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April 10, 2026
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"Wir lehren nicht bloĂź durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel."
"Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen."
"Was ist das Wort Christi ohne sichtbares Beispiel?"
"Schlechte Beispiele schaden mehr als SĂĽnden."
"[...] nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum Alter übergeht, keine Pestalozzische Schule für sich allein. Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daß aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichthum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter ihr Pflichttheil und Liebeganzes treulich überliefern, das ist Erziehung, [...]."
"Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel."
"Lehrsätze reden, Beispiele sprechen."
"Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heißt, ein böses Beispiel."
""Eine Hauptursache philosophischer Krankheiten"
"Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berĂĽhren. Doch du verachtest das Beste, was sie ĂĽberliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens."
"Die Vorschrift mag uns den Weg weisen, aber der stille, fortwährende Beispiel bringt uns vorwärts."
"Die groĂźen Menschen, die auf der Erde eine sehr kleine Familie bilden, finden leider nur sich selbst zum Nachahmen."
"[...] der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, und darum giebt es kein zur Besserung dienendes Beispiel."
"Beispiel nĂĽtzt zehnmal mehr als Vorschrift."
"Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht."
"In der Not isst der Bauer die Wurst auch ohne Brot."
"Die dĂĽmmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln."
"Der Papst und ein Bauer wissen mehr als der Papst allein."
"Bauer bleibt Bauer, selbst wenn er auf seidenem Kissen schläft."
"Sind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrod ißt er bis an's Ende;"
"Nur unter Bauern bin ich völlig natürlich, das heißt wirklich Mensch."
"Man hat nicht Ursache, der wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wohl mancher der wendischen Sprache es zu danken, dass er befördert worden: wenn etliche Herren von Adel nicht wendische Bauern hätten, es stünde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwa eine neue und aus vielen Sprachen zusammengeraffte und gestoppelte Sprache, wie etliche in den Linguis und historiis Unbewanderte vermeinen."
"Macht's einander nur nicht sauer, // Hier sind wir gleich, Baron und Bauer."
"Im Notfall bindet der Bauer den Schuh mit Seide."
"Geschickte Ackerbauer und Handwerker sollen belohnt werden."
"Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken."
"Immer deutlicher wurde mir in den letzten Jahren, daß die eine Welt, in der wir leben, nur dann eine Chance zum Überleben hat, wenn in ihr nicht länger Räume unterschiedlicher, widersprüchlicher oder gar sich bekämpfender Ethiken existieren. Diese eine Welt braucht ein Ethos; diese eine Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele."
"Ethisch werden heiĂźt, wahrhaft denkend werden."
"Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt."
"Die Grundsatzfrage lautet: Darf man ein ethisch wĂĽnschenswertes Ziel mit ethisch umstrittenen Methoden zu erreichen versuchen?"
"Die Frauen und Männer der "Weißen Rose" rufen uns in Erinnerung: Jede noch so gute Ausbildung unserer Kinder, jede noch so moderne Bildung bleibt unvollständig, wenn wir uns nicht auch um eine klare ethische Orientierung bemühen."
"Die Bibel – und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament – ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet."
"Da liegt der entscheidende Punkt. Wir müssen uns klarmachen, daß alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann »gesinnungsethisch« oder »verantwortungsethisch« orientiert sein."
"Die Originalität ist deshalb vor allem von der Willkür bloßer Einfälle abzuscheiden. Denn gewöhnlich pflegt man unter Originalität nur das Hervorbringen von Absonderlichkeiten zu verstehen."
"Wer keinen Vogel hat, kann auch keine originellen Ideen ausbrĂĽten!"
"Jeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte."
"Alles Gute, das besteht, ist eine Frucht der Originalität."
"Wir können gegen den Tyrannen, das Schicksal, nichts; aber gegen die Sirene, die Sinnlichkeit, Alles."
"Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitzen, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte fĂĽr den KĂĽnstler."
"Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrütteten Gesundheit."
"Sehr angenehm, der Sex. Es ist einer der Vorteile des Älterwerdens: er wird besser. Sinnlichkeit und Begierde nehmen zu."
"Nie habe ich einen gesehen, der der Tugend mehr ergeben war als der Sinnlichkeit."
""Kunst überwindet die Sinnlichkeit. Man kann das an den griechischen Plastiken erleben. Sinnliche Gedanken, die man in sich zuläßt, werden von den griechischen Bildwerken abgestoßen." Martin Scherber, Aphorismen, Minden 1976, S. 5"
"Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird."
"Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein."
"Dass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an."
"Das Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt."
"Wir sind das, was geht und geht, ohne zur Klarheit zu gelangen."
"Wir sind das in sein eigenes Bild eingesperrte Märchen. Wir kommen und gehen, ohne Klarheit zu erlangen."
"Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!