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April 10, 2026
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"Dein Ort ist // wo Augen dich ansehen // Wo sich die Augen treffen // entstehst du"
"Dein Auge kann die Welt trĂĽb' oder hell dir machen; // Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen."
""Das unergrĂĽndliche Geheimnis des menschlichen Auges"
""Das Licht überliefert das Sichtbare dem Auge; das Auge überliefert's dem ganzen Menschen. Das Ohr ist stumm, der Mund ist taub; aber das Auge vernimmt und spricht. In ihm spiegelt sich von außen die Welt, von innen der Mensch. Die Totalität des Innern und Äußern wird durchs Auge vollendet." – Johann Wolfgang von Goethe, Farbenlehre, Stuttgart (Kohlhammer) 1950-55, Erstausgabe 1810"
"Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht // Wer kann es sehn? Ein Herz das Augen hat und wacht."
"Das Auge ist das letzte, höchste Resultat des Lichtes auf den organischen Körper. Das Auge als ein Geschöpf des Lichtes, leistet alles, was das Licht selbst leisten kann."
"Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete."
"Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch."
"Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem."
"Ach, deine Augen droh'n mir mehr Gefahr als zwanzig ihrer Schwerter. Blickst du mich aber freundlich an, so bin ich gegen ihre Rachsucht gestählt. Durch ihren Hass zu sterben wäre mir jedoch besser, als ohne deine Liebe ein verhaßtes Leben weiterzuleben."
"Die Gerechtigkeit behĂĽtet den Unschuldigen; aber die Gottlosigkeit bringt den SĂĽnder zu Fall."
"Wer voller Unschuld ist, will nichts von Gnade wissen."
"Sie sahen nichts, sie wussten nichts — dennoch: um in Unschuld baden zu können, musste aus uns nicht Seife gemacht werden."
"Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld."
"In Wahrheit, nichts ist unschuldiger als eben dieser Eigennutz, sobald er allgemein ist."
""Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht demnach einfach darin, dass sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte Hand tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld. Ihre Hosentaschen zu öffnen, keine Fragen zu stellen und an die allgemeine Tugend der Menschheit zu glauben"
"Die Harmlosen kann man nicht tadeln, weil sie immer unschuldig sind. Man kann sie nur zĂĽgeln und ausmerzen. Die Unschuld ist eine Form des Wahnsinns."
"Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, dass sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt."
"Dass kein Unschuldiger und auch der Schuldige nur unter Wahrung aller seiner Persönlichkeits- und Verteidigungsrechte verurteilt werde, ist eine für die Rechtskultur eines Landes entscheidende, seine Rechtsstaatlichkeit mit konstituierende gesetzliche Forderung."
"Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens."
"Gedanken zahlen keine Steuern."
"Zur Produktion eines Schriftstellers gehören nicht nur Bücher, sondern auch Gedanken."
""»Wo Männer schweigen, reden die Gedanken.«" - Carl Spitteler, Olympischer Frühling, III, Siebenter Gesang: Dionysos der Seher. Zürich: Artemis Verlag, 1945. gutenberg.de"
"Wer nach Osten ausblickt, sieht die Wand im Westen nicht, wer nach Süden schaut, erblickt die nördlichen Gegenden nicht. Denn seine Gedanken verlaufen in eine bestimmte Richtung."
"Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett // und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin // obwohl ich weiß, dass es mehr als einen Beschränkten gibt // der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede."
"Wenn ein Verfasser unbekannt, ohne Charakter und Verdienste ist, so ist das Buch nicht wert, daß die Zeit damit verdorben werde; noch mehr aber, wenn er sich großer Dinge unternimmt, berühmte Männer zu tadeln, Wissenschaften zu verbessern, und seine eigene Gedanken der Welt anzupreisen."
"Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt?"
"Was für eine vorzügliche Einrichtung, daß die Gedanken nicht als sichtbare Schrift über unsere Stirne laufen. Leicht würde jedes Beisammensein, selbst ein harmloses ..., zum Mördertreffen."
""Urteilen kann als Fortschreiten von einem Gedanken zu seinem Wahrheitswerte gefasst werden" - Gottlob Frege, Ăśber Sinn und Bedeutung. In: Zeitschrift fĂĽr Philosophie und philosophische Kritik, NF 100, 1892, S. 35"
"Unter allen Rechten, deren ErfĂĽllung uns geworden, und die wir noch erwarten, ist der befreite Gedanke das edelste, denn in ihm liegt das Unterpfand fĂĽr alles KĂĽnftige. Es ist die Sonne fĂĽr die FrĂĽchte, die uns reifen sollen."
""Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken." - Johann Jakob Engel, Widerruf. Aus: Schriften, Dritter Band: Der FĂĽrstenspiegel. Berlin: Myliussisch, 1802. S. 182."
"Oh, so wohltuend und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen."
"Niemand meint alles was er sagt, und nur wenige sagen alles was sie denken. Worte sind glitschig und Gedanken sind klebrig."
""Mehrsprachigkeit bedeutet, daß unsere Gedanken nicht an einer bestimmten Sprache hängen, nicht an deren Worten kleben. Unsere Mehrsprachigkeit ist der sprachliche Spielraum unserer geistigen Freiheit." - Mario Wandruszka, Die Mehrsprachigkeit des Menschen, Deutscher Taschenbuch Verlag, Ungekürzte Ausgabe, München 1981. S. 334"
""Man reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken." - Georg Weerth, Leben und Thaten des berĂĽhmten Ritters Schnapphahnski, V. Spanien, Hoffmann und Campe, Hamburg 1849, S. 58"
""Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten - Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir." - Franz Müntefering, Bild, 16. April 2005"
"Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: Das macht den Journalisten."
"In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen."
"In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschöpfliche, immer trostreiche Besserungsmöglichkeit des Menschen."
"Ich habe gerade »Sofies Welt« gelesen, diesen dicken philosophischen Schinken. Sokrates, Aristoteles, Platon und diese Leute haben sich vor zweitausend Jahren Gedanken gemacht, da sind wir noch auf den Bäumen gesessen und haben uns vor den Wildschweinen gefürchtet. Seither haben sich nur ganz wenige weiterentwickelt."
"Hört man die Worte, ohne die Gedanken zu erfassen, so kann man gerade so gut die entgegengesetzten Worte hören, und es kommt auf dasselbe heraus."
""Gedanken werden dann nur gestaltend und schöpferisch, wenn sie an etwas Vorhandenes anknüpfen." - Karl Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis, Denksprüche von Karl Gutzkow, Verlag der J. G. Cottasch'schen Buchhandlung, Stuttgart 1868, Kampf und Bewährung, S.68,"
"Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild."
""Es war der Zeitpunkt gekommen, da es ihn vom Tatort wegdrängte. Einer seiner Sprüche war: Bleibt nie zu lange am Tatort. Schließlich gehen die Gedanken nur noch im Kreis. Man braucht Abstand. Geht weg vom Tatort und fangt dann an nachzudenken." - Herbert Reinecker, "Der Kommissar und die Tänzerin", Bastei-Verlag Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach, 1977, Seite 55, ISBN 3-404-00738-7"
"Es kreisen die Dohlen, es kriecht das GewĂĽrm, // Die Menschen hassen und lieben; // Ich bin wie ein alter Regenschirm // In Gedanken stehengeblieben."
"Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen."
"Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen."
"Ein seltsamer Gedanke, daĂź wir auf einem kleinen Planeten irgendwo im Universum leben."
""Ein Mädel wird sich schön bedanken, // Wenn deine Glut nur aus Gedichten spricht. // Was nützt die Liebe in Gedanken? // Kommt die Gelegenheit, dann kannst du's nicht." - Hildegard Scheller, Auszug eines Eintrags in das Gedichtebuch von Paul Krantz, 1927. Mehrfach filmisch verarbeitet, z. B. in Was nützt die Liebe in Gedanken"
"Ein Gran Gewalt in der GĂĽte ist die Voraussetzung, dass sie nicht nur blasser Gedanke bleibt."