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April 10, 2026
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"Die vordergrßndigen Tugenden dieser Stadt, ja die bßrgerlichen Tugenden sind wahrhaftig. Hier gelten noch Handschläge, das schätze ich."
"Die Rechtskosten im Budget der BILD-Zeitung sind sicherlich hĂśher als der gesamte Etat einer normalen Tageszeitung."
"[âŚ] der Irrsinn dieses Blattes und seine millionenfache Ruchlosigkeit sind ansteckend wie Aids und haben in Wirklichkeit schon längst die Abdankung von Takt und Mitleid im weiten Kreis seiner Leser zur Folge gehabt."
"Das Selbstverständnis einer Stadt erwächst nicht aus der Anzahl der Kräne und Fabriken, der Firmen und Banken. Die zentralen Probleme der Stadt sind die sozialen Differenzen, die gewachsen sind aufgrund eines mangelnden Bildungsangebots fßr eine Schicht, die man frßher das Proletariat nannte."
""Bamberg ist eine ziemlich grosse, artige und lebhafte Stadt (âŚ)" â Briefe eines Reisenden Franzosen Ăźber Deutschland. An seinen Bruder zu Paris. Uebersezt von K. R. 2. Band, (Orell, Gessner, FĂźssli & Cie., ZĂźrich) 1783, 61. Brief, S. 368."
""Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere in Wollust leben kann!" â ZĂźrcher Zeitung, 22. August 1781, zitiert nach Urs Hafner: Subversion im Satz. Die turbulenten Anfänge der âNeuen ZĂźrcher Zeitungâ (1780â1798), Verlag Neue ZĂźrcher Zeitung, ZĂźrich 2015, ISBN 978-3-03810-093-5, S. 153."
"Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch."
"Unwissenheit schadet sehr, Wissen genĂźgt nicht."
"Lieben ist die Freiheit."
"Freude ist nicht allein eine Gemßts-Bewegung, sondern auch eine Pflicht des Christen, Phil 4,4, und unter widrigen Umständen der hÜchste Grad der Geduld und deren Hauptkraft."
"Die Mehrheit der Stimmen muss man zwar gelten lassen; doch geht es nicht immer gut dabei."
"Die Barbareien und ruchlosen Greueltaten der sogen. christlichen Racen, in jeder Gegend der Welt und gegen jedes Volk, das sie unterjochen konnten, finden keine Parallele in irgendeiner Ăra der Weltgeschichte, bei irgendeiner Race, ob noch so wild und ungebildet, mitleidlos und schamlos."
"Die armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewĂśhnlich arm ist."
"Meine Frau sagt, sie erkennt ein Riff der Rolling Stones sofort an den klassischen drei Akkorden. Sehr schĂśn, sagâ ich dazu, aber viel zu aufwendig."
"Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemßtlich."
"Schaue jemandem in die Augen und du begegnest ihm."
"Nicht Menschenrechte werden verletzt, sondern Menschen."
"Gewalt bringt keine Pflanze zum Wachsen. Sie reisst hĂśchstens ihre Wurzeln aus."
"Es gibt Milliarden von Menschen. Warum gibt es so wenig Menschlichkeit?"
"Als Primitive befassten sie sich mit der MilchstraĂe. Als Entwickelte bevĂślkern sie die EinkaufsstraĂe."
"Wenn wir wßssten, was Liebe ist, wenn wir sie definieren kÜnnten, hätten wir schon vor zweitausend Jahren aufgehÜrt, Liebesgeschichten zu erfinden. Wir brauchen Liebe, weil wir das Bedßrfnis haben, an etwas zu glauben."
"Um die Gesellschaft (die natĂźrlich aus den Nichtarbeitern besteht) glĂźcklich und das Volk selbst in kĂźmmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nĂśtig, daĂ die groĂe Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere BedĂźrfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter kĂśnnen seine Notwendigkeiten befriedigt werden."
"Das einzige also, was den arbeitenden Mann fleiĂig machen kann, ist ein mäĂiger Arbeitslohn. Ein zu geringer macht ihn je nach seinem Temperament kleinmĂźtig oder verzweifelt, ein zu groĂer frech und faul."
""Die gegenwärtige Kalorienzahl von 700 ist geringer als die niedrigsten Rationen im Kz."
"Wir haben nicht zu fragen, wieviel wir uns zutrauen; sondern wir werden gefragt, ob wir Gottes Wort zutrauen, daĂ es Gottes Wort ist und tut, was es sagt!"
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
"Wenn ein Autor Figuren entwirft, damit sie es schwer haben, ist das ja auf einer hÜheren Ebene auch das, wovon wir uns vorstellen, dass Gott es mit uns macht, dass unser Leiden einen Sinn hat und dass es eben nicht anders mÜglich ist. Aber die Frage bleibt: KÜnnte es nicht trotzdem anders sein? Wo ist die Gnade, wieso ist das Erbarmen nicht mächtiger als der Plan?"
"In diesem Moment begriff er, daĂ niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, daĂ man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht"
"Ein Hßgel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, kÜnne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand."
"Man hat nicht Ursach der Wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wol mancher der Wendischen Sprache es zu verdanken, da0 er befÜrdert worden: Wenn etliche Herren von Adel nicht Wendische Bauern hätten/ es stßnde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwan nova, vel confusum quoddam chaos, nicht eine neue und aus vielen Sprachen zusammen gerafte und gestoppelte Sprache/ wie etliche in denen linguis und Historiis unbewanderte vermeinen."
"Wer die Welt verändern will, der kann auch bei sich selbst und seinem täglichen Essen anfangen: ĂbermäĂiger Fleischkonsum macht nicht nur fett und krank, sondern ist auch mitverantwortlich fĂźr Massentierhaltung, Treibhauseffekt und UmweltzerstĂśrung."
"Gerhard SchrĂśders groĂes Verdienst ist und bleibt, daĂ er Deutschland aus dem rechtlich fragwĂźrdigen und politisch abenteuerlichen Krieg der USA im Irak herausgehalten hat. Allein schon dafĂźr hat er einen Platz in den GeschichtsbĂźchern verdient."
"Ăber Bruckner kann ich gar nicht mehr reden, weil mir jedes Wort fehlt, um zu sagen, fĂźr wie groĂ und erhaben ich diese Kunst halte."
"Nur unvernĂźnftige Menschen schreien Ăźber den Mangel an Genies, als ob sie wie Brennnessel wĂźchsen!"
"Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe."
"Es ist freilich ein Wahn, zu glauben, daà der Krieg zwischen dem Nichtigen, Falschen und dem Echten, Wahren mit der Niederlage des Gemeinen endigen mßsse: auch das Gemeine ist ewig; aber bekämpft muss es werden. Und das geschieht am besten dadurch, daà man das Echte fÜrdert, hierin ist Lässigkeit Verbrechen."
"Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann."
"Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt."
""Wikipedia ist zwar als Institution in vielerlei Hinsicht egalitaristisch und basisdemokratisch"
""Wichtig sind soziale Regeln und Normen und ein respektvoller Umgang miteinander. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt: Wenn jemand mehr Ărger verursacht als er wert ist, sollte er aus der Gemeinschaft verbannt werden. Die Herausbildung einer solchen Gemeinschaft ist ein kontinuierlicher ProzeĂ"
""Tue mehr von dem, was funktioniert â und weniger von dem anderen.â"
"Stellen Sie sich eine Welt vor, in der das gesamte Wissen der Menschheit jedem frei zugänglich ist. Das ist unser Ziel!"
"Stell dir eine Welt vor, in der jeder Mensch auf der Erde freien Zugang zum gesamten menschlichem Wissen hat. Das ist, was wir machen."
"LehrbĂźcher unter freier Lizenz sind die nächste groĂe Sache im Bildungsbereich."
"Intelligente Leute arbeiten nicht freiwillig in einer Atmosphäre von Missachtung und Beschimpfungen."
"Ich bin eine Art konstitutioneller Monarch: Die KĂśnigin von England. Wenn sich die Community nicht einigen kann, bittet man mich, zu entscheiden."
""Es hat natßrlich Schlagzeilen gegeben, ich fand das ganz amßsant. Das Interessante daran ist die Debatte, die wir seit langem innerhalb der Wikipedia fßhren: Was soll man lÜschen, was soll drin bleiben? Wo zieht man die Grenze? Ich bin ein stärkerer Verfechter des LÜschens als viele andere"
"Die wirklich guten Artikel in unserer Enzyklopädie wurden von einem oder zwei Autoren geschrieben."
"Die Relevanzkriterien sind fßr die Wikipedia sehr wichtig. [...] Bei manchen Dingen ist es einfach unmÜglich, die Wahrheit mit Hilfe verlässlicher Quellen zu belegen. Einen solchen Artikel zu behalten ist eine Einladung fßr einen Hoax."
"Die Menschen sollen sich an die jetzigen GrĂźnderjahre so erinnern, wie man heute an die GrĂźndung der Bibliothek von Alexandria denkt."