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April 10, 2026
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"Die Ăberzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag."
"Die Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlßpft."
"Die Manier will immer fertig sein und hat keinen GenuĂ an der Arbeit. Das echte, wahrhaft groĂe Talent aber findet sein hĂśchstes GlĂźck in der AusfĂźhrung."
"Der Mensch ist ein einfaches Wesen. Und wie reich, mannigfaltig und unergrßndlich er auch sein mag, so ist doch der Kreis seiner Zustände bald durchlaufen."
"Den Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaĂbares, breites und aufdrĂśselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie."
"Das SchĂśne ist ein Urphänomen, das zwar nie selber zur Erscheinung kommt, dessen Abglanz aber in tausend verschiedenen ĂuĂerungen des schaffenden Geistes sichtbar wird, und so mannigfaltig und so verschiedenartig ist als die Natur selber."
"Das Gleiche läĂt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht."
""Um einen 70jährigen zu fĂźttern, brauche ich keine sechs Semester Psychologie. Dazu brauche ich ein gutes Herz und eine ruhige Hand.â â Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 13/52 vom 07.09.1995, S. 4373"
"Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in [einen] Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik."
"Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist."
"Wenn Arbeit alles wäre, gäbe es keinen Lebenssinn fßr Behinderte, keinen mehr fßr Alte und noch keinen fßr Kinder."
"Karl May hat mit Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi Figuren geschaffen, mit denen sich jugendliche und erwachsene Leser noch identifizieren werden, wenn längst vergessen ist, wer Rambo oder Der Terminator sind. Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, daà sie unsere Phantasie anregen. Sie treffen unsere Sehnsucht nach exotischer Ferne und einer besseren Welt. Selbst wenn sie ins Mythische und Surreale gleiten, behalten sie ein menschliches Maà und sind damit den Kultfiguren des Action-Kinos haushoch ßberlegen."
"Ich finde, ÂťKriseÂŤ ist geradezu zum Lieblingswort der Zeit geworden. Es wird gebraucht wie die Hostie einer Pseudoreligion."
""Erbitte Gottes Segen fĂźr deine Arbeit"
"Der Geschlechterkampf ist so einfallslos wie der Klassenkampf."
"Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden."
""Verschonen Sie mich mit Ihrer Philosophie"
"So lange war ich Vater und muĂte erst kinderlos werden, um zu wissen, was ein Vater sei."
"Woran erkennt man einen mittelmäĂigen Schriftsteller? An der FĂźlle lobender Besprechungen."
"Seine Methode ist streng schulgerecht. Darum sind seine Ergebnisse schĂźlerhaft."
"Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, sondern auf dem Sprung."
"An den besten Zeitungen erkennt man, daĂ bessere Zeitungen ein Unding sind."
"Wer Träume nicht ernst nimmt, spielt nur mit dem Traum. Wir leben von MÜglichkeiten und sterben an Wirklichkeiten."
"Abschied ist die innigste Form menschlichen Zusammenseins."
""Wie hurtig schwamm nunmehr die SchĂśne // Dem Ufer zu! Wie schĂśn sang sie, wie zauberisch! // Er reicht' ihr seine Hand. ÂťKomm, gĂśttliche Sirene!ÂŤ"
"Nicht jede Besserung ist Tugend, // Oft ist sie nur das Werk der Zeit."
"Lebe, wie du, wenn du stirbst, // wĂźnschen wirst, gelebt zu haben."
"Geiz ist Grausamkeit gegen die DĂźrftigen und die Verschwendung ist es nicht weniger."
"Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan."
"Die wahre Ruhe der GemĂźter // Ist Tugend und GenĂźgsamkeit."
"Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!"
"Zank ist der Rauch der Liebe."
"Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein."
"Wenn Regierungen krank sind, mĂźssen die VĂślker das Bett hĂźten."
"Was ist selbst der glĂźcklichste Mensch ohne Glauben? Eine schĂśne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer."
"Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht."
"Tugenden und Mädchen sind am schÜnsten, ehe sie wissen, daà sie schÜn sind."
"Sinnliche Ausschweifung ist viel Ăśfter die Folge als die Ursache einer zerrĂźtteten Gesundheit."
"Seit ich fĂźhle, habe ich Goethe gehaĂt, seit ich denke, weiĂ ich warum."
""Ruhe ist GlĂźck"
"Ohne Witz [...] kann man nicht auf die Menschheit wirken."
"Nicht wenn du liebenswĂźrdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswĂźrdig."
"Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewĂśhnlich einen starken Charakter."
"Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens; man weiĂ sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswĂźrdig ist."
"Jeder Zwang ist Gift fĂźr die Seele."
"In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein."
"Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst kÜnnte sie nicht regieren."
"Gar keinen, wie die deutsche Literatur."
"Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen."
"Es ist nichts angenehmer als aus einem Ăbel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen."