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April 10, 2026
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"Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der KĂśrper."
"Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!"
"Weder Krieger noch MÜnche nähren ein Land."
"VorĂźbergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heiĂt: Nichtigkeit und Verwesung."
"Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das rĂśmische Papsttum und der Geist deutscher Sitten."
"Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wßste, desto seltner ihre wilden Bewohner."
"Der Mensch ist also eine kßnstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fßlle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muà lernen, wie er sie spiele."
"Alle wissen wir, dass die Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurĂźckgibt, dass, wie wir fragen, sie uns antworte."
"Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dßnnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen."
"Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hÜren gewusst habe."
"Gipfel gränzt an Thal. Um edle Spartaner wohnen unmenschlich behandelte Heloten. Der rÜmische Triumphator mit GÜtterrÜthe gefärbt ist unsichtbar auch mit Blute getßncht: Raub, Frevel und Wollßste sind um seinen Wagen: vor ihm her Unterdrßckung: Elend und Armuth zieht ihm nach."
"Schon als Tier hat der Mensch Sprache."
"Die Not macht breitbeinig, manchmal."
"âIch habe mit allem, was geschehen ist, das erreicht, was ich wollte. Der entscheidende Punkt der Wende des Denkens war diese Mauer. Wir haben 1961 festgestellt, alle sind zufrieden, keiner will den Status quo ändern. Niemand wird uns helfen, sie auch nur lĂśchrig oder durchlässig zu machen. So fing es an, und dazu muĂte man, da man die Passierscheine weder in Bonn noch in Amerika, noch in Moskau bekam, mit denen verhandeln, die autorisiert waren, sie auszugeben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
"âMich interessierte immer nur Deutschlandpolitik. Ich bin doch nicht Sozialdemokrat geworden, um die Banken zu sozialisieren. Nein, ich bin Sozialdemokrat geworden, weil ich der Auffassung war, der Adenauer meint es nicht ehrlich, und der Schumacher meint es mit der Priorität der Deutschlandpolitik ehrlich. DaĂ es zu einer Wiedervereinigung kommt, da war ich sicher. Ich habe diese Ăberzeugung nie verloren. Ich muĂ aber sagen, Mitte der achtziger Jahre war ich sicher, ich wĂźrde das nicht mehr erleben.â F.A.Z., 2005, Interview mit Stefan Aust und Frank Schirrmacher (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/egon-bahr-ich-habe-mit-allem-was-geschehen-ist-erreicht-was-ich-wollte-1234799.html)"
""FĂźr Deutschland ist Amerika unverzichtbar, aber Russland ist unverrĂźckbar."(http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/russland-putin-dialog/seite-3)"
""Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung Russlands. Und ich weiss genau, dass Russland nicht so schwach bleiben wird, wie es im Augenblick ist. Wir kÜnnen im Prinzip jetzt alles tun, was wir wollen, Russland kann es nicht hindern, es ist zu schwach. Aber ich warne davor, ein grosses stolzes Volk zu demßtigen." Schweizer Radio, 1999 (http://www.srf.ch/sendungen/info-3/grossaktion-gegen-dopinghaendler-ring)"
"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
"Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA."
"Verstand ohne GefĂźhl ist unmenschlich; GefĂźhl ohne Verstand ist Dummheit."
"Von den vielen, die nichts zu sagen haben, sind diejenigen, die dies stillschweigend erledigen, die angenehmsten."
"Die groĂen Dinge haben einen tĂśdlichen Feind: die groĂen Worte."
"Die wirklich heiteren Naturen sind selten Optimisten."
"Wie freundlich wßrde die Welt aussehen, wenn nur das BÜse geschähe, das die BÜsen tun."
"Es ist erstaunlich, wie wenig die Menschen einander verstehen; aber noch viel erstaunlicher, wie wenig es darauf ankommt."
"Alle Weisheit ist im Kern ein Vorliebnehmen."
"Auch Jungsein will gelernt werden. Manche werden alt, bis sie es kĂśnnen."
"Es gibt nicht viel glĂźckliche Menschen. Aber wenn GlĂźck nach Verdienst ginge, wären es noch viel weniger â und ganz andere."
""Alleinsein"
"Wo eine Zelle entsteht, da muss eine Zelle vorausgegangen sein, ebenso wie das Thier nur aus dem Thiere, die Pflanze nur aus der Pflanze entstehen kann."
"[...] wer kann sich darßber wundern, dass die Demokratie und der Socialismus nirgend mehr Anhänger fand, als unter den Aerzten? dass ßberall auf der äussersten Linken, zum Theil an der Spitze der Bewegung, Aerzte stehen? die Medicin ist eine sociale Wissenschaft, und die Politik ist weiter nichts, als Medicin im Grossen."
"[...] weil ich die Ueberzeugung habe, es handelt sich hier um einen groĂen Kulturkampf."
"Soll die Schule irgend gedeihen, so muà sie ganz und ohne Rßckhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet."
"Ich scheue mich nicht zu sagen, es ist die Wissenschaft fĂźr uns Religion geworden, [...]."
"Eine vernßnftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsgemässe Existenz unzweifelhaft feststellen."
"Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt."
"Die logische Antwort auf die Frage, wie man in Zukunft ähnliche Zustände, wie sie in Oberschlesien vor unsern Augen gestanden haben, vorbeugen kÜnne, ist also sehr leicht und einfach: Bildung mit ihren TÜchtern Freiheit und Wohlstand. Weniger leicht und einfach ist aber die faktische Antwort, die LÜsung dieses grossen socialen Problems."
"Die kßnstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden."
"Die Freiheit ist nicht die Willkßr, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernßnftig zu handeln."
"Die Aerzte sind die natßrlichen Anwälte der Armen und die sociale Frage fällt zu einem erheblichen Theil in ihre Jurisdiction."
"Bildung, Wohlstand und Freiheit sind die einzigen Garantien fĂźr die dauerhafte Gesundheit eines Volkes."
"Es wird aber, fuhr Goethe fort, in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien ßberliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen ßberliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stßrzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrßcken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als hÜre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darßber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mßhe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht."
"Eckermann erscheint mir keineswegs als ein irgend bedeutender Mensch."
"Wir wandeln alle in Geheimnissen."
"Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein mÜchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mßhe wert. Und wo sind denn die ZuhÜrer, denen man mit einigem Behagen erzählen mÜchte?"
"Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit."
"Man sollte Ăźberhaupt nie eine Handlungsweise eine Staatstugend nennen, die gegen die Tugend im allgemeinen geht."
"Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muà sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fßrchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend mÜglich."
"Es ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den GroĂen nicht, daĂ kein MiĂbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daĂ sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäĂigen Zustande sich begnĂźge."
"Die Welt ist so voller SchwachkĂśpfe und Narren, daĂ man nicht nĂśtig hat, sie im Tollhause zu suchen."