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April 10, 2026
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"Den höchsten Anlauf nahm die Menschennatur, als sie einen gotischen Dom in Vollendung dachte. Aber er ist ein Ideal geblieben und mit Recht, denn das Vollendete muss unvollendet bleiben. Die fertigen gotischen Dome sind nicht vollendet, und die vollendeten sind nicht fertig."
"Kleine Diebe hängt man, große lässt man laufen."
"FĂĽrs Denken darf man keinen henken."
"Gut gehängt ist besser als schlecht verheiratet."
""Es ist einfach mich zu hängen, aber die Frage"
"...vernĂĽnftiger Endzweck ist doch, nur der Genuss aus dem Gebrauch des Gegenstandes; die Mittel dazu sind: 1. dass man Geld habe, 2. dass man es ausgebe, 3. dass man den Gegenstand besitze; an jeder dieser drei Stationen kann das Zweckbewusstsein Halt machen und sie als Selbstzweck konstituieren; und zwar so energisch, dass jeder dieser drei Inhalte desselben maniakalisch ausarten kann."
"Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf, das die SchnellzĂĽge an ihnen vorbei mĂĽssen."
"Von Wogen umspĂĽlt, jedoch nicht untergegangen."
"Seine Gedanken an vorĂĽbergehende Ereignisse heften, heiĂźt, in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen und auf WindesflĂĽgel bauen."
"Das Meer, das ich bin, hat sich in seine eigenen Wogen hineinergossen. Seltsames, grenzenloses Meer, das ich bin!" - Dschalal ad-Din Rumi, Diwan-e-Schams, Nr.:1759, zitiert von Frithjof Schuon in "Den Islam verstehen"
"Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt. Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose »bare Zahlung«."
"Der ganze Strudel strebt nach oben; // Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben."
"Knaben, denen ja doch alles zum Scherze dienen muß, sich am Schall der Worte, am Fall der Silben ergötzen, und durch eine Art von parodistischem Mutwillen den tiefen Gehalt des edelsten Werks zerstören."
"Ein wildes Mädchen ist eben ein solches Unding wie eine betrunkene Nachtigall; ein geziertes die Parodie des misshandelten Ideals."
"Was wagt der freche Amor nicht!"
""So bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen."
"Hinterlistig strömt Amor in das arglose, unbewehrte Herz. Dem müßig Herumsitzenden pflegt dieser Knabe nachzustellen, die Tätigen verabscheut er."
"Der Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!"
"Denn Amor ist ein gewalttätiger Tyrann..."
""Amor steckt von Schalkheit voll, // Macht die armen Weiblein toll."- William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum III,2"
"Amor ist ein mächtiger Fürst // Und hat mich so gebeugt, daß ich bekenne, // Es gibt kein Weh, das seiner Strafe glich, // Doch gibts nicht größre Lust, als ihm zu dienen."
"Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein."
"Manchmal frage ich mich, ob ich nicht gut und gerne der glücklichste Junge der Welt sein könnte."
"Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt."
"Ich fühle mich wie ein Junge. Ich glaube an die Theorie, dass jeder mit einem bestimmten Alter auf die Welt kommt und dieses Alter behält. Ich fühle mich wie Ende Zwanzig."
"Die Jungen werfen zum Spaß mit Steinen nach Fröschen. Die Frösche sterben im Ernst."
"Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran). Ich verbessere also meine Widmung: Für Léon Werth, als er noch ein Junge war."
"Rotwein ist fĂĽr alte Knaben // Eine von den besten Gaben."
"Man erziehe die Knaben zu Dienern und die Mädchen zu Müttern, so wird es überall wohl stehen."
"Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch."
"Ehre, Deutscher, treu und innig // Des Erinnerns werten Schatz, // Denn der Knabe spielte sinnig, // Klopstock, einst auf diesem Platz."
"Du hast das Gehirn eines Vierjährigen und ich wette, der Knabe ist froh, dass er es los ist!"
"Drei Dinge sind nicht zu ermüden: ein Knabe auf der Gasse, ein Mägdlein am Tanz, ein Priester im Opfer."
"Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden."
"Ihr macht schöne Verse ohne die Verskunst, ihr haltet passende Reden, ohne die Rhetorik studiert zu haben. Das geht wohl recht gut eine Zeitlang, aber zuletzt reicht es doch nicht aus."
"Autoritarismus ist eine Bedrohung, die unsere ganze Geschichte durchzieht. Und noch immer hören wir auch von dieser Gewalt jeden Tag in den Nachrichten. Institutionen, die nicht funktionieren, Angst davor, gerechte Gesetze zu machen und gerechte Urteile zu fällen. Und mit der Missachtung der Gesetze und der Verfassung geht eine Rhetorik einher, die Verlogenheit und mangelnde Transparenz im politischen Leben verdeckt."
"Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit."
"Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grünumschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran, // Lispelt leise süßen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh, // Und den Augen dieses Müden // Schließt des Tages Pforte zu."
"Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen."
"Nicht der Besitz, nur das EnthĂĽllen, das leise Finden nur ist sĂĽĂź."
"Leise flehen meine Lieder // Durch die Nacht zu dir."
""Gott […] deine Stimme ist leise geworden"
"Sie hat Charakter, hat Ecken und Kanten. Das finde ich bemerkenswert und ist mir viel lieber als diese glatten Leute."
"Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen."
"Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darĂĽber; es ist schwer, verschĂĽttetes Wasser wieder zu sammeln."
"Einer Sache, die schnell auf einen zukommt, muss man auch schnell nachgehen."
"Der Sache Zeit, der Kurzweil eine Stunde."
"Das Ende ist die Krönung einer Sache."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!