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April 10, 2026
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"Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?"
"Wenn in der ganzen Ideologie die Menschen und ihre Verhältnisse wie in einer Camera obscura auf den Kopf gestellt erscheinen, so geht dies Phänomen ebensosehr aus ihrem historischen Lebensprozeß hervor, wie die Umdrehung der Gegenstände auf der Netzhaut aus ihrem unmittelbar physischen."
"Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!"
"Oft ruht' er aus auf moos'gen Steinen, // Matt von der BĂĽrde, die er trug. // Ich glaub, sein Vater webt dem Kleinen // Zum Hunger- bald das Leichentuch! // RĂĽbezahl?!"
"Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben."
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch, wir weben."
"Das ist Italien das ich verlieĂź. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich."
"Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem groĂźen Kanal sorglos durchs Leben dahin."
"Zwischen Lipp' und Kelchesrand // Schwebt der finstern Mächte Hand."
"Wie im Auge mit fliegenden Mücken, // So ists mit Sorgen ganz genau, // Wenn wir in die schöne Welt hinein blicken, // Da schwebt ein Spinnweben-Grau."
"Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe."
"Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über deinem Haupte. So lange du noch lebst, so lange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch."
"So lern auch diese Zweige [Lorbeer] tragen, die // Das Schönste sind, was wir dir geben können. // Wem einmal würdig sie das Haupt berührt, // Dem schweben sie auf ewig um die Stirne."
"Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // ZweigleinbeflĂĽgelte, // Knospenentsiegelte, // Eilet zu blĂĽhen!"
"In Paris, möchte man sagen, schweben vier Städte übereinander; in London macht jeder Anspruch auf sein Plätzchen auf Gottes Erdboden, und nur Fremde, einzelne Familien oder in ihren Mitteln sehr beschränkte Personen bewohnen Etagen, die dann auch freilich bei der Kleinheit der Häuser wenig Bequemlichkeit darbieten."
"Von wem die Musen berichten werden, der wird leben."
"Romane schließen damit, dass Held und Heldin heiraten. Damit müsste man anfangen, aufhören aber damit, dass sie sich wieder trennen, das heißt befreien. Denn das Leben von Menschen so beschreiben, dass man mit der Schilderung der Hochzeit abbricht, ist nicht anders, als beschriebe man die Reise eines Mannes und bräche den Bericht an der Stelle ab, wo er Räubern in die Hände fällt."
"Meine Absicht ist zu berichten, ohne in Zorn und Eifer zu verfallen, wofĂĽr ich kaum GrĂĽnde habe."
"Der Bericht ĂĽber meinen Tod wurde stark ĂĽbertrieben."
"Der Dichter soll uns seine Personen in ihren Handlungen darstellen, der Gesprächschreiber darf sich ja wohl kürzer fassen und sich und seinen Lesern durch eine allgemeine Schilderung geschwind über die Exposition weghelfen."
"Ich hasse das Wort billig. Menschen sind billig, Bekleidung ist dagegen teuer oder preiswert."
"Gehe in ein Bordell und lerne, dass zwischen teurem und billigem VergnĂĽgen kein Unterschied ist."
"Das GlĂĽck ist mit MĂĽdigkeit und Muskelkater billig erkauft."
"Billige Ausgaben großer Bücher können angenehm sein, billige Ausgaben großer Männer sind absolut unerträglich."
"Alles Billige erweist sich schlieĂźlich als teuer. Das gilt fĂĽr BĂĽgeleisen wie fĂĽr Frauen."
"Alle guten Dinge sind billig, alle schlechten sind teuer."
"Rede mit den Models, zeig ihnen die Polaroids, erkläre ihnen was Du willst und lass sie dann handeln! Sie können das besser als du, verbiege sie nicht und raube ihnen nicht den Zauber. Denn sie sind Wesen von einem anderen Stern und nur kurz zu Besuch. Du kannst das Flackern in den Augen wecken, aber wenn du es sterben lässt, wird es nie wieder zurückkommen!"
""Es ist nicht falsch zu behaupten, daĂź Fotomodels wenigstens zu 50 Prozent am Gelingen eines guten Modefotos beteiligt sind." - Walter E. Lautenbacher: "Inszenierte Modefotografie 1953 - 1983 und wie sie entstand. Eine Chronologie", Cantz Ostfildern, 1994 Seite 141"
"Als Schriftsteller bedrängt mich die Düsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen."
"Setze Allah keine Götter zur Seite, denn Götzendienst ist fürwahr eine schwere Sünde."
"Aber was für ihre Götzen ist, das erreicht Allah nicht, während das, was für Allah ist, ihre Götzen erreicht."
"[…] bewahre mich und meine Kinder davor, die Götzen anzubeten."
"Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst."
"Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trug und haben kein Leben."
"Wie der Götzendiener den Gegenstand seiner Verehrung mit Schätzen bereichert, die er hoch hält, und auf dem Altar den Abgott schmückt, den er anbetet, so will auch der Liebhaber, wenn er seine Geliebte auch noch so vollkommen sieht, ihr dennoch unaufhörlich neuen Zierat hinzufügen."
"Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen."
"Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist."
"Zwei Dinge trĂĽben sich beim Kranken // a) der Urin b) die Gedanken."
"Obwohl es von Urin stammt."
"Den fünf Genres Horror, Porno, Melodram, Spannung und Komik entsprechen fünf Körperausscheidungen: Erbrochenes, Sperma, Tränen, Schweiß und Urin. Und jedes Genre will eine dieser Ausscheidungen herbeiführen: Das Melodram will Tränen, der Porno Sperma, der Horror das Erbrechen, die Spannung den Schweißausbruch. Die Komik will zweierlei: Entweder soll sich der Mensch vor Lachen bepissen oder Tränen lachen. Das ist der Unterschied zur Hochkunst: Alle fünf Genres wollen den Konsumenten eindeutig außer Gefecht setzen."
"Bier treibt auf Urin."
""Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre." - John Cowper Powys, Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 693"
"Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fĂĽhlt."
"Warum bleiben Frevler am Leben, werden alt und stark an Kraft?"
"Alle Knoten bleiben im Kamm hängen."
"Wer ein Haus baut, will bleiben, und wer bleiben will, erhofft sich Sicherheit."
"Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen vertraulich werden. Um angenehm zu leben, muss man fast immer ein Fremder unter den Leuten bleiben."
"Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben."
"Die Gesetze sind den Spinnweben gleich, da die kleinen Fliegen und MĂĽcken innen bleiben henken, die Wespen aber und Hornissen hindurchdringen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!