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April 10, 2026
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"Aber gerade BĂźrokratie ist bekanntlich ein System mit sehr geringer StĂśrempfindlichkeit."
"Jedes Reden wiederholt das Schweigen."
"Die 'invisible hand' hatte, schon im 17. Jahrhundert, eine Fortschrittsgarantie symbolisiert. Nachdem sie zunehmend unter Arthrose zu leiden begann, Ăźbernahm das Desiderat des wirtschaftlichen Wachstums selbst diese Funktion. [âŚ] Den Politikern und der Ăśffentlichen Meinung wird folglich suggeriert, Wirtschaftswachstum sei notwendig, sei eine Bedingung gesellschaftlicher Stabilität."
"Zu den wichtigsten latenten Funktionen der Werbung gehĂśrt es, Leute ohne Geschmack mit Geschmack zu versorgen."
"Kommunikation ist unwahrscheinlich. Sie ist unwahrscheinlich, obwohl wir sie jeden Tag erleben, praktizieren und ohne sie nicht leben wĂźrden."
"Die Kommunikation hat keinen eigenen Zweck, keine immanente Entelechie. Sie geschieht, oder geschieht nicht. Das ist alles, was man dazu sagen kann."
"Wirtschaftslenker sind die wahren Drahtzieher in unserer Gesellschaft, halten sich aber meist im Hintergrund und werden dadurch vom Wähler nicht als solche wahrgenommen."
"Ich habe nur die MĂśglichkeit, fĂźr das Publikum genau das zugespitzt zu formulieren, was die Leute diffus schon irgendwie geahnt haben. Im Idealfall tragen sie meine Worte nach Hause und benutzen sie."
"Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent."
"Willst du wissen, woraus die Menschheit besteht? Aus denen, die sich nicht um dich kĂźmmern."
"Wer liebt, hat ein groĂes Geschenk zu verwalten."
""Einen Schuss WĂźste braucht der Mensch"
"Bei Erfindungen ist der Erste immer der Dumme; den Ruhm kassiert der Zweite, und das Geschäft macht erst der Dritte."
"Der Krieg hat einen sehr langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer."
""Das Gewissen redet einzig und ständig im Modus des Schweigens." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 56, S.363"
""Aus dem Spiegel-Spiel des Gerings des Ringes ereignet sich das Dingen des Dinges." â Das Ding, zit. nach Hans Joachim StĂśrig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie, Stuttgart: Kohlhammer 1970, S. 442"
""Warum ist Ăźberhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts? Das ist die Frage." â EinfĂźhrung in die Metaphysik, 1935, in: Gesamtausgabe, Band 40, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1983, § 1, erster Satz"
""Sprache ist lichtend-verbergende Ankunft des Seins selbst." â Brief Ăźber den "Humanismus", 1946, in: Gesamtausgabe, Band 9 "Wegmarken", 1. Aufl., Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1976, S.326"
""Nicht Lehrsätze und 'Ideen' seien die Regeln eures Seins. Der FĂźhrer selbst und allein ist die heutige und kĂźnftige Wirklichkeit und ihr Gesetz." â Aufruf an die Deutschen Studenten. Freiburger Studentenzeitung 3. November 1933, in: Bernd Martin (Hrsg.), Martin Heidegger und das âDritte Reichâ. Ein Kompendium, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989"
"Herkunft aber bleibt stets Zukunft."
""Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 2, erster Satz"
""Die Wissenschaft denkt nicht." â Was heiĂt Denken? 4. Aufl. TĂźbingen: Niemeyer 1984, S. 4 (Abdruck der Vorlesungen unter diesem Titel WS 1951/52 u. SS 1952, Zitat in erster Vorlesung); Ăźbernommen in den Vortrag: Was heiĂt Denken? in: Vorträge und Aufsätze, Pfullingen: Neske 1954, S. 129â143, hier: S. 133; zuerst im Mai 1952 als Vortrag im Bayerischen Rundfunk gesprochen; gedruckt in der Zeitschrift "Merkur", 6. Jg. 1952, S. 601 ff."
""Die Sprache ist das Haus des Seins." â Ăber den Humanismus. Frankfurt a.M.: Klostermann, 1949. S. 5."
""Die genannte Frage [nach dem Sinn von Sein] ist heute in Vergessenheit gekommen..." â Sein und Zeit, 1927, in: Gesamtausgabe, Band 2, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1977, § 1, erster Satz"
"Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden. Der Mensch ist der Hirt des Seins."
""Der Mensch ist der Nachbar des Seins." â Brief Ăźber den "Humanismus", 1946, in: Gesamtausgabe, Band 9 "Wegmarken", 1. Aufl., Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt/M 1976, S.342"
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daà die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die VÜgel von der Ornithologie."
""Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker"
""Manchmal ist eine Schreibblockade fĂźr die Leser ein Segen, das wollen wir nicht vergessen." Das Literarische Quartett am 15. Dezember 1994, zitiert nach http://www.ortneronline.at/?p=24412"
"Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch."
"Lesen ist nicht nur die ErfĂźllung einer Erwartung, sondern auch Protest."
""'Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.' [...] diese arithmetische Formel war so effektvoll wie unaufrichtig: Hier stimmte kein einziges Wort. Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher"
""Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil â und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet. [...]. Ihm ist geglĂźckt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein StĂźck Weltliteratur in deutscher Sprache." â Ăźber Heinrich Heine, Der Fall Heine, dtv, MĂźnchen 2000, S. 13"
"Aufrichtigkeit ist die erste Pflicht des Kritikers."
"Wer aufs GlĂźcklichsein verzichtet (unter dem Diktator "Pflicht"), erfĂźllt sein Dasein nicht!"
""Tertium datur. Die weltberĂźhmten Alternativen sind meist gar keine"
"Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt."
"Die Unwahrheiten sind oft nicht in dem, was man sagt, sondern was man nicht sagt."
"Der Ideenkampf wird nie im Reich der Ideen entschieden."
"Da man Macht haben muss, um das Gute durchzusetzen, setzt man zunächst das Schlechte durch, um Macht zu gewinnen."
"UngewiĂ zwar ist es, ob in der Freiheit die Wahrheit sich verwirklicht. GewiĂ aber ist, daĂ unter Zensur sie verkehrt wird."
"Der biblisch fundierte Absolutheitsanspruch der Kirchen steht ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen fßr Ketzer zu entflammen."
"Ich ziehe vor Joseph Beuys seinen berĂźhmten Hut. Es ist diesem genialen LebenskĂźnstler nicht nur geglĂźckt, jeden deutschen BĂźrgermeister hereinzulegen, sondern auch seine ehrfĂźrchtigen Kritiker, welche die Beuys'sche Narrenfreiheit gehorsam Ăźbernommen haben."
"Wenn dann einer ein Apparätchen erfindet, mit dem man 200 Arbeitsplätze spart, dann gibt es ja keine Arbeitsstrittigkeit wie heute. Sondern dann steigen die Menschen aus, um ihre Fähigkeiten hÜherzuentwickeln. Und sie werden fßr diese Fähigkeit des Sichentwickelns und Lernens bezahlt in genau derselben Weise, wie sie bezahlt wßrden fßr die Herstellung von Besenstielen."
"Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, ein sich selbst bestimmendes Wesen, der Souverän schlechthin in unserer Zeit. Er ist ein Kßnstler, ob er nun bei der Mßllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt. Da, wo er seine Fähigkeiten entfaltet, ist er Kßnstler. Ich sage nicht, daà dies bei der Malerei eher zur Kunst fßhrt als beim Maschinenbau ..."
"Ich denke sowieso mit dem Knie."
"Wald ist mehr als die Summe der Bäume."
"Journalismus, wenn er erfolgreich sein soll (und das kann zuallererst nur heiĂen: wenn er die Mehrzahl der Menschen erreichen soll), lässt sich nicht ohne VerkĂźrzung und Vereinfachung, Polemik und Emotion betreiben, was immer unsere puristischen Sonntagsredner dazu sagen mĂśgen."
"Es ist nicht dringlich zurzeit, den Hirsch zu schonen. Es ist dringlich zurzeit, ihn zu schieĂen. [...] Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'Oh Tannenbaum' singt."