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April 10, 2026
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"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare."
"Debussy existierte bereits vor Debussy. Da war eine Architektur, die sich im Wasser spiegelt; da waren Wellen, die sich bilden und wieder zusammenstürzen; Zweige, die einschlafen, Pflaumen, die herabfallen. […] Tausend unbestimmte Wunder der Natur haben endlich ihren Übersetzer gefunden."
"Wenn es fĂĽr die Alternativen gleich gute Argumente gibt, kann man den Zufall entscheiden lassen."
"Wahrheit leidet oft mehr durch den Ăśbereifer ihrer Verteidiger als durch die Argumente ihrer Gegner."
"Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt."
"Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen."
""Wenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's für ein Geschrei." - Heinrich Seidel. Das Huhn und der Karpfen, in: GLOCKENSPIEL. Gesammelte Gedichte (Band VII der Gesammelten Schriften von Heinrich Seidel: A.G. Liebeskind, Leipzig 1897). V. Humor, Burleske und Satire."
"Dass die Wölfe nach Freiheit schreien, ist begreiflich; wenn die Schaafe in ihr Geschrei einstimmen, so beweisen sie damit nur, dass sie Schaafe sind."
"Ist eine Dame, die sich nicht als Dame benimmt, weiterhin als Dame zu behandeln? Die Frage muĂź leider bejaht werden. Erst die SelbstĂĽberwindung macht den Gentleman."
"In der SMD habe ich Teamarbeit gelernt. Zu Dritt haben wir die Planung und Durchführung des Semesterprogramms der Göttinger SMD-Gruppe mit etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert. Das war für mich eine Horizonterweiterung. Die Dame im Team war so gut, dass ich sie später geheiratet habe"
"Ihr sollt die Dame und ich der Diener, Ihr sollt stolz und ich unterwĂĽrfig bittend sein."
"Es soll Damen geben, denen zur Busenfreundin beides fehlt."
"Engelgleiches Antlitz // ist ihnen eigen meine Dame: // Oh Gott, wie gewagt // war mein Verlangen."
"Diese Welt, meine Damen und Herren, ist kein Sandkasten mit Burgen bauenden Kindern. Nein, diese Welt ist knallharter Wettbewerb, der auf eine ganz ernĂĽchternde Weise nur Sieger und Verlierer kennt."
"Die mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen."
"Die Damen müssen zuerst gehen … Steig in das Rettungsboot, tu mir den Gefallen … Lebewohl, Liebste. Bis später."
"[...] alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, sind mangelhaft."
"Du wäschst einen Mohren. Du bleichst einen Mohren. […] wird insbesondere verwendet, wenn eine unedle Sache mit blumigen Worten ausgeschmückt, ein Unlöblicher gelobt oder ein Unbelehrbarer belehrt wird."
"Der Mohr hat seine Arbeit (oft zitiert: Schuldigkeit) getan, // Der Mohr kann gehen."
""Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter." - Nikolaus Lenau, Die drei Indianer. Aus: Sämtliche Werke und Briefe. Band 1, Leipzig und Frankfurt a.M. 1970. S. 108"
""Beamte werden Gewitter machen wie Jupiter." - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942–1972. München: Hanser, 1973, S. 234 ISBN 3-446-11771-7"
"HaĂź erregt Hader; aber Liebe deckt zu alle Ăśbertretungen."
"Hadere nicht mit jemand ohne Ursache, so er dir kein Leid getan hat."
"Ein heilloser Mensch, ein schädlicher Mann geht mit verstelltem Munde, winkt mit Augen, deutet mit Füßen, zeigt mit Fingern, trachtet allezeit Böses und Verkehrtes in seinem Herzen und richtet Hader an."
"Was Gutes zu denken, wäre gut, // Fänd sich nur immer das gleiche Blut, // Dein Gutgedachtes, in fremden Adern, // Wird sogleich mit dir selber hadern."
"Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, ihr könnt nicht billig handeln, dann (heiratet nur) eine oder was eure Rechte besitzt. Also könnt ihr das Unrecht eher vermeiden."
"Sechzig Königinnen (hat Salomo), achzig Nebenfrauen und Mädchen ohne Zahl."
"Nimmt er sich noch eine andere Frau, darf er sie in Nahrung, Kleidung und Beischlaf nicht benachteiligen. // Wenn er ihr diese drei Dinge nicht gewährt, darf sie unentgeltlich, ohne Bezahlung, gehen."
"Ich bin von Zeit zu Zeit monogam, aber ich ziehe die Polygamie vor. Die Liebe dauert lange, aber die brennende Lust nur zwei bis drei Wochen."
"Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon."
"Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat."
"Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen FĂĽrsten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte."
"GroĂźer Herren Huld und Nelkenwein verriecht ĂĽber Nacht."
"Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren."
"Wie der Herr, so auch der Knecht."
"VerrĂĽckt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne."
"O, wie wird mich nach der Sonne frieren! Hier bin ich ein Herr, daheim ein Schmarotzer."
"Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann."
"Ein Christenmensch ist ein freier Herr ĂĽber alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan."
""Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht."
"Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie."
"Der Größte unter euch soll euer Diener sein."
"Auch ein ehrlicher Beamter kann es kaum vermeiden, von falschen Dienern umgeben zu sein."
"Um keine zehntausend Welten tauschte ich die Berufung, ein armer, verachteter Diener Jesu Christi zu sein."
"Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die groĂźe Tyrannin Gewohnheit uns knĂĽpft."
""So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daß sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen müßten, wie die Vögel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen." - Friedrich Wilhelm Riemer, Mittheilungen über Goethe. 1. Band. Berlin: Duncker und Humblot, 1841. S. 404f."
"Das Gehirn denkt, wie der Magen verdaut."
"Wir haben fĂĽr den ganzen GefĂĽhlsballast noch ein Zimmer angebaut. Aber das war alles. Es gab kein BlutvergieĂźen oder so."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!