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April 10, 2026
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""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und"
"Suche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles sieht und hört, deckt es doch auf."
"Man höret niemand fast mehr plaudern und erzählen als Leute, denen Witz, Verstand und Klugheit fehlen."
"Gott […] deine Stimme ist leise geworden – zu leise für den Donner unserer Zeit. Wir können dich nicht mehr hören."
"Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen."
"Es ist eine Sache, wenn man eine gewaltige Explosion hört. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn man kurze Zeit später feststellt, dass man davon taub geworden ist."
"Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste."
"Der Anfang des rechten Lebens ist das rechte Hören."
"Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hören gewusst habe."
"Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig."
"Wir wandeln im Glauben, und nicht im Schauen."
"Selig sind, die nicht sehen und doch glauben."
"Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht."
"Es ist besser etwas einmal zu sehen als zehnmal darüber zu hören."
"Zum Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt."
"Wir sind mit sehenden Augen blind."
"Wir rennen unbekĂĽmmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen."
"Wie Blinde zu gut Sehenden, so verhalten sich die, die nie eine Reise gemacht haben, zu Vielgereisten."
"Wer zu viel und zu scharf sieht, sieht auch falsch."
"Wer nach Osten ausblickt, sieht die Wand im Westen nicht, wer nach Süden schaut, erblickt die nördlichen Gegenden nicht. Denn seine Gedanken verlaufen in eine bestimmte Richtung."
"Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein."
""Was meinem Auge diese Kraft gegeben, // dass alle Mißgestalt ihm ist zerronnen, // Dass ihm die Nächte werden heitre Sonnen, // Unordnung Ordnung und Verwesung Leben ? /// Was durch der Zeit, des Raumes verworrnes Weben, // Mich sicher leitet hin zum ewgen Bronnen // Des Schönen, Wahren, Guten und der Wonnen, // Und drin vernichtend eintaucht all mein Streben ? /// Das ist’s: seit in Urania’s Aug, die tiefe, // Sich selber klare, blaue, stille, reine // Lichtflamm’, ich selber still hineingesehen; /// Seitdem ruht dieses Aug’ mir in der Tiefe // Und ist in meinem Sein,"
"VerrĂĽckt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne."
"Staatsmänner, die die Wahrheit verstehen, halten es für wertvoll, aus dem Nahen das Ferne, aus der Gegenwart das Altertum, aus dem was sie gesehen, das, was sie nicht gesehen, zu erkennen."
"Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehn, die ich mag. Alle anderen weise ich ab."
"Man muĂź etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen."
"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit ist."
"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.""
"Herr! die Schönheit dieser Erde, // Gib, dass sie die Sehkraft wecke // Meines Auges, nicht ihm werde // Eine Blindheits-Zauberdecke."
"Ein Liebespaar ist wie Sonnenaufgang und -untergang; es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten."
"Ein Auge, das sich nie der Lust des Sehns entbricht: // Wird endlich gar verblendt und sieht sich selbsten nicht."
"Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen."
"Dich, liebste Freundin, anzusehen, genĂĽgt mir, um glĂĽcklich zu sein."
"Der Weise, welcher sich hat über sich gebracht // Der ruhet wenn er läuft und wirkt wenn er betracht."
"Der Seher wird vielleicht am tiefsten in die Zukunft schauen, wenn die Gegenwart beruhigt ist."
"Der kĂĽnstlerisch Begabte sieht nicht nur, was er weiĂź, sondern er weiĂź auch, was er sieht."
"Denn schlaflos ist ja der Kranken Schlaf // Und lauscht und sieht alles."
"Das Sehen der Geister geschieht mit dem geistigen Auge durch das fleischliche."
"Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, mit dem Gott mich sieht. Mein Auge und Gottes Auge, das ist ein Auge, ein Schauen, ein Erkennen und ein Lieben. Der Schauende und das Geschaute werden im Schauen eins."
"Betrachten ist ein schöpferischer Akt."
"Alles was wir sehen oder scheinen, // ist es nichts anderes als ein Traum in einem Traum?"
"Oktober. Einer der besonders gefährlichen Monate für Börsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar."
"Zwischen Weimar und Buchenwald erfĂĽllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald fĂĽhrte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei."
"Wie groĂź ist der Unterschied zwischen der Barbarei vor der Cultur und der Barbarei nach der Cultur!"
"Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Bibliotheken, bombardiert offene Städte, schießt mit Ferngeschützen oder Fliegerbomben Gotteshäuser ein. Die Drohung, mit der die Fackel in den Bücherstapel fliegt, gilt nicht dem Juden Freud, Marx oder Einstein, sie gilt der europäischen Kultur, sie gilt den Werten, die die Menschheit mühsam hervorgebracht und die der Barbar anhaßt, weil er halt barbarisch ist, unterlegen, roh, infantil."
"Vom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung."
"„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“ – Theodor W. Adorno, Kulturkritik und Gesellschaft, (1951). In: Adorno: Gesammelte Schriften, Bd. 10.1. Frankfurt/M. 1980. S. 11–30."
"Die Gesetzbücher treffen so viele Vorkehrungen gegen die Gewalt, und unsere Erziehung ist dermaßen in der Absicht geleitet, unsere Tendenzen zur Gewaltsamkeit abzuschwächen, dass wir instinktiv zu dem Gedanken geführt werden, dass jede Handlung der Gewalt die Kundgebung eines Rückschritts zur Barbarei sei."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!