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April 10, 2026
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"Ich glaube, der Judenstaat ist ein WeltbedĂźrfnis, und darum wird er entstehen."
"Ich begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als FremdkĂśrper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muĂ durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden."
"Erzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen. Sie sind wie Seehunde, die der Weltzufall ins Wasser warf. Sie nehmen Gestalt und Eigenschaften von Fischen an, was sie doch nicht sind. Kommen sie nun wieder auf festes Land und dĂźrfen da ein paar Generationen bleiben, so werden sie wieder aus ihren Flossen FĂźĂe machen."
"Die arme BevÜlkerung trachten wir unbemerkt ßber die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern. // Die besitzende BevÜlkerung wird zu uns ßbergehen. Das Expropriationswerk muà ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen."
"Der Antisemitismus, der in der groĂen Menge etwas Starkes und UnbewuĂtes ist, wird aber den Juden nicht schaden. Ich halte ihn fĂźr eine dem Judencharakter nĂźtzliche Bewegung. Er ist die Erziehung einer Gruppe durch die Massen und wird vielleicht zu ihrer Aufsaugung fĂźhren."
"Den jetzigen Antisemitismus kann man nur an vereinzelten Orten fĂźr die alte religiĂśse Intoleranz halten. Zumeist ist er bei den KulturvĂślkern eine Bewegung, mit der sie ein Gespenst ihrer eigenen Vergangenheit abwehren mĂśchten."
"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"
"Zu den hohen Einwendungen gehĂśrt es, dass in der Welt die Nothlage der Juden nicht die einzige ist. â Ich meine aber, dass wir immerhin anfangen sollen, ein wenig Elend hinwegzuräumen; wäre es auch vorläufig nur unser eigenes."
"Wir sind ein Volk, Ein Volk."
"Ich glaube an das Aufsteigen der Menschen zu immer hĂśheren Graden der Gesittung, nur halte ich es fĂźr ein verzweifelt langsames."
"Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben."
"Je mehr du Leidenschaften nährst, desto hungriger werden sie."
"In Zeiten der Begeisterung fĂźr das Vaterland zu sterben ist leichter, als in den nĂźchternen Tagen dafĂźr zu leben mit Gedanken, Wort und Tat."
"Du willst mit nĂźchternem Verstand das GĂśttliche beweisen? Das heiĂt, nach einem Fabelland auf Eisenbahnen reisen."
"Der zu laut und zu oft seinen eigenen Namen kräht, erweckt den Verdacht, auf einem Misthaufen zu stehen."
"Begeisterung ist ein Feuer, das die Innenwelt in Fluss erhält. Aber Vernunft muss ihr die Gussform richten, in die sich das geschmolzener Metall ergieĂt."
"An verblendeter Mutterliebe sind mehr Menschen zugrunde gegangen als an der gefährlichsten Kinderkrankheit."
"Ein ungestĂśrtes GlĂźck verlangen, // HeiĂt Mondeslicht mit Netzen fangen, // Den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln // Und Rosen fordern von den Nesseln."
"Es gibt Revolutionen, die machen die Welt komplizierter, und es gibt Revolutionen, die machen die Welt einfacher. Und es gibt Revolutionen, die machen die Welt auf komplizierte Art einfacher. Dazu gehĂśrt das Telefon."
"Je mehr BĂźrger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen."
"Wer sich gern erinnert, lebt zweimal."
"âEigentlich ist alles schon einmal gesagt worden: DaĂ die Stadt Bonn finsterste rheinische Tourismusprovinz ist; daĂ Adenauer, schon als er sein Amt antrat, verdammt alt war; daĂ seine Politik der ausschlieĂlichen Westorientierung nur um den Preis der deutschen Wiedervereinigung durchgefĂźhrt werden konnte; daĂ viel zu viele alte Nazis in der Armee, in den Ministerien, in der Justiz und der Polizei, in der Lehrerschaft, kurz: in allen Ămtern und WĂźrden sitzen; und daĂ das beste an der Bundesrepublik ihr Grundgesetz ist, welches bezeichnenderweise zwar nicht ohne Adenauer, aber vor seiner Ăra entstand.â â âProvinz und kleinkariertâ, in: âDie Ăra Adenauer. Einsichten und Ausblicke.â Herausgegeben und mit einer Einleitung von Janko Musulin. Fischer BĂźcherei (BĂźcher des Wissens) 1964, S. 106."
"Wir sagen, natĂźrlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen, der Typ in der Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heiĂt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch Ăźberhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natĂźrlich kann geschossen werden."
"ÂťProtest ist, wenn ich sage, das und das paĂt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafĂźr sorge, daĂ das, was mir nicht paĂt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafĂźr sorge, daĂ alle andern auch nicht mehr mitmachen.ÂŤ So ähnlich"
"In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und auch wohl bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, fßr die es keine Rechtfertigung gibt."
"Das progressive Moment einer Warenhausbrandstiftung liegt nicht in der Vernichtung der Waren, es liegt in der Kriminalität der Tat, im Gesetzesbruch."
"Wer Sonnenstrahlen machen will, der ist ein Quacksalber, und kennt weder sich noch die Sonne; wer aber die Berge und HĂźgel, die ihr im Wege stehen, abträgt und erniedrigt, der treibt ein wahres Werk, und ein sehr groĂes."
"Wer nicht an Christus glauben will, der muà sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du kÜnnen das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er ßberschwänglich, [...]."
"Wenn Jemand eine Reise thut, // So kann er was verzählen; // Drum nahm ich meinen Stock und Hut, // Und thät das Reisen wählen."
""Was hĂźlf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? // Die kĂśnnten mich nicht freun! // 's ist leider Krieg"
"Sitze nicht, wo die SpĂśtter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Creaturen. Nicht die frĂśmmelnden, aber die frommen Menschen achte und gehe ihnen nach."
"Sage nicht Alles, was du weiĂt, aber wisse immer, was du sagest."
"Niemand ist frey, der nicht Ăźber sich selbst Herr ist."
"Es giebt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen sind und auf Erden vollzogen werden."
"Empfangen und genähret // Vom Weibe wunderbar, // KÜmmt er und sieht und hÜret, // Und nimmt des Trugs nicht wahr;"
"Der Mond ist aufgegangen, // Die goldnen Sternlein prangen // Am Himmel hell und klar. // Der Wald steht schwarz und schweiget, // Und aus den Wiesen steiget // Der weiĂe Nebel wunderbar."
"Dein Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden mßssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!"
"Den leeren Schlauch bläĂt der Wind auf; // Den leeren Kopf der DĂźnkel."
"Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben;"
"Mit Willensstärke tut man, was man tun will, wenn man es nicht tun will."
"Lachen ist eine groĂartige Medizin, und sie hat nur positive Nebenwirkungen."
"Die Zeit ist eine wunderbare Heilerin, aber eine lausige Kosmetikerin."
"Die einzigen unentbehrlichen Menschen der Geschichte waren Adam und Eva."
"Die Autobahnen sind voll von rĂźcksichtslosen Fahrern, die zu dicht vor dir fahren."
"Der durchschnittliche Tourist mĂśchte dorthin fahren, wo es keine Touristen gibt."
"Auf die Frage eines Historikers, wie die Indianer Amerika nannten, bevor die WeiĂen kamen, antwortete ein Sioux-Häuptling: ÂťUnseresÂŤ."
"Wenn die Journalisten im Kapitalismus feierlich werden, muss man sich nach der Gewinnspanne erkundigen."
"Viele Journalisten und Recensenten sind wie die Kakadus, sie ziehen die Klaue ein, wenn sie gefĂźttert werden, und drĂźcken ein Auge zu, wenn sie zu trinken bekommen."
"Keinen Gedanken haben und ihn ausdrĂźcken kĂśnnen: Das macht den Journalisten."
"Der Historiker ist nicht immer ein rßckwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat."