First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Du wirst doch auch einmal den Rhein wieder besuchen, den Garten Deines Vaterlandes, der dem ausgewanderten die Heimath ersetzt, wo die Natur so freundlich groĂ sich zeigt."
"Der Irrthum der Kirchenväter, Gott sei die Weisheit, hat gar manchen Anstoà gegeben; denn Gott ist die Leidenschaft."
"Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!"
"Mich dĂźrstet nach Vergewaltigung! Wer immer es auch sei!"
"Man kann keine Ehe auf Distanz fĂźhren."
"Ich weiĂ, daĂ der Mann in der Welt drauĂen das Pfauenrad zu schlagen hat, während er sich zu Hause ÂťausruhenÂŤ will. // Das ist das Los der Frau.// Aber nicht das meine!"
"Ich muss hinein gehen, der Nebel steigt auf."
"Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genßgt. Ganz ohne sonstigen Sinn, allmächtig genug."
"Und nun ist Krieg, groĂer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die mĂźssen wir nun alle totschieĂen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiĂ wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dĂźrfen."
"Mirjam zu Jesus: "Den Feind lieben, sagst du. Aber gibt es denn Ăźberhaupt Feinde? Ich meine, man ist doch nicht von jeher Feind. Man wird's.""
"Es ist wahr: ich habe von Kindheit an jede Aufgabe angenommen, die sich mir gestellt hat. Ich bin Schwierigkeiten kaum je ausgewichen, ich habe sogar eine tiefe Befriedigung darin gefunden, das Schwierigste zu tun, dasjenige, was meine Kräfte zum ĂuĂersten anspannen muĂte."
""Wir sind auf Position 157'- 337. Wir werden uns auf 6210 Kilohertz melden"
"Ich selbst konnte nie bis ins einzelne feststellen, was Feminismus ist: ich weiĂ nur, daĂ ich dann als Feministin abgestempelt werde, wenn ich Meinungen vertrete, die mich von einer Prostituierten oder einer FuĂmatte unterscheiden."
"Diejenigen, die Frauen aus MiĂgunst verleumdet haben, sind Kleingeister, die zahlreichen ihnen an Klugheit und Vornehmheit Ăźberlegenen Frauen begegnet sind. Sie reagierten darauf mit Schmerz und Unwillen, und so hat ihre groĂe MiĂgunst sie dazu bewogen, allen Frauen Ăbles nachzusagen.[...] von dieser Sorte kenne ich eine ganze Menge."
"Triff mich in den Bauch!"
"Ich erachtete, dass eine gute Ehe auf gegenseitige Achtung und RĂźcksicht basiert sein mĂźsse."
"Ein satirischer Charakter ist wenig achtenswert; man gewĂśhnt sich unmerklich daran und verschont dann weder Freund noch Feind."
"Die wahre Liebe kennt keine Teilung."
"Der KĂśnig kam nach Potsdam zurĂźck, wohin die KĂśnigin sich mit mir vor meiner Abreise nach Baireuth begeben sollte. Die Ungeduld, dahin zu kommen, lieĂ mich Stunden und Minuten zählen. Berlin war mir so verhaĂt worden, als es mir vordem theuer war. Ich schmeichelte mir, mit Ausnahme des Reichthums, ein sanftes und ruhiges Leben in meinem neuen Aufenthaltsorte zu fĂźhren, und ein glĂźcklicheres Jahr als das eben beendete zu beginnen."
"Wie blind wir Menschen doch sind! Wir sticheln auf die Fehler Anderer, während wir auf unsere eigenen nicht achten."
""UnmĂśglichkeiten sind AusflĂźchte anemisch steriler Gehirne. Schaffen wir MĂśglichkeiten! Alle geistig-seelischen Schätze, die ungehoben in Menschenbrust ruhen, sie seien wachgerufen! Ein groĂes Wecken, eine Revolutionierung der Geister!" â Der MiĂbrauch des Todes. Senile Impression (1917). âDer rote Hahnâ Band 2. Hrsg. von Franz Pfemfert. Berlin-Wilmersdorf, Verlag der Wochenschrift âDie Aktionâ. gutenberg.spiegel.de"
"Was fĂźr eine dunkle, sonderbare Vorstellung, daĂ die Liebe zur Erhaltung der menschlichen Gattung da sei, wie die Befriedigung des Hungers zur Erhaltung des Leibes. Die Erregung des Blutes ist wegen der Fortpflanzung da, aber nicht die Liebe, nicht die Liebe."
""Man wird den Frauen das Kindergebären noch ganz verleiden mit der Sucht, sie damit fĂźr alle andern LebensansprĂźche abfinden zu wollen." â Sind Mutterschaft und Hausfrauentum vereinbar mit Berufstätigkeit? In: Die MĂźtter. Beitrag zur Erziehungsfrage. Berlin: S. Fischer, 1903. S. 34."
""GewiĂ, jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äuĂern; das Recht aber, diese Meinung mit der Wahrheit zu identifizieren und fĂźr den Andersdenkenden Scheiterhaufen zu errichten, das hat er nicht. â Sind Mutterschaft und Hausfrauentum vereinbar mit Berufstätigkeit? In: Die MĂźtter. Beitrag zur Erziehungsfrage. Berlin: S. Fischer, 1903. S. 29."
""Es giebt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen giebt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dĂźrfen." â Der Frauen Natur und Recht. Zur Frauenfrage. Zwei Abhandlungen Ăźber Eigenschaften und Stimmrecht der Frauen. Wedekind & Schweiger, 1876. S. 172."
""Die RĂźckwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren." â Die Antifeministen. Ein Buch der Verteidigung. Berlin: F. DĂźmmler, 1902. S. 6."
""Die Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes." â Die Mutter und die Babies. In: Die MĂźtter. Beitrag zur Erziehungsfrage. Berlin: S. Fischer, 1903. S. 24."
""Die Charakterschwachen machen Front gegen die Frauenbewegung â aus Furcht. Sie haben immer Angst, von der Frau â besonders von ihrer eigenen â unterdrĂźckt zu werden. Weil sie sich heimlich ihrer Schwäche bewuĂt sind, betonen sie bei jeder Gelegenheit ihre Oberhoheit." â Die Antifeministen. Ein Buch der Verteidigung. Berlin: F. DĂźmmler, 1902. S. 7f."
""Aber â ich soll ein echtes, ein wahres Weib sein! Was ist denn das: ein wahres Weib? MuĂ ich, um ein wahres Weib zu sein, bĂźgeln, nähen, kochen und kleine Kinder waschen?" â Sind Mutterschaft und Hausfrauentum vereinbar mit Berufstätigkeit? In: Die MĂźtter. Beitrag zur Erziehungsfrage. Berlin: S. Fischer, 1903. S. 72."
"Nach uns die Sintflut!"
"Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstßtzt und gefÜrdert werden und macht dieselbe in keiner Weise ßberflßssig."
"Sie giengen sanft und gßtig mit mir um, weil Sie durch die Zärtlichkeit meines Herzens den Weg zu der Biegsamkeit meines Kopfs finden wollten."
"In dem glßcklichen Mittelstande der menschlichen Gesellschaft, worinn ich gebohren wurde, sieht man die Anbauung des Geistes, und die Ausßbung der meisten Tugenden nicht nur als Pflichten, sondern auch als den Grund unsers Wohlergehens an; und ich werde mich dieser Vortheile allezeit dankbarlich erinnern, weil ich Ihnen das unschätzbare Glßck Ihrer Liebe schuldig bin."
"In Paris, mÜchte man sagen, schweben vier Städte ßber einander; in London macht Jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien, oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen, bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten."
"Wer irgend einer Art von Religion zur Stßtze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen."
"Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis."
"Um Etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben."
"So verschieden die äuĂere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre WĂźnsche."
"Keins von allen GĂźtern dieser weiten Erde, // Keines! dem nicht Schmerz und Reue sei Gefährte, // Ăberall verfolgt die PlagegĂśttin dich."
"Gestalt hat nur fĂźr uns, was wir Ăźberschauen kĂśnnen."
"Durch die Eltern spricht die Natur zuerst zu den Kindern. Wehe den armen GeschĂśpfen, wenn diese erste Sprache kalt und lieblos ist!"
"Die wahre echte Liebe ist meist eine unglßckliche Erscheinung, man quält sich selbst und wird von der Welt misshandelt."
"Die positive Gegenwart ist der kleinste und flĂźchtigste Punkt; indem du die Gegenwart gewahr wirst, ist sie schon vorĂźber, das Bewusstsein des Genusses liegt immer in der Erinnerung."
"Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes FĂźhren, // Von MĂźtterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren."
"Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die UnmÜglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebià und kein Zaum!"
"AmĂźsiere Dich recht gut und sei lustig, denn wer lacht, kann keine TodsĂźnd' tun."
"Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bÜsen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen."
"Jedwede Kreatur hat einen Urtrieb nach liebender Umarmung."
"Jedes GeschĂśpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten."
"Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das GehÜr, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen."