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April 10, 2026
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"Die Verzweiflung schickt Gott nicht, um uns zu tĂśten, er schickt sie, um neues Leben in uns zu erwecken."
"Die Jugend hĂśrt auf mit dem Egoismus, das Alter beginnt mit dem Leben fĂźr andere."
""Es ist nicht gut, wenn die Menschheit den Verstand ßberanstrengt und Dinge mit Hilfe der Vernunft zu ordnen sucht, die der Vernunft noch gar nicht zugänglich sind." Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 205."
""ÂťIch ziehe es vor, mit vernichtet zu werdenÂŤ" ÂťOberstaatsanwalt LĂśringÂŤ in:Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 201."
""Na, wozu Lärm machen und die Leute beunruhigen!" Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 90."
""Der Tag war vergangen, wie eben die Tage so vergehen; ich hatte ihn herumgebracht, hatte ihn sanft umgebracht." â Der Steppenwolf, Suhrkamp Taschenbuch 175. 1974 & Suhrkamp Bibliothek Bd. 226, Seite 29."
"Damit das MĂśgliche entsteht, muĂ immer wieder das UnmĂśgliche versucht werden."
"Der Aphorismus ist so etwas wie ein Edelstein, der durch Seltenheit an Wert gewinnt und nur in winzigen Dosen ein GenuĂ ist"
"niemand soll mir sagen: âşda oben gehĂśrt der Mensch nicht hinâš. Denn der Mensch gehĂśrt Ăźberall dahin, wo er hin will."
"In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach SĂźndenbĂścken. Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben."
"Die EntrĂźstung Ăźber die Gesetze des Kapitalismus ist mĂźĂig. Auch wenn diese EntrĂźstung die Fallgesetze beträfe, hätte Gott dafĂźr nur ein mĂźdes Lächeln Ăźbrig."
"Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser. Etwas mehr Ungleichheit bei der Einkommensverteilung macht auch fĂźr die weniger gut dabei Wegkommenden letztlich einen hĂśheren Lebensstandard, als wenn man ein egalitäres System schafft, wo alle das gleiche kriegen und alle gleichermaĂen arm sind."
"Mich stĂśren die KĂźnstler, die irgendwann vergessen haben, dass sie auch einmal kleine ArschlĂścher waren und dann, wenn sie groĂ rausgekommen sind, ihr Publikum, die Leute also, die ihnen ihren Lebensstil ermĂśglichen, wie die letzten Deppen behandeln."
""Ich hab halt das GlĂźck gehabt, dass ich mit nur drei Akkorden zwanzig Lieder spielen kann"
"Du kannst die Leute nicht motivieren wenn sie nicht das Gefßhl haben unmittelbar selbst davon betroffen zu sein! Und damit arbeitet unsere Politik: Sie macht glaubend das man selbst ja nicht dazugehÜrt und betroffen ist, und selbst wenn einer dann mal z.B. keine Arbeit hat und im Schuldensumpf steckt, selbst dann fßhlt man sich nicht betroffen, sondern schämt sich eher und kommt erst gar nicht auf die Idee dagegen anzukämpfen."
"Du kannst dich Ăźber jemanden ärgern, aber sobald du zu feige bist, das demjenigen auch zu sagen, musst du den Ărger unzerkaut runterschlucken und den Typen so nehmen, wie er ist. Ich will im Grunde niemanden beleidigen, ich sage nur, was meiner Meinung nach Sache ist."
"Alle Drogen sollten erlaubt sein. Die gesamte Beschaffungskriminalität wßrde dann wegfallen, aber der Staat will das nicht. Das System Staat kann doch besser existieren, wenn es mehr Kranke gibt. Jeder hat doch eine Eigenverantwortlichkeit. Das geht doch jeden nur selbst etwas an."
"Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: sie sind genauer."
"Heiterkeit ist eine moralische Frage. MĂźrrische Leute, die andere mit ihren Problemen behelligen, die halte ich fĂźr rĂźcksichtslos."
"Der Mensch ist der einzige unter den Primaten, der die TĂśtung seiner Artgenossen planvoll, in grĂśĂerem MaĂstab und enthusiastisch betreibt. Der Krieg gehĂśrt zu seinen wichtigsten Erfindungen."
"So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen politischen Lßgen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus."
"âKein Mensch hat das Recht zu gehorchen.â (Vollständig: âKein Mensch hat das Recht zu gehorchen bei Kant.â) â Hannah Arendt im Gespräch mit Joachim Fest. HĂśrfunksendung des SĂźdwestfunks am 9. November 1964, Minute 17:01â17:04 der Originaltonaufzeichnung, https://www.youtube.com/watch?v=GN6rzHemaY0"
"Einsicht in einen politischen Sachverhalt heiĂt nichts anderes, als die grĂśĂtmĂśgliche Ăbersicht Ăźber die mĂśglichen Standorte und Standpunkte, aus denen der Sachverhalt gesehen und von denen her er beurteilt werden kann, zu gewinnen und präsent zu haben."
"Hier hat natĂźrlich auch die dem AuĂenstehenden so auffällige tiefe Ungeschicklichkeit der Deutschen ihren Grund, sich in einem Gespräch Ăźber die Frage der Vergangenheit Ăźberhaupt zu bewegen. Wie schwer es sein muss, hier einen Weg zu finden, kommt vielleicht am deutlichsten in der gängigen Redensart zum Ausdruck, das Vergangene sei noch unbewältigt, man mĂźsse erst einmal daran gehen, die Vergangenheit zu bewältigen. Dies kann man wahrscheinlich mit keiner Vergangenheit, sicher aber nicht mit dieser. Das hĂśchste, was man erreichen kann, ist zu wissen und auszuhalten, dass es so und nicht anders gewesen ist, und dann zu sehen und abzuwarten, was sich daraus ergibt."
"Weisheit ist eine Tugend des Alters, und sie kommt wohl nur zu denen, die in ihrer Jugend weder weise waren noch besonnen."
""Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lĂźgen gewissermaĂen eine neue Variante hinzugefĂźgt hat"
"Eine Welt, die Platz fĂźr die Ăffentlichkeit haben soll, kann nicht nur fĂźr eine Generation errichtet oder nur fĂźr die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen Ăźbersteigen."
"Die Revolutionäre machen nicht die Revolution! Die Revolutionäre sind diejenigen, die wissen, wann die Macht auf der StraĂe liegt und wann sie sie aufheben kĂśnnen!"
"Die Alternative Kapitalismus-Sozialismus ist keine wirkliche Alternative. Dies sind gleiche BrĂźder mit ungleichen Kappen."
"Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloĂe Meinungen."
"Glßck ist eine aus der inneren Produktivität des Menschen entstehende Leistung, kein Geschenk der GÜtter."
"[...] kann Lust dennoch kein Wertkriterium sein. Denn es gibt Menschen, die an der Unterwerfung und nicht an der Freiheit Lust empfinden, fĂźr die nicht Liebe, sondern HaĂ, nicht produktive Arbeit, sondern Ausbeutung Lust bedeutet."
"Der Krieg als Institution war ebenso wie das KĂśnigstum und die BĂźrokratie eine neue Erfindung, etwa aus der Zeit um 3000 v. Chr. Damals wie heute lagen ihm keine psychologischen Faktoren, wie etwa die menschliche Aggression, zugrunde."
"Viele Menschen glauben lieber, daà unser Hang zur Gewalt und zur atomaren Auseinandersetzung auf biologische Faktoren zurßckzufßhren ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als daà sie die Augen aufmachen und erkennen, daà die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und Ükonomischen Umstände daran schuld sind."
""Die Inhaber der Autorität und jene, die Nutzen daraus ziehen, mĂźssen die Menschen von dieser Fiktion Ăźberzeugen und ihr realistisches, das heiĂt kritisches DenkvermĂśgen einschläfern. Jeder denkende Mensch kennt die Methoden der Propaganda, Methoden, durch die die kritische Urteilskraft zerstĂśrt und der Verstand eingelullt wird, bis er sich Klischees unterwirft, die die Menschen verdummen, weil sie sie abhängig machen, und sie der Fähigkeit berauben, ihren Augen und ihrer Urteilskraft zu vertrauen. Diese Funktion, an die sie glauben, macht sie fĂźr die Realität blind."
""Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglĂźcklicher Menschen: einsam, von Ăngsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig"
"Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden."
""Wenn es- wie ich aufzuzeigen versuchte"
"Liebe ist das Kind der Freiheit, niemals das der Beherrschung."
"In der Liebe kommt es zu dem Paradoxon, daĂ zwei Wesen eins werden und trotzdem zwei bleiben."
""Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesßndesten."- Das Zusichkommen des Menschen. Fernsehinterview mit Micaela Lämmle und Jßrgen Lodemann, in: Basler Magazin, Basel, Nr. 47 (24.12.1977), S. 3. WiederverÜffentlicht in: Erich Fromm als Vordenker: "Haben oder Sein" im Zeitalter der Ükologischen Krise, Rainer Funk, Erich Fromm, Marko Ferst, Burkhard Bierhoff, Johannes Rau u.a., Edition Zeitsprung, Berlin 2002. S. 18"
"Brecht war gut als Aushängeschild gegenßber dem Westen, aber er war unbeliebt. Zu links und zudem Formalist."
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
"Selbst die schmalsten Stirnen / In denen der Friede wohnt / Sind den KĂźnsten willkommener als jener Kunstfreund / Der auch Freund der Kriegskunst ist."
"Pfingsten // Sind die Geschenke am geringsten. // Während Geburtstag, Ostern und Weihnachten // Etwas einbrachten."
"Sie sägten die Ăste ab, auf denen sie saĂen // Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen // Wie man schneller sägen konnte, und fuhren // Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen // SchĂźttelten die KĂśpfe beim Sägen und // Sägten weiter."
"Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein groĂes Licht! Und mach dann nochânen zweiten Plan, Gehn tun sie beide nicht.."
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen."
"Eine Hauptsache der Armut in den Wissenschaften ist meist eingebildeter Reichtum. Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine TĂźr zu Ăśffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum."
"Wer die Wahrheit nicht weiĂ, der ist bloĂ ein Dummkopf. Aber wer sie weiĂ, und sie eine LĂźge nennt, der ist ein Verbrecher!"