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April 10, 2026
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"Die Wikis sind ein groĂźartiges Zeichen dafĂĽr, wie Menschen kreativ werden wollen."
""Die Knechtung der Presse ist ein vortreffliches Mittel der Freiheit; denn das Publikum bildet sich in diesem Falle sein eigenes Urtheil; aber die freie Presse ist ein köstliches Werkzeug der Tirannei, - der Mob vertraut ihr und betet ihr blind nach." - Ferdinand Kürnberger, Der Amerika-Müde. Amerikanisches Kulturbild. Deutsche Bibliothek. Sammlung auserlesener Original-Romane. Band 8. Frankfurt a.M.: Meidinger Sohn & Cie., 1855. S. 190."
"Technische Rationalität heute ist die Rationalität der Herrschaft selbst."
"Der Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu lernen, als recht zu behalten."
"Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele."
"Weil nun ohne äußerliche Verknüpfungen, Lagen und Relationen kein Ort statt findet, so ist es wohl möglich, daß ein Ding würklich existiere, aber doch nirgends in der Welt vorhanden sei."
"Sie ist auf keiner Karte verzeichnet. Die wahren Orte sind das nie."
"Ich weiĂź jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders."
"Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein GefĂĽhl!"
"Die Welt ist ein schöner Ort und wert, dass man um sie kämpft."
"Intelligente Leute arbeiten nicht freiwillig in einer Atmosphäre von Missachtung und Beschimpfungen."
"Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit… Man verstand bald, das Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war."
"Alles Lebendige bildet eine Atmosphäre um sich her."
"Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch."
"[...] ja, auch gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen Völkern ungeteilt zusteht, gegen all das spricht Auschwitz, weil eine der Voraussetzungen für das Ungeheure, neben anderen älteren Triebkräften, ein starkes, das geeinte Deutschland gewesen ist."
"Ich bin an die Orte gefahren, allein, und habe begriffen, dass man die Dinge kombinieren muss. Man muss wissen und sehen, und man muss sehen und wissen. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen. Wenn Sie nach Auschwitz fahren, ohne etwas ĂĽber Auschwitz und die Geschichte dieses Lagers zu wissen, sehen Sie nichts, verstehen Sie nichts."
""Die jüdische Lehre aus der Vorgeschichte und Geschichte von Auschwitz: »Nie wieder Opfer!« und »Nie wieder Gewaltlosigkeit als Prinzip!«. Ganz anders die Lehre »der Deutschen« nach Auschwitz: »Nie wieder Täter!« und »Nie wieder Gewaltanwendung, wenn nur irgend möglich!« Beide, Juden und Deutsche, haben Recht"
"Die Forderung, daĂź Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daĂź ich weder glaube, sie begrĂĽnden zu mĂĽssen noch zu sollen."
"Der Pazifismus der dreißiger Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht."
"Auschwitz und […] auch Hiroshima und seine Todesenkel beruhen auf eineinhalbtausendjährigen erlauchten theologischen Traditionen der Kirche."
"Hitler kam, wie jedes Kind, unschuldig zur Welt, wurde von seinen Eltern, wie viele andere Kinder damals, destruktiv erzogen, und später hat er sich selbst zum Monster gemacht. Er war Überlebender einer Vernichtungsmaschinerie, die im Deutschland der Jahrhundertwende »Erziehung« genannt wurde und die ich als das verborgene KZ der Kindheit bezeichne, das nie erkannt werden darf."
"Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben."
"Das Frische an Bayern."
""Hitler hat mir das BĂĽrgerrecht weggenommen, doch nicht wegnehmen konnte er mir meinen bayerischen Dialekt." Lion Feuchtwanger (jĂĽdischer Schriftsteller, im Nationalsozialismus ausgebĂĽrgert), zitiert nach: SĂĽddeutsche Zeitung, Nr. 287, 13./14. Dezember 2014, S. R19"
"Wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern."
"Wir Bayern und Schweizer, wir mĂĽssen zusammenhalten. Wir haben eines gemeinsam, einen Dialekt, den sonst keine Sau in Deutschland versteht!"
"Scham ist ein GefĂĽhl der Defensive, das kennen die Bayern nicht."
"Die CSU und ihre Führung muss den Stolz der Bayern verkörpern. Das ist der entscheidende Maßstab."
"Wenn ich viel reisen sollt', wollt' ich nirgens lieber denn durch Schwaben und Bayernland ziehen, denn sie sind freundlich und gutwillig, geben gern Herberge, gehen Fremden und Wanderleuten entgegen und tun den Leuten gĂĽtlich und gute Ausrichtung um ihr Geld."
"Bayern ist fortan ein Freistaat. // Eine Volksregierung, die von dem Vertrauen der Massen getragen wird, soll unverzüglich eingesetzt werden. // Eine konstituierende Nationalversammlung, zu der alle mündigen Männer und Frauen das Wahlrecht haben, wird so schnell wie möglich einberufen werden. // Eine neue Zeit hebt an!"
"Multikulturalität ist kein Konzept, sondern ein Tatbestand. Da kann man nicht sagen, das sei alles gescheitert."
"Es ist eine andere Welt, in der man zwischen »Freiheit« und »Freizeit« nicht unterscheiden kann, »Gesellschaft« sagt und »Zielgruppe« meint, von einem »Konzept« spricht und nicht einmal eine »Idee« besitzt, von einer »Idee« spricht und nicht einmal einen Einfall hat."
"Die Wiedervereinigung hätte zum Anlass für das Konzept eines schlanken Staates, eines entschlackten Sozialsystems und einer deregulierten Wirtschaft genommen werden müssen."
"Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption."
""Männer und Kondome - das paßt einfach nicht zusammen. Das ist ungefähr so, wie einer Frau erklären, was abseits ist!" - Gabi Decker, Quatsch Comedy Club, Pro7, 20. Juli 2005"
"Steigerung von Schwarz: MĂĽnster, Paderborn"
"In Paderborn regnet es oder die Glocken läuten."
"Eine Frau ist in der Wirtschaft wie der Zaun um einen Garten. Ist der Zaun tĂĽchtig, so bleibt alles ordentlich; nichts Fremdes bricht herein. Nehmt den Zaun weg, und alles wird niedergetreten."
""Spaghetti mit Meeresfrüchten sind, für sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. Rührt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne Sprachgefühl für cool gehalten wird, eine ziemlich ungenießbare Sache." - Hannes Stein, über Denglisch, Enzyklopädie der Alltagsqualen, Eichborn Berlin, 2006, ISBN 3821857692, S. 42"
"Wenn zwei Männer oder zwei Frauen sich darauf versteifen, den selben Fehler zu machen wie die Heterosexuellen, sollen sie das tun können."
"Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle Weiß angestrichen."
""Sind Sie Mann? Dann hatten Sie Ihre Chancen in den letzten 20.000 Jahren. […] Das dümmste, was einem zurzeit passieren kann, ist ein männlicher „Normalo“ zwischen 25 und 55 Jahren zu sein."- Bettina Röhl, TAZ, 21. März 2005"
"Die soziologische Pyramide besteht fort: Die Spitze ist weiß, heterosexuell und männlich. Alles andere ist weniger wert."
"Die Entfernungen im Universum sind nicht nur riesig, sie sind grotesk."
"Ohne Springer wäre diese Republik heute demokratischer; es gäbe weniger Nationalismus und Rassismus, weniger Polizeistaat, weniger Schnüffler, weniger Misstrauen, weniger Lüge, weniger Prostitution, sexuelle wie politische. Die Bundesrepublik wäre ein friedlicheres Land, nicht so gefährlich für seine Nachbarn und seine eigenen Minderheiten."
"Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."
"Die Rechtskosten im Budget der BILD-Zeitung sind sicherlich höher als der gesamte Etat einer normalen Tageszeitung."
"Die Bild-Zeitung will immer alles gleichzeitig sein: die eigentliche Bundesregierung und der Gerichtshof der kleinen Leute; hässlicher Denunziant und großzügiger Stifter von Versöhnung; Papst-Freund und Puffgänger; Wühler im Dreck und Moralist."
""Die BildÂzeiÂtung ist ein geÂfährÂliÂches poÂliÂtiÂsches InÂstruÂment – nicht nur ein stark verÂgröÂĂźernÂdes FernÂrohr in den AbÂgrund, sonÂdern ein bösÂarÂtiÂges Wesen, das DeutschÂland nicht beÂschreibt, sonÂdern macht. Mit einer AgenÂda."- Judith Holofernes, in einem Absage-Schreiben an die Werbeagentur der Bild-Zeitung »Jung von Matt«, die »Wir sind Helden« fĂĽr eine Kampagne gewinnen wollten; Webseite der Band"
"[D]er Irrsinn dieses Blattes und seine millionenfache Ruchlosigkeit sind ansteckend wie Aids und haben in Wirklichkeit schon längst die Abdankung von Takt und Mitleid im weiten Kreis seiner Leser zur Folge gehabt."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!