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April 10, 2026
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"Den Verehrern des GĂśttlichen im antiken Sinne fehlt nicht, wie der Christ behauptet, die Tiefe, sondern nur die kranke BedĂźrftigkeit des IchgefĂźhls."
"Das paradoxe Gebot Christi, daà man seine ärgsten Feinde nicht etwa bloà dulden und ßbersehen, sondern lieben mßsse, und die Predigt von dem schmachvollen Opfertod, den ein Gott zur ErlÜsung der verdammten Welt gelitten, das waren die Stichworte fßr den furchtbarsten Ausbruch ihrer selischen Krankheit."
"Ich bin der Meinung, daà man das Schlechte nur bekämpfen kann, indem man die Summe des Guten vermehrt."
"Ich wĂźrde sagen, das Elend dieser Welt abzubilden, ist nicht genug. Der KĂźnstler muĂ sich bemĂźhen, einen Ausweg zu finden."
"LĂźgen haben kurze Beine, aber die LĂźge hat ein kurzes Bein"
"Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreuĂischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiĂ Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt."
"Die Musik kann das Zusammenleben erleichtern. Aber das Wichtigste ist Bildung und medizinische Versorgung."
"Männer haben ein Hirn und einen Penis, aber nur soviel Blut, dass nur eins von beiden funktioniert!"
"Was fĂźr die Wortsprache gilt, trifft auch fĂźr die visuelle ÂťSpracheÂŤ zu: Wir verbinden die Daten aus dem Strom der visuellen Erfahrung mit Bildklischees, mit stereotypen Formen der einen oder anderen Art, je nachdem, wie wir zu sehen gelehrt wurden."
"Von allen Porträts, die Kßnstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten: es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten."
"Manche haben diese Fotografien [die Vorstudien zum Ălgemälde Swimming (1885)] als Beweis gesehen, dass Eakins, wenn nicht homosexuell oder bisexuell, zumindest homoerotisch war. Aber der KĂźnstler hätte unzweifelhaft das gleiche mit seinen Studentinnen gemacht, wenn das mĂśglich gewesen wäre."
"In den Reflektionen [von Wellen im Wasser] ist so viel SchĂśnheit, dass es generell wert ist, zu versuchen, diese richtig darzustellen."
"Das Relief nimmt einen Platz ein zwischen einem Gemälde auf einer flachen Oberfläche und einer vollen Skulptur."
"Wenn ein Mann fett ist, male ihn fett. Wenn ein Mann dĂźnn ist, male ihn dĂźnn. Wenn ein Mann klein ist, male ihn klein. Wenn ein Mann groĂ ist, male ihn groĂ."
"Sie [Impressionismus, Futurismus und Kubismus] sind alle Nonsens, und kein ernsthafter Student sollte seine Zeit mit ihnen verbringen."
"Sie nennen mich einen Fleischer, und alles was ich versuchte war die Seele eines groĂen Chirurgen abzubilden."
"Meine Ehrungen sind Missverständnis, Verfolgung und Missachtung, verstärkt weil nicht erstrebt."
"In einem groĂartigen Bild kannst Du sehen, wie spät es ist, Nachmittag oder Morgen, ob es heiĂ oder kalt ist, Winter oder Sommer, und was fĂźr Leute da sind, und was sie tun und warum sie es tun."
"Ich sehe keine UngebĂźhr in der Betrachtung des schĂśnsten Werkes der Natur, des nackten KĂśrpers."
"Ich wĂźrde nichts unternehmen, eine solche Schule einzurichten. Das kann ich sicher sagen, und ich glaube nicht, dass eine solche eingerichtet wird."
"Ich denke der Student sollte das [Malen oder] Zeichnen mit Farben lernen.... Der Pinsel ist ein stärkeres und schnelleres Werkzeug als Zeichenutensilien."
"Eine schreckliche Angst ist nun aus meinem Sinn. Ich werde das Malen nie aufgeben mßssen, da ich bereits jetzt Porträts gut genug malen kann, um ßberall in Amerika ein Auskommen zu finden. Ich hoffe, nicht mehr sehr lange eine Last fßr Dich zu sein."
"Die Einrichtungen zum Studium in diesem Land waren ärmlich. Es gab nicht mal Modell-Klassen in den Kunstschulen und Malschulen."
"Anatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung."
"Plagiate sind die aufrichtigsten aller Komplimente."
""Es wird wohl falsch zitiert sein; die meisten Zitate sind falsch." Die Poggenpuhls (1896), 11. Kapitel (Leo am 19. Januar an Manon) Aus: Theodor Fontane: Die Poggenpohls 11. Kapitel (zeno.org), S.388"
"...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung."
"Wohl Keime wecken mag der Regen, // der in die Scholle niederbricht; // doch golden Korn und Erndtesegen // reift nur heran bei Sonnenlicht."
"Wir kennen uns nie ganz, und Ăźber Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser."
"Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!"
"Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen."
"Realismus ist die kĂźnstlerische Wiedergabe (nicht das bloĂe Abschreiben) des Lebens."
"O lerne denken mit dem Herzen, // Und lerne fĂźhlen mit dem Geist."
"Luft und Licht heilen und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gĂźtiges Herz."
"LaĂ uns einen Rundgang machen, Leser, erst durch das Schiff der Kirche, wo der Kriegsruhm seine Lieblinge gebettet, oder einen Gedenkstein zur Erinnerung an die weitab Gefallenen errichtet hat."
"Euer Landsmann ist ein Eigensinn und ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar."
"Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben."
"Erst der Ernst macht den Mann, erst der FleiĂ das Genie."
"Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du."
"Das Poetische hat immer recht, es wächst weit ßber das Historische hinaus."
"Am Mute hängt der Erfolg."
"Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. ÂťWo waren Sie in diesem SommerÂŤ, heiĂt es von Oktober bis Weihnachten; Âťwohin werden Sie sich im nächsten Sommer wenden?ÂŤ heiĂt es von Weihnachten bis Ostern"
""Wer in der Mark reisen will, der muà zunächst Liebe zu "Land und Leuten" mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muà den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch krittliche Vergleiche totzumachen." Theodor Fontane im Vorwort zur zweiten Auflage: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg Mark_Brandenburg. Die Grafschaft Rupin." Berlin, August 1864: . Anmerkung: Vielfach zitiert, wobei "in der Mark" meist unterschlagen und "krittliche" durch das moderner anmutende "kritische" ersetzt wird."
"Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, grĂźndliche Arbeit verrichten, und soweit dies die modernen ÂťImpressionistenÂŤ tun, schlieĂe ich auch diese Richtung innerhalb der Kunst (Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus."
"Die ErfĂźllung eines Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berĂźhrt uns wie eine Weihnachtsfreude."
"Das Herz bleibt ein Kind."
"Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, Üde, langweilig."
"Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das SchĂśnste, was das Leben hat."
"ÂťMan muĂ sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste von der Ehe. Sich helfen und unterstĂźtzen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit, einem guten Menschen gegenĂźber, ist immer recht.ÂŤ"
"Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache."