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April 10, 2026
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"Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht"
""Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum ErgĂśtzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als âDeutscher Gelehrterâ in England als âSchweizer Judeâ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als âbète noireâ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt fĂźr die Deutschen ein âSchweizer Judeâ, fĂźr die Engländer ein âdeutscher Gelehrterâ."
"âGibt ein KĂśrper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um L/V^2. Hierbei ist es offenbar unwesentlich, daĂ die dem KĂśrper entzogene Energie gerade in Energie der Strahlung Ăźbergeht, so daĂ wir zu der allgemeineren Folgerung gefĂźhrt werden: Die Masse eines KĂśrpers ist ein MaĂ fĂźr dessen Energieinhalt;â"
"âEs ist zweifellos, dass die spezielle Relativitätstheorie, wenn wir ihre Entwicklung rĂźckschauend betrachten, im Jahre 1905 reif zur Entdeckung war. Lorentz hatte schon erkannt, dass fĂźr die Analyse der maxwellschen Gleichungen die später nach ihm benannte Transformation wesentlich sei, und PoincarĂŠ hat diese Erkenntnis noch vertieft. Was mich betrifft, so kannte ich nur Lorentz bedeutendes Werk von 1895 [âŚ], aber nicht Lorentz' spätere Arbeiten, und auch nicht die daran anschlieĂende Untersuchung von PoincarĂŠ. In diesem Sinne war meine Arbeit von 1905 selbständig. [âŚ] Was dabei neu war, war die Erkenntnis, dass die Bedeutung der Lorentztransformation Ăźber den Zusammenhang mit den maxwellschen Gleichungen hinausging und das Wesen von Raum und Zeit im allgemeinen betraf. Auch war die Einsicht neu, dass die "Lorentz-Invarianz" eine allgemeine Bedingung sei fĂźr jede physikalische Theorie.â"
"âBeispiele ähnlicher Art, sowie die miĂlungenen Versuche, eine Bewegung der Erde relativ zum âLichtmediumâ zu konstatieren, fĂźhren zu der Vermutung, daĂ dem Begriffe der absoluten Ruhe nicht nur in der Mechanik, sondern auch in der Elektrodynamik keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen [âŚ] Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden âPrinzip der Relativitätâ genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben und auĂerdem die mit ihm nur scheinbar unverträgliche Voraussetzung einfĂźhren, daĂ sich das Licht im leeren Raume stets mit einer bestimmten, vom Bewegungszustande des emittierenden KĂśrpers unabhängigen Geschwindigkeit V fortpflanze. Diese beiden Voraussetzungen genĂźgen, um zu einer einfachen und widerspruchsfreien Elektrodynamik bewegter KĂśrper zu gelangen unter Zugrundelegung der Maxwellschen Theorie fĂźr ruhende KĂśrper.â"
"Wenn ihr den Rundfunk hĂśret, so denkt auch daran, wie die Menschen in den Besitz dieses wunderbaren Werkzeuges der Mitteilung gekommen sind. Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die gĂśttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grĂźbelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. [âŚ] Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst."
"Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit."
"Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden."
"HĂśchste Aufgabe des Physikers ist also das Aufsuchen jener allgemeinsten elementaren Gesetze, aus denen durch reine Deduktion das Weltbild zu gewinnen ist. Zu diesen elementaren Gesetzen fĂźhrt kein logischer Weg, sondern nur die auf EinfĂźhlung in die Erfahrung sich stĂźtzende Intuition."
"Ich betrachte es aber als durchaus mĂśglich, dass die Physik nicht auf dem Feldbegriff begrĂźndet werden kann, d.h. auf kontinuierlichen Gebilden. Dann bleibt von meinem ganzen Luftschloss inklusive Gravitationstheorie nichts bestehen."
"Die Wissenschaft versucht, allgemeine Regeln aufzustellen, die den gegenseitigen Zusammenhang der Dinge und Ereignisse in Raum und Zeit bestimmen. FĂźr diese Regeln, beziehungsweise Naturgesetze wird allgemeine und ausnahmslose GĂźltigkeit gefordert â nicht bewiesen."
"Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er wßrfelt und sich telepathischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben."
"Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daà das doch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich ßberzeugt, daà der nicht wßrfelt."
"Der Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was PoincarĂŠ die Freude am Verstehen nennt, nicht in den AnwendungsmĂśglichkeiten seiner Erfindung."
""Der Gedanke, daà ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluà den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich. Wenn schon, dann mÜchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter einer Spielbank sein als Physiker." Brief (1924) an Max Born zitiert in Albert Einstein und Max Born, Briefwechsel, Rowohlt, Reinbek, 1969, S. 67"
"Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu fĂźhren, da der Zustand des Glaubens aller VĂślker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem MaĂe Vertrauen und Glauben fĂźr Gott und das jenseits aufbringt,in dem er an weltliche Dinge und Mittel glaubt und auf sie vertraut. Es sind allein lauter Lippenbekenntnisse, während im Herzen die Liebe fĂźr die Welt die Oberhand hat."
"Ich glaube an den Messias, Sohn der Maria, der sich selbst als ein Diener Gottes und Gesandter beschreibt."
"Ich versichere auf Eid, dass ich die wahre Liebe fßr Jesus (as) hege, die ihr nicht besitzt, und das Euch jenes Licht nicht verfßgbar ist, mit dem ich ihn erkenne. Es gibt keinen Zweifel, dass er ein teurer und erwählter Prophet Gottes war."
"Das reinste Licht, das dem Menschen gewährt worden ist, das heiĂt dem vollkommensten unter ihnen, wurde nicht von Engeln noch von Sternen geteilt; noch war es im Mond, noch in der Sonne, oder im Ozean oder in den FlĂźssen; es konnte nicht in Rubinen oder Smaragden gefunden werden, noch in Saphiren, noch in Perlen: Es befand sich nicht in irgendeinem irdischen oder himmlischen Ding. Nur der vollkommene Mensch besaĂ es. Er war auf vollendetste Weise in der Person unseres Herrn und Meisters, Mohammed (saw), dem Auserwählten, dem FĂźhrer aller Propheten, Leiter derjenigen, die (aus Sicht Allahs) leben, manifestiert."
"Jesus (as) war ein Anerkannter Gottes und war von ihm geliebt. Diejenigen, die Verleumdung gegen ihn aussprechen, sind sĂźndhaft."
"Es gibt keinen Zweifel daran, dass Jesus (as) ein wahrer Prophet war."
"Seid demĂźtig im Geiste, freundlich und sanft und nachsichtig, mitfĂźhlend mit allen und ihnen Gutes wĂźnschend."
"Diejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnende SchĂśnheiten gar nicht bewusst."
"Fßgt ihnen (Gottes GeschÜpfen) keinen Leid zu, weder mit eurer Zunge,noch mit euren Händen, noch in irgendeiner anderen Weise."
"Was hat das Leben fĂźr einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren."
"Sich Gott zu ergeben ist das wahre Ziel."
"HĂśret, der lebendige Gott ist nicht der, der nicht in der Lage ist sich zu manisfestieren."
"Die Wahrheitsliebenden sehnen sich nach der Wahrheit, unabhängig davon, ob sie im Mantel des Sieges eingehßllt ist oder im Gewand der Niederlage."
"Verbreitet Frieden auf Erden."
""Wir lebten etwas anderes, als wir waren, wir schrieben etwas anderes, als wir dachten, wir dachten etwas anderes, als wir erwarteten und was Ăźbrigbleibt, ist etwas anderes, als wir vorhatten."
""Welle der Nacht"
"Wäre es ohne diese ewigen Krisen gegangen, mßsste ich in meinen Jahren, um bßrgerlich reputierlich dazustehen, ein Auto aufweisen kÜnnen, ein Weekendhaus und Perserbrßcken, was mir aber schlechthin nie mÜglich gewesen wäre zu beschaffen bei meiner Facon, Geld in die linke Westentasche einzunehmen und aus der rechten sofort wieder auszugeben."
""Ob Rhythmus, ob Droge, ob das moderne autogene Training"
"Leben ist BrĂźckenschlagen // Ăźber StrĂśme, die vergehn."
"In meinem Elternhaus hingen keine Gainsboroughs // wurde auch kein Chopin gespielt // ganz amusisches Gedankenleben"
"Ich finde schon Gehen eine unnatĂźrliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren."
"Existenz heiĂt Nervenexistenz, das heiĂt Reizbarkeit, Zucht, enormes Tatsachenwissen, Kunst. Leiden heiĂt am BewuĂtsein leiden, nicht an Todesfällen. Arbeiten heiĂt Steigerung zu geistigen Formen. Mit einem Wort: Leben heiĂt provoziertes Leben"
"Es ist also noch alles da, es bleibt auch da, es wird nichts zerstÜrt, unsere Gedanken, Formen und Träume leben weiter, da sie älter u. echter sind als gewisses Gequatsche u. Gelärme."
"Dumm sein und Arbeit haben: // das ist das GlĂźck."
"Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort."
"Es hat sich allmählich herumgesprochen, daà der Gegensatz von Kunst nicht Natur ist, sondern gut gemeint; Stil ist eine bÜsartige Neubildung, eine letale."
""Ein Gedicht entsteht Ăźberhaupt sehr selten"
""Wer viel weiĂ, weiĂ auch, was er nicht weiĂ"
"Religion kann die Evolution als SchĂśpfung interpretieren. Naturwissenschaftliche Erkenntnis kann SchĂśpfung als evolutiven ProzeĂ konkretisieren. Religion kann so dem Ganzen der Evolution einen Sinn zuschreiben, den die Naturwissenschaft von der Evolution nicht ablesen, bestenfalls vermuten kann."
"Kein menschliches Zusammenleben ohne ein Weltethos der Nationen; kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen; kein Friede unter den Religionen ohne Dialog unter den Religionen."
"Immer deutlicher wurde mir in den letzten Jahren, daĂ die eine Welt, in der wir leben, nur dann eine Chance zum Ăberleben hat, wenn in ihr nicht länger Räume unterschiedlicher, widersprĂźchlicher oder gar sich bekämpfender Ethiken existieren. Diese eine Welt braucht ein Ethos; diese eine Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele."
"Folter ist triebhaft und hat den Drang zur Ausdehnung."
""Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der BrĂźderlichkeit." Ăhrenlese. Hofheim 2003, ISBN 3-87037-406-3. Vers 43:6"
""Der Mensch muĂ die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten." Anspruch und VerkĂźndigung. Hofheim 2007, ISBN 978-3-87037-419-8, 3:16â18, S. 187â188"
"Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit. Wende dich nicht ab von ihr, wenn du nach Mir verlangst, und vergià sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Mit ihrer Hilfe sollst du mit eigenen Augen sehen, nicht mit denen anderer, und durch eigene Erkenntnis Wissen erlangen, nicht durch die deines Nächsten."