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April 10, 2026
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"Dem Menschen ist gegeben die Vernunft, die Ochsen bilden statt dessen eine Zunft."
"Es ist aber in der Welt so eingerichtet, daà die dämlichsten Sprichworte recht behalten, und wenn ein Mensch glaubt, nu ist gut, dann ist noch lange nicht gut. Der Mensch denkt und Gott lenkt, und der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht."
"Man soll sich nicht dicke tun mit seinem Schicksal. Ich bin Gegner des Fatums. Ich bin kein Grieche, ich bin Berliner."
"Wenn ein Roman nicht wie ein Regenwurm in zehn StĂźcke geschnitten werden kann und jeder Teil bewegt sich selbst, dann taugt er nicht."
"Deutschland ist das Land einer pedantischen epischen Realistik."
"Kunst ist und bleibt eine seltene Sache."
"Wem kann ich erzählen, daà die Ilias mich langweilt?"
"Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner FĂźlle gefunden in meinem Homer."
"Er las immer Agamemnon statt ÂťangenommenÂŤ, so sehr hatte er den Homer gelesen."
"Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch."
"Es mehrt unendliche Trauer das Elend."
"Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet."
"Denn im UnglĂźck altern die armen Sterblichen frĂźhe."
"Denn ich begleitete dich als Knab' im Garten; wir gingen unter den Bäumen umher, und du nanntest und zeigtest mir jeden. Dreizehn Bäume mit Birnen und zehn voll rĂśtlicher Ăpfel schenktest du mir und vierzig Feigenbäume."
"Denn gerne gedenkt ja ein Mann der TrĂźbsal."
"Nur einer sei Herrscher."
"Immer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern."
"Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal."
"Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!"
"Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit."
"Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen GÜtter."
"Doch wir horchen allein dem GerĂźcht und wissen durchaus nichts."
"Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!"
"Aber der Mensch entwirft, und Zeus vollendet es anders."
"Der kĂźnstlerisch Begabte sieht nicht nur, was er weiĂ, sondern er weiĂ auch, was er sieht."
"Der Glaube an das Zählen und Messen verfßhrt in allen Kßnsten zu den grÜbsten Fehlern."
"TÜricht ist die Scham, die dir ein Reinfall verursacht, da man unmÜglich ein guter Spekulant mit Schamgefßhl sein kann. Adam schämte sich nach dem Sßndenfall, aber an der BÜrse gibt es viele, die ihre Sßnden nicht begreifen, da sie sich nicht schämen und das ErrÜten verlernt haben."
"Die Musik wird hier mehr geliebt als zu Ansbach, obgleich diese Residenz eine der besten Kapellen in Deutschland hat. An Feiertagen hĂśrt man hier Ăźberall Tanz und Spiel in der Stadt. WĂśchentlich hat man zwei Konzerte, zu denen sich jeder abonnieren kann."
"Wahrhaftig, die Kunst ist es, was man verehren muĂ, nicht den KĂźnstler; â der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug."
"Beym Steigen, beym Sinken der Sonne, beym Schimmer des Mondes ist die Natur in einer raschen, unwillkßhrlichen Entzßckung, in der sie noch freygebiger ist, noch weniger spart, und wie ein Pfau in stolzer Pracht allen Schmuck mit inniger Fraude rauschend aus einanderschlägt."
"Wissen hält sich keinesfalls besser als Fisch."
"Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daĂ sie aus einer Reihe von FuĂnoten zu Platon besteht."
"Die Hauptgefahr fĂźr die Philosophie ist Enge in der Auswahl des Anschauungsmaterials."
"Dieser Satz enthält genau trei Feehler."
"Der einzige Weg einen Krieg zu gewinnen, ist ihn zu verhindern."
"Unsere Politik richtet sich nicht gegen ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Doktrin, sie richtet sich gegen Hunger, Armut, Verzweiflung und Chaos. Ihr Zweck ist die Wiederbelebung einer funktionierenden Weltwirtschaft, damit politische und soziale Bedingungen geschaffen werden, unter denen freie Institutionen existieren kĂśnnen."
"Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit. Kompliziert bauen kann jeder."
"Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen hĂśhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten."
"Die falsche Bildung aber, welche den Menschen zum gebildeten Raubthier macht, kann immer nur den Einen auf Kosten des Andern bereichern."
""Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn Ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtichkeit, Unglßck und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet"
"Der Egoismus hat seinen Kreislauf vollendet, und diese Vollendung hat er in der Concurrenz erreicht. In ihr hat der Egoismus seine klassische Gestalt erhalten."
""Was ist die Ursache dieser groĂen Noth mitten im Ueberflusse?"
"ein Commis-voyageur [...] warf mir sieg-gewià die Frage entgegen: 'Wer soll denn meine Stiefel wichsen, wenn alle Menschen gleiches Glßck haben?' Ich sagte ihm: Wenn Sie ihre Stiefel durchaus gewichst haben wollen und es findet sich Niemand, der es Ihnen vorthun mag, dann mßssen Sie es selber thun; das Unglßck wäre nicht so groà wie manches andere."
"Das socialistische Problem ist freilich kein deutsches; es ist ein menschliches."
"Fortschritt in eine Richtung kommt nicht ohne Aufhebung der MĂśglichkeit zum Fortschritt in eine andere Richtung zustande."
"Es ist kurzsichtig anzunehmen, dass man âşLĂśsungenâš fĂźr Menschen hat, an deren Leben man nicht teilnimmt und deren Probleme man nicht kennt."
"Selbst Scheinfächer wie die Wissenschaftstheorie, die der Wissenschaft ihren Namen, der diese aber keine einzige brauchbare Idee verdankt, werden weit ßber den Wert ihrer positiven Beiträge finanziert."
"[...] der wird einsehen, daĂ es nur einen Grundsatz gibt, der sich unter allen Umständen und in allen Stadien der menschlichen Entwicklung vertreten läĂt. Es ist der Grundsatz: Anything goes. (Mach, was du willst)"
"Der einzige Grundsatz, der den Fortschritt nicht behindert, lautet: Anything goes. (Mach, was du willst)"
"Hartz IV hat etwas Bedrohliches. Es klingt wie Pershing II."