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April 10, 2026
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"Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hĂśrt oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groĂ werden."
"Ein perfekter Werbeblock verfehlt im Fernsehen seine Wirkung, wenn er alle paar Minuten von einem unverständlichen Spielfilmteil unterbrochen wird."
""Ein Buch oder auch ein Film sind behßtete Orte. Es lässt sich alles durchleben"
"Du musst ja nicht leiden, um Leid im Film zu zeigen. Du kannst Dinge verstehen."
"Die Ehe war zum jrĂśĂten Teile // vabrĂźhte Milch un Langeweile. // Un darum wird beim Happy-end // im Film jewĂśhnlich abjeblendt."
"Das Wichtigste ist die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Arten gibt, Filme zu machen, und unterschiedliche Methoden, je nachdem, was fĂźr ein Typ man ist. Dass mir niemand auf die Idee kommt, mich zu imitieren!"
"Damals war es ßblich, dass ein Film ausgebuht wurde, wenn er nicht gefällt und wir alle hatten wahnsinnige Angst davor. Und dann kam der Film am Lenbachplatz raus und die Leute fingen an zu lachen."
"Wir brauchen und sollten uns nicht schämen, Kriminalliteratur zu produzieren."
"Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daà die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die VÜgel von der Ornithologie."
"Tausende von Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Evolution ein realhistorischer Prozess ist. Kein vernĂźnftiger Mensch, der die internationale Fachliteratur kennt, wĂźrde das bezweifeln."
"Reich hat nur einen Glauben, den an die Ăberlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schĂśn und stark."
"Prosa kann Abend und Mondlicht malen, aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter."
"Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch."
"Literatur eignet sich nicht zur Darstellung von Sachverhalten, wohl aber zur Manipulation des Lesers und meiner selbst."
""Literatur: das ist â durch die Grammatik gezĂźgelter Kummer." (frz.: ÂŤ La littĂŠrature, c'est du chagrin dominĂŠ par la grammaire. Âť Jean dâOrmesson,Quâai-je donc fait? Ăditions Robert Laffont, 2008)."
"Journalismus ist unlesbar und Literatur wird nicht gelesen."
"[...] ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennenlernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen."
""Hierin liegt die SchÜnheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kßrzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), ßbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
"Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch."
""Dieser linke Radikalismus ist genau diejenige Haltung, der Ăźberhaupt keine politische Aktion mehr entspricht. Er steht links nicht von dieser oder jener Richtung, sondern ganz einfach links vom MĂśglichen Ăźberhaupt. Denn er hat ja von vornherein nichts anderes im Auge als in negativistischer Ruhe sich selbst zu genieĂen. Die Verwandlung des politischen Kampfes aus einem Zwang zur Entscheidung in einen Gegenstand des VergnĂźgens, aus einem Produktionsmittel in einen Konsumartikel"
"Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein."
"Beim Studium der mit meiner Arbeit in Zusammenhang stehenden Literatur lernte ich die groĂe, allgemeine Bedeutung der visionären Schau kennen."
"Arbeit an einer guten Prosa hat drei Stufen: eine musikalische, auf der sie komponiert, eine architektonische, auf der sie gebaut, endlich eine textile, auf der sie gewoben wird."
"Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige SchÜpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen."
"Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt."
""Es gibt Leute, die sich ßber den Weltuntergang trÜsten wßrden, wenn sie ihn nur vorhergesagt hätten." - Friedrich Hebbel, Tagebuchaufzeichnung in Rom, 11. Januar 1845. In: Sämtliche Werke: Tagebßcher, 3. Band, Berlin: Behr, 1905. S. 5 (3292)"
"Zwei Armeen, die sich bekämpfen, sind eine grosse Armee, die Selbstmord an sich ßbt."
"Wir sind eine Armee der Träumer und deshalb sind wir unbesiegbar. Wie sollen wir auch nicht siegen, wenn wir alles drehen und wenden? Wir kÜnnen gar nicht verlieren. Oder besser gesagt, wir verdienen nicht zu verlieren."
"Soldaten sind MĂśrder."
"Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon"
"Die Armee muss mit dem Volk zu einem Ganzen verschmelzen, so dass sie vom Volk als seine Armee angesehen wird. Eine solche Armee wird unbesiegbar sein."
"Die Armee ist die klarste, die greifbarste und am engsten an die UrsprĂźnge gebundene Manifestation, die es vom Staate gibt."
"BĂźrgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof."
"Andere Staaten besitzen eine Armee, PreuĂen ist eine Armee, die einen Staat besitzt."
"Armee: Schicht von Nichtproduzenten; verteidigt die Nation, indem sie alles verschlingt, was einem Feind zum Ăberfall reizen kĂśnnte."
"âDie Ăśsterreichische Regierung ist gleich unfähig, bei einem Werke der Gerechtigkeit konsequent zu sein wie bei einem Werke der UnterdrĂźckung; sie schwankt beständig hin und her, â wir haben den Despotismus gemildert durch Schlampereiâ â Victor Adler, Bericht an die Internationale (Internationaler Sozialistenkongress in Paris 1889), zitiert nach Briefwechsel Victor Adler â Friedrich Engels, Berlin 2011, S. 127."
"Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre."
"Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie."
"Ein Glßck fßr die Despoten, daà die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fßhlt."
"Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist."
""Der Despotismus forderte Automaten;"
"Der aufgeklärte Despotismus will manches Gute, aber erreicht sehr Weniges."
"Dasselbe Tor, durch welches der Despotismus und die Willkßr einziehen, steht auch dem auswärtigen Feind offen."
"Das Alte Testament ist despotisch, das Neue republikanisch. Die Erklärung der Menschenrechte durch die FranzÜsische Revolution hat uns zu dieser Entdeckung verholfen."
"Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genieĂen und meine Rede Ăźberall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger ZuhĂśrer unterworfen, sondern als mein eigener MaĂstab?"
"Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun mßssen Tod."
"Sei aber nicht gar zu sehr ein Sklave der Meinungen, welche Andere von Dir hegen. Sei selbständig. Was kĂźmmert Dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn Du tust, was Du nach Pflicht und Gewissen und nach Deiner redlichen Ăberzeugung tun sollst?"
"Nur in der reinen Luft eigenen Denkens, eigenen Empfindens, eigenen Urteils atmet man den frischen Hauch geistiger Selbständigkeit."
"Ebenso verderblich wie die EinbuĂe nationaler Selbständigkeit ist fĂźr ein Volk auch das Streben nach grenzenloser Weltherrschaft."
"Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder."