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April 10, 2026
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"Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu heißen."
"Ein Briefkasten heiĂźt nur so; in Wahrheit ist er das Sanktuarium menschlichen Gedankenaustausches."
"Die Worte sind nur das Äußere der Gedanken. Es ist töricht, wenn man nur das Äußere ansehen wollte und darüber die Gedanken vernachlässigte."
"Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben."
"Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens."
"Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten."
"Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken."
"Der Stier zieht seinen Pflug ohne Widerstand; aber dem edeln Pferde, das du reiten willst, muĂźt du seine Gedanken ablernen, du muĂźt nichts Unkluges, nichts unklug von ihm verlangen."
"Der leitende Grundsatz der Stilistik sollte sein, dass der Mensch nur einen Gedanken zur Zeit deutlich denken kann; daher ihm nicht zugemutet werden darf, dass er deren mehrere auf einmal denke. Dies aber mutet ihm der zu, welcher solche, als Zwischensätze, in die Lücken einer Hauptperiode schiebt."
""Der Hund stößt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde müssen ihre Gedanken aussprechen." - Eduard von Keyserling, Seine Liebeserfahrung (1906). in: Schwüle Tage. Frankfurt am Main: Fischer, 1983. S. 68. ISBN 3-596-25351-9"
""Der Gedanke macht ihn blass, // wenn er fragt: Was kostet das?" - Wilhelm Busch, Plisch und Plum, drittes Kapitel. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. S. 456. ISBN 3570030040"
"Der Gedanke, es durch Demut zu irgendeiner abstrakten Vollkommenheit zu bringen, sich über alle andern zu erheben, kann die Frucht entweder des Dünkels oder des Schwachsinns sein und führt in beiden Fällen unvermeidlich zur Heuchelei."
"Der Gedanke, einmal in seiner Größe gefaßt, kann nicht mehr verschwinden; solange es Menschen gibt, wird auch der starke Wunsch da sein, den Turm zu Ende zu bauen."
""Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids"
"Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht."
""Den Stil verbessern - das heiĂźt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu ĂĽberzeugen!" - Friedrich Nietzsche, II, 2. Aph. 131"
"Das Wesentliche ist der Gedanke. Worte, die ich mir nicht selbst ausgedacht habe, zu meinen zu machen. Als wären sie in mir entstanden. Von mir gefühlt, empfunden und gedacht. Wenn das zum Ausdruck kommt, dann ist es egal, ob man beim Sprechen liegt oder sitzt."
"“Anmaßend ist es freilich, noch bei Lebzeiten Gedanken zu haben, ja bekannt zu machen.“"
"Wenn man das Entsetzen der heutigen Welt über die Lustmorde, besonders über Angriffe auf Kinder erfährt, könnte man glauben, dass ihr das Menschenleben und die gesunde Entwicklung des Individuums heilig wäre."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles."
""Stellen wir uns einmal vor, daĂź nicht nur ein Individuum, sondern eine ganze Gesellschaft, eine ganze Generation"
"Lesen, selber denken, das macht uns zum Individuum, und Individuen sind gefährlicher als die mitschleifende Masse."
"Jeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte."
"Jede Generation hat ihre darwinistischen Versager, aber jedes Individuum stammt nur von den erfolgreichen Minderheiten der vorangegangenen Generation ab."
"Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt: je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand."
"In unserer Welt der Übermobilisierung, Billigflieger und Freiheit des Individuums steht es jedem frei, nach Paris oder Zürich zu fliegen, um dort die vermeintliche Krönung kulinarischer Kunst zu genießen. Wen aber der Wind des Schicksals nach Manchester verschlägt, der sollte auch bereit sein, dort Fish and Chips zu essen."
""Globalisierung gestalten, bleibt deshalb eine Aufgabe, die sich nur bewältigen läßt, wenn darüber nicht die andere große Aufgabe versäumt wird: das Individuum, sich selbst, zu gestalten."- Rüdiger Safranski: Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?“ ISBN 978-3-596-16384-7 Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2. Auflage 2006 U4."
"Gewiß, das Individuum ist nichts ohne das Ganze, zu dem es gehört."
"Die Welt ist ein einziges lebendiges Wesen, ein Weltstoff und eine Weltseele. In dieses WeltbewuĂźtsein wird alles aufgenommen so wie alles aus ihm hervorgeht, so jedoch, daĂź von den Einzelwesen eines des anderen Mitursache ist und auch sonst die innigste VerknĂĽpfung unter ihnen stattfindet."
"Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiss immer nur eingebildet und chimärisch; aber auch so ist sie gut."
"Das Allerseltenste aber ist bei weltgeschichtlichen Individuen die Seelengröße."
"Charakterlosigkeit ist ein Mythos, den biedere Individuen geschaffen haben, um damit die Faszination anderer Leute erklären zu können."
"Zimmermann, Johann Georg: "Ich sterbe. Lasst mich allein.""
"Zhuangzi: "Ich werde Himmel und Erde als Sarg und Hülle haben, Sonne und Mond werden meine Jadesteine sein, Sterne und Sternbilder meine Perlen und Juwelen, und die ganze Schöpfung wird mir das Trauergeleite geben. Was wollt ihr noch hinzufügen?" - ca. 290 v.Chr., zu seinen Schülern, die ihm ein glänzendes Begräbnis bereiten wollten; Jadesteine dienten als Totenlampen, Perlen und Juwelen waren typische Grabbeigaben"
"Ludwig Wittgenstein: "Sagen Sie ihnen: Mein Leben war wunderbar!" - zu Frau Bevan, der Frau seines Arztes Dr. Bevan, die den krebskranken Wittgenstein in ihren Haushalt aufgenommen hatte. Norman Malcolm: „Ludwig Wittgenstein. Ein Erinnerungsbuch“. Deutsch von Claudia Frank. Verlag Oldenbourg München o.J. (1961), hier nach DER SPIEGEL 22/1961"
"Wilhelm III. von England: "Kann das lange dauern?""
"Wilhelm II.: "Ich versinke, ich versinke!""
"Wilde, Oscar:"
"Wells, H.G.: "Mir geht es gut.""
"Weiß, Bernhard: "Ich gehe fröhlich in den Tod, mit Gottvertrauen.""
"Washington, George: "Herr der Barmherzigkeit, nimm mich zu Dir.""
"Wagner, Richard: "Gleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe"
"Vespasian: "Mein Gott, ich werde zum Gott!""
"Vergniaud, Pierre: "Die Revolution gleicht Saturn: sie frisst ihre eigenen Kinder.""
"Udet, Ernst: "Eiserner, Du hast mich verlassen." - 17. November 1941, geschrieben vor seinem Selbstmord, gerichtet an Hermann Göring. wdr.de 17. November 2006 - bundesarchiv.de."
"Tschechow, Anton: "Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken.""
"Suttner, Bertha von: "Die Waffen nieder! Sagt es vielen, vielen …""
"Stephanus, erster christlicher Märtyrer: "Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!""
"Claus Schenk Graf von Stauffenberg: "Es lebe das heilige Deutschland!""
"Sokrates: "Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht." - 399 v.Chr., zum Trinken des Schierlingsbechers verurteilt zu Freund Kriton, gemäß Plato, Phaidon 118a. Man opferte Asklepios, dem Gott der Heilkunst, einen Hahn als Dank für Heilung von einer Krankheit"