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April 10, 2026
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"Es ist nicht not, dass man der Sonne mit Fackeln helfe."
"Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Bibliotheken, bombardiert offene Städte, schießt mit Ferngeschützen oder Fliegerbomben Gotteshäuser ein. Die Drohung, mit der die Fackel in den Bücherstapel fliegt, gilt nicht dem Juden Freud, Marx oder Einstein, sie gilt der europäischen Kultur, sie gilt den Werten, die die Menschheit mühsam hervorgebracht und die der Barbar anhaßt, weil er halt barbarisch ist, unterlegen, roh, infantil."
"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen."
"Die Vernunft ist eine Fackel in einem Kerker."
"Wir sagen und Ich meinen ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen."
"Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange."
"Wehe dem, der ein Kind kränkt!"
"Vermeide jedwede Bewegung oder Äußerung, die einen anderen kränken könnte."
"Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet."
"Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit."
"Wenn man ein GerĂĽcht recht in Umlauf bringen will, so braucht man nur es einigen als Geheimnis und unter dem Siegel der Verschwiegenheit anzuvertrauen."
"GerĂĽcht verdoppelt, so wie Stimm und Echo // Die Zahl GefĂĽrchteter."
""Es gibt GerĂĽchte, dass HĂĽlsenfrĂĽchte"
"Ein schlechter Ruf durch Gerüchte zeigt, wie auch ein Flächenbrand ausufern kann."
"Doch wir horchen allein dem GerĂĽcht und wissen durchaus nichts."
"Eine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht ĂĽber die LĂĽgen des GerĂĽchts."
"Wer nicht hören will, muss fühlen."
"Wenn das Jagdhorn schallt, da fühlen sich die Jäger."
"Was ist es nun, dass zwei Liebende so unendlich einander zieht? Es ist nur das: Wir fĂĽhlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden."
"Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fĂĽhlen."
"Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fĂĽhlt, aber nicht weiĂź."
"Man ist nur glĂĽcklich durch das, was man fĂĽhlt, und nicht durch das, was man ist."
"In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fĂĽhlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die fĂĽr die grosse Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine SĂĽnde gegen das Gesetz des Fortschritts."
"FĂĽr das Kind ist es nicht halb so bedeutsam zu wissen als zu fĂĽhlen."
"Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre mir das Leben ohne Liebe, ich würde in Nacht und Tod hinabsinken."
"Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fĂĽhlt, er gleich abreisen kann."
"Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt."
"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fĂĽhlt das meiste richtig."
"Das Denken ist nur ein Traum des FĂĽhlens, ein erstorbenes FĂĽhlen, ein blassgraues, schwaches Leben."
"Alles FĂĽhlende leidet in mir, aber mein Wille ist stets mein Bezwinger und Freudenbringer."
"Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen."
"Nur der maĂźvolle Stil ist der klassische."
"Ich schätze Stil, aber an einem Menschen interessieren mich andere Dinge. Was nützt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber."
"Ich mag alles, was keinen Stil hat: Wörterbücher, Fotos, die Natur, mich und meine Bilder."
"Guter Stil beruht auf einem reinen und tiefen WahrheitsgefĂĽhl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu."
"Es ist wichtiger und leichter, Stillaster abzulegen, als Stiltugenden zu erlernen."
"Der Stil ist die Physiognomie des Geistes. Sie ist untrĂĽglicher als die des Leibes. Affektation im Stil ist dem Gesichterschneiden zu vergleichen."
""Den Stil verbessern"
"Den Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaßbares, breites und aufdröselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie."
"Daher nun ist die erste, ja schon fĂĽr sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils diese, dass man etwas zu sagen habe: O, damit kommt man weit!"
"Bemühung um besseren Stil ist Bemühung um demokratischere Verhältnisse."
"Außerdem wird auch eine wissenschaftliche Arbeit nicht dadurch gelehrter, dass man »adult« statt ausgewachsen, »juvenil« statt jugendlich und ähnliches sagt. Seit meinem zwölften Lebensjahr ist es mein Ehrgeiz, alles in meiner Muttersprache ausdrücken zu können, und zwar auch in vernünftigen, verständlichen Sätzen."
"Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige Schöpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen."
"Es ist besser etwas einmal zu sehen als zehnmal darüber zu hören."
"Nichts bleibt ungehört, das wäre ja auch unerhört!"
"Wer ihn nicht gehört, hat sehr vieles nicht gehört."
"Wer das unmittelbare Schauen, das unhörbare Hören, die gestaltlose Gestalt erkennt, der kommt der wahren Erkenntnis nahe."
"Wenn man richtig zu hören versteht, so müssen die Schwätzer verstummen."
"Wenn man etwas, das man hört, beurteilt, so ist es ein Glück. Wenn man etwas hört ohne Urteil, so wäre es besser gar nichts gehört zu haben."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!