des Prototypus der Planetenwelt, der sich in ihnen darstellt, noch eine Art dämonisch-dinglicher Macht an; aber das a und b der Algebra, wie sie Vieta im 16. Jahrhundert als Analysis speciosa begrßndet, das x und y der analytischen Geometrie Descartes' und das dy und dx der Leibnizischen Infinitesimalrechnung sind Symbole, in denen sich nur noch die reine Kraft des mathematischen Denkens selbst darstellt."
""Was das Wollen selbst betrifft, so passt es nicht, es den Gegenstand des freien Willens zu nennen. Wir wollen handeln, richtig gesprochen, und wir wollen nicht wollen, sonst kĂśnnte man auch sagen, dass wir den Willen zu wollen haben wollen und dies ginge in's Endlose."- Die Theodicee, Abhandlung Ăźber die GĂźte Gottes, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Uebels, Erster Theil, Nr. 51"
"Mein Zweck ist, bei den Menschen die falschen Vorstellungen zu beseitigen, wonach Gott ein unbeschränkter Herrscher ist, welcher von seiner Macht einen despotischen Gebrauch macht und welcher wenig geeignet und wenig werth ist, geliebt zu werden."
"Das Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegrĂźndet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit GleichgĂźltigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die BeschlĂźsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt."
"Das Andenken dieses vortrefflichen Mannes muss noch jetzt Personen von Kenntnissen und Verstand von Werth sein, da er der Verfasser des Buches ist, was den Titel fĂźhrt: Cautio criminalis circa processus contra sagas (die criminelle Kaution bei Prozessen gegen die Hexen), was viel Aufsehen gemacht und in mehrere Sprachen Ăźbersetzt worden ist."
"Alles ist deshalb im Voraus bei dem Menschen gewiss und bestimmt, wie ßberall anderwärts und die menschliche Seele ist eine Art geistiger Automat, obgleich die zufälligen Handlungen ßberhaupt und die freien Handlungen insbesondere deshalb nicht nothwendig im Sinne einer unbedingten Nothwendigkeit sind, welche in Wahrheit mit der Zufälligkeit sich nicht vertragen wßrde."
"Die Gegenwart ist schwanger mit dem Kommenden; die Zukunft lieĂ sich in der Vergangenheit lesen; das Ferne wird im Nahen ausgedrĂźckt."
"Bis hier haben wir nur als einfache Physiker gesprochen. Jetzt mĂźssen wir uns zur Metaphysik aufschwingen, indem wir uns des groĂen, allgemein selten angewandten Prinzips bedienen, das besagt, dass nichts ohne hinreichenden Grund geschieht; das heiĂt, dass nichts eintritt, ohne dass es demjenigen, der die Dinge zur GenĂźge kennte, mĂśglich wäre, einen Grund anzugeben, der hinreicht, zu bestimmen, warum es so und nicht anders ist."
"Um alles aus dem Nichts herzuleiten, genĂźgt Eines [âŚ]."
"Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewuĂt ist, daĂ sie rechnet."
"Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk."
"Es handelt sich um meinen liebsten Jugendtraum, nämlich um den Nachweis, dass die Abelâschen Gleichungen mit Quadratwurzeln rationaler Zahlen durch die Transformations-Gleichungen elliptischer Functionen mit singulären Moduln grade so erschĂśpft werden, wie die ganzzahligen Abelâschen Gleichungen durch die Kreistheilungsgleichungen. Dieser Nachweis ist mir, wie ich glaube, nun vollständig gelungen [...]"
"MĂśge Gott mich nie verlassen!"
"Zu unserer Natur gehĂśrt die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod."
"Wir rennen unbekĂźmmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen."
"Wir begnßgen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein haben; wir wollen in der Vorstellung der anderen ein imaginäres Leben fßhren, und darum strengen wir uns an, in Erscheinung zu treten."
"Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel."
"Vielfalt, die nicht auf Einheit zurĂźckgeht, ist Wirrwarr; Einheit, die nicht auf Vielfalt grĂźndet, ist Tyrannei."
"meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht MuĂe hatte ihn kĂźrzer zu machen."
"Man gilt in der Welt nicht fßr einen Sachverständigen in Versen, wenn man nicht mit dem Aushängeschild des Dichters, Mathematikers usw. auftritt."
"Je mehr Einsicht man hat, desto mehr GrĂśĂe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen."
""Es gibt sehr viele Leute, die glauben"
"Die Menschen sind so notwendig verrĂźckt, dass Nicht-verrĂźckt-Sein nur hieĂe, verrĂźckt sein nach einer andern Art von VerrĂźcktheit."
"Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit."
"Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das UnglĂźck will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht."
"Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur; aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Es ist nicht nÜtig, dass das ganze Weltall sich waffne, ihn zu zermalmen: Ein Dampf, ein Wassertropfen genßgen, um ihn zu tÜten."
"Es ist das Herz, das Gott spĂźrt, und nicht die Vernunft. Das Herz hat seine GrĂźnde, die der Verstand nicht kennt."
"Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird."
"Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen kĂśnnen."
"Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glĂźcklich zu sein."