First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"O weh um jenes Herz, in dem kein Feuer brennt,/ Das nicht die hehre Glut der Liebessonne kennt;/ Wer einen ganzen Tag ohn Liebe hingebracht,/ Tut recht, wenn jenen Tag er ânen verlornen nennt."
"Fßr eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten, // In welcher wir voll Schwindel leben. // Die Sonne hängt darin als Lampe, die Bilder aber und Gestallten // Sind wir, die dran vorßberschweben."
"Ein Vogel saà einst auf dem Wall von TÝs, // Vor ihm der Schädel KÜnig KeykawÝs // Und klagte immerfort: AfssÝss, afssÝss! // Wo bleibt der Glocken und der Pauken Gru�"
"Des Lebens Karawane zieht mit Macht // Dahin, und jeder Tag, den du verbracht // Ohne Genuss, ist ewiger Verlust.- // Schenk ein, Saqi! Es schwindet schon die Nacht."
"Der du so tief gegrĂźbelt Tag und Nacht // Und Ăźber Welt und Leben nachgedacht, // Sieh nur einmal, wie's dieses Schicksalsrad // Bisher mit allen andern hat gemacht!"
"Dem TĂśpfer sah einst im Basar ich zu, // Wie er den Lehm zerstampfte ohne Ruh. // Da hĂśrt ich, wie der Lehm ihn leise bat: // Nur sachte, Bruder, einst war ich wie du."
"Da ich nie das gewollt, was ich gesollt, // Ward meinen WĂźnschen Achtung nie gezollt; // Da alles, was Er will, das Rechte ist, // Ist Unrecht alles das, was ich gewollt."
"In einem Berliner Wartesaal diskutierte er [Hilbert] mit zwei Geometern (wenn ich nicht irre, A. Schoenflies und E. KĂśtter) Ăźber die Axiomatik der Geometrie und gab seiner Auffassung das ihm eigentĂźmliche scharfe Gepräge durch den Ausspruch: âMan muĂ jederzeit an Stelle von âPunkten, Geraden, Ebenenâ âTische, StĂźhle, Bierseidelâ sagen kĂśnnen.â â Otto Blumenthal, Lebensgeschichte. In: David Hilbert, Gesammelte Abhandlungen, Dritter Band, Verlag von Julius Springer, Berlin 1935, S. 403"
"âIm groĂen Garten der Geometrie kann sich jeder nach seinem Geschmack einen StrauĂ pflĂźcken.â â als Hilbert-Zitat bei Heinz Klaus Strick: Mathematik ist wunderschĂśn, Springer, Berlin 2018, ISBN 978-3-662-55830-0, S. 55,"
"Wenn unser groĂer Mathematiker Hilbert einmal gesagt hat: âDie Physik ist fĂźr die Physiker viel zu schwerâ, [âŚ]. â Hermann Kranichfeld, Das Verhältnis der Relativitätstheorie Einsteins zur Kantschen Erkenntnistheorie. In: Naturwissenschaftliche Wochenschrift, Neue Folge 21. Band, Nummer 44, 29. Oktober 1922, Seite 602 links unten"
"Wir mĂźssen wissen, // Wir werden wissen."
"Das Instrument, welches die Vermittlung bewirkt zwischen Theorie und Praxis, zwischen Denken und Beobachten, ist die Mathematik; sie baut die verbindende Brßcke und gestaltet sie immer tragfähiger. Daher kommt es, daà unsere ganze gegenwärtige Kultur, soweit sie auf der geistigen Durchdringung und Dienstbarmachung der Natur beruht, ihre Grundlage in der Mathematik findet."
"Das Unendliche hat wie keine andere Frage von jeher so tief das Gemßt der Menschen bewegt; das Unendliche hat wie kaum eine andere Idee auf den Verstand so anregend und fruchtbar gewirkt; das Unendliche ist aber auch wie kein anderer Begriff so der Aufklärung bedßrftig."
"Aus dem Paradies, das Cantor uns geschaffen, soll uns niemand vertreiben kĂśnnen."
"Wie im Leben der VĂślker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es auch allen NachbarvĂślkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, daĂ nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden mĂźssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften."
"Alles, was Gegenstand des wissenschaftlichen Denkens Ăźberhaupt sein kann, verfällt, sobald es zur Bildung einer Theorie reif ist, der axiomatischen Methode und damit mittelbar der Mathematik. Durch Vordringen zu immer tieferliegender Schichten von Axiomen im vorhin dargelegten Sinne gewinnen wir auch in das Wesen des wissenschaftlichen Denkens selbst immer tiefere Einblicke und werden uns der Einheit unseres Wissens immer mehr bewuĂt. In dem Zeichen der axiomatischen Methode erscheint die Mathematik berufen zu einer fĂźhrenden Rolle in der Wissenschaft Ăźberhaupt."
"[...] welche berechtigten allgemeinen Forderungen an die LĂśsung eines mathematischen Problems zu stellen sind: ich meine vor Allem die, daĂ es gelingt, die Richtigkeit der Antwort durch eine endliche Anzahl von SchlĂźssen darzuthun und zwar auf Grund einer endlichen Anzahl von Voraussetzungen, welche in der Problemstellung liegen und die jedesmal genau zu formuliren sind. Diese Forderung der logischen Deduktion mittelst einer endlichen Anzahl von SchlĂźssen ist nichts anderes als die Forderung der Strenge in der BeweisfĂźhrung. In der That die Forderung der Strenge, die in der Mathematik bekanntlich von sprichwĂśrtlicher Bedeutung geworden ist, entspricht einem allgemeinen philosophischen BedĂźrfnis unseres Verstandes und andererseits kommt durch ihre ErfĂźllung allein erst der gedankliche Inhalt und die Fruchtbarkeit des Problems zur vollen Geltung."
"Ein alter franzĂśsischer Mathematiker hat gesagt: Eine mathematische Theorie ist nicht eher als vollkommen anzusehen, als bis du sie so klar gemacht hast, daĂ du sie dem ersten Manne erklären kĂśnntest, den du auf der StraĂe triffst. Diese Klarheit und leichte FaĂlichkeit, wie sie hier so drastisch fĂźr eine mathematische Theorie verlangt wird, mĂśchte ich viel mehr von einem mathematischen Problem fordern, wenn dasselbe vollkommen sein soll; denn das Klare und leicht FaĂliche zieht uns an, das Verwickelte schreckt uns ab. // Ein mathematisches Problem sei ferner schwierig, damit es uns reizt, und dennoch nicht vĂśllig unzugänglich, damit es unserer Anstrengung nicht spotte; es sei uns ein Wahrzeichen auf den verschlungenen Pfaden zu verborgenen Wahrheiten â uns hernach lohnend mit der Freude Ăźber die gelungene LĂśsung."
"Diese Ueberzeugung von der LÜsbarkeit eines jeden mathematischen Problems ist uns ein kräftiger Ansporn während der Arbeit; wir hÜren in uns den steten Zuruf: Da ist das Problem, suche die LÜsung. Du kannst sie durch reines Denken finden; denn in der Mathematik giebt es kein Ignorabimus!"
""Wenn wir den Namen H. A. Lorentz lesen"
"Ăber die wägbare Materie werde ich sehr wenig zu sagen haben, dafĂźr aber umso mehr Ăźber den Ăther und Elektronen."
"Es sei hier noch die Bemerkung vorausgeschickt, dass die Variable t' als Zeit betrachtet werden kann, gerechnet von einem von der Lage des betreffenden Punktes abhängigen Augenblick an. Man kann daher diese Variable die "Ortszeit" dieses Punktes, im Gegensatz zu der "allgemeinen Zeit" t, nennen."
"Ich habe mir viel MĂźhe um die Erklärung dieses Versuchs gegeben und habe schlieĂlich nur einen Ausweg gefunden. Derselbe besteht in der Hypothese, daĂ die Verbindungslinie zweier Punkte eines festen KĂśrpers nicht die gleiche Länge behält, wenn sie einmal der Bewegungsrichtung der Erde parallel läuft, und dann senkrecht darauf gestellt wird."
"Leider erkennen viele Menschen erst im UnglĂźck, dass sie vorher glĂźcklich waren."
""Der Grad unserer Erregung wächst in umgekehrtem Verhältnis zu unserer Kenntnis der Tatsachen"
"Wer ein Philosoph werden will, darf sich nicht vor Absurditäten fßrchten."
"Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die Aufgabe der Skeptiker, ßberkommene Dogmen zu widerlegen, und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natßrlich ein Fehler."
"Was fĂźr das Christentum gilt, gilt gleichermaĂen auch fĂźr den Buddhismus. [âŚ] die buddhistische Priesterschaft â wie es sie beispielsweise in Tibet gibt â ist in hĂśchstem Grade bildungsfeindlich, tyrannisch und grausam."
"Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestßnde, den Geist der Jugend in eine Rßstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schßtzen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mÜgen sie nun alt oder neu sein."
"Es gibt in der Welt eine FĂźlle mĂźĂiger Menschen, meist Frauen, die Ăźber wenig Bildung, viel Geld und demzufolge groĂes Selbstvertrauen verfĂźgen."
"Die Verdienste der Demokratie sind negativer Natur: Sie sichert keine gute Regierung, sondern verhindert bestimmte Ăbel."
"Die Religion stßtzt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst."
"Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatßrliche Einstellung zur Sexualität."
"Es ist klar, dass die Gedanken nicht frei sind, wenn das Bekennen bestimmter Ansichten es unmÜglich macht, einen Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist auch klar, dass Gedanken nicht frei sind, wenn alle Argumente einer Seite einer Auseinandersetzung stets so attraktiv wie mÜglich präsentiert werden, während die Argumente der anderen Seite nur ßber eifriges Suchen gefunden werden kÜnnen."
"Wir kĂśnnen nur eine kurze Distanz in die Zukunft blicken, aber dort kĂśnnen wir eine Menge sehen, was getan werden muss."
"Bei dem Versuch, solche Maschinen zu konstruieren, sollten wir nicht respektlos Gottes Macht, Seelen zu erschaffen, in irgendeiner Weise stärker an uns reiĂen, als wir es bei der Zeugung von Kindern tun: Vielmehr sind wir in beiden Fällen Werkzeuge Seines Willens, indem wir Wohnstätten fĂźr die Seelen, die Er erschafft, bereitstellen."
""Ich glaube, eine Gesellschaft braucht Fßhrungskräfte und in diesem Sinne auch Eliten"
"Elitär drßckt eine Geisteshaltung aus, etwas, das man fßr sich in Anspruch nimmt. Wichtig ist jedoch das Handeln der Menschen."
"Welch ein unvergleichlicher Verlust."
"Mein Geist ist offen."
"Ein Mathematiker ist eine Maschine, die Kaffee in Theoreme umwandelt."
"Satz XI: Sei Îş eine beliebige rekursive widerspruchsfreie Klasse von FORMELN, dann gilt: Die SATZFORMEL, welche besagt, daĂ Îş widerspruchsfrei ist, ist nicht Îş-BEWEISBAR; insbesondere ist die Widerspruchsfreiheit von P in P unbeweisbar, vorausgesetzt, daĂ P widerspruchsfrei ist (im entgegengesetzten Fall ist natĂźrlich jede Aussage beweisbar)."
"Satz VI: Zu jeder Ď-widerspruchsfreien rekursiven Klasse Îş von FORMELN gibt es rekursive KLASSENZEICHEN r, so daĂ weder v Gen r noch Neg (v Gen r) zu Flg (Îş) gehĂśrt (wobei v die FREIE VARIABLE aus r ist)."
"Ich glaube nicht an Naturwissenschaft."
"Erfindungen nämlich bedßrfen der ungestÜrten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen."
"Die Bibliotheken fßllen sich an mit Bßchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab."
"Man hat mir gesagt, dass jede Gleichung im Buch die Verkaufszahlen halbiert. Ich beschloss deshalb, auf mathematische Formeln ganz zu verzichten"
"Selbstverständlich werden viele Menschen ein Verbot der Manipulation am menschlichen Genom fordern, aber ich bezweifle stark, dass sie es verhindern kĂśnnen. [...] Vorausgesetzt wir schaffen uns keine totalitäre Weltordnung, wird einer irgendwann irgendwo optimierte Menschen erschaffen. [...] am Ende des nächsten Jahrtausends â sofern die Menschheit bis dorthin gelangt â werden die Veränderungen fundamental sein."
"Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere hundert Jahre halten?"
""Trotzdem denke ich, dass wir erheblich intelligenter werden kĂśnnen, als die meisten Figuren in Star Trek"