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April 10, 2026
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"Erfinder sind die wahren Wohltäter der Menschheit und verdienen grĂśĂere Ehre als die, welche beweinenswerte Schlachten lieferten und groĂe Länder eroberten."
"Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele."
"VĂśllig fremde und gegeneinander gleichgĂźltige Menschen, wenn sie eine Zeitlang zusammenleben, kehren ihr Inneres wechselseitig heraus, und es muss eine gewisse Vertraulichkeit entstehen."
"Vertraulichkeit ist das Lehrjahr des Geistes."
"Vertraulichkeit gefällt auch ohne Gßte und bezaubert mit Gßte."
"Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen."
"Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflĂśĂen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen."
"Wahrer Adel liegt im GemĂźte und nicht im GeblĂźte!"
"Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag."
"Wenn die Wollust schreit, // hat das Loch einer Bettlerin so viel Wert // wie das einer Edelfrau."
"Man hat nicht Ursache, der wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wohl mancher der wendischen Sprache es zu danken, dass er befÜrdert worden: wenn etliche Herren von Adel nicht wendische Bauern hätten, es stßnde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwa eine neue und aus vielen Sprachen zusammengeraffte und gestoppelte Sprache, wie etliche in den Linguis und historiis Unbewanderte vermeinen."
"Jeder ist der Richtige. NatĂźrlich muĂ er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen."
"Ja, mich dĂźnkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt."
"Im Adel und im BĂźrgertum wird die Frau aufgrund ihres Geschlechtes geknechtet: Sie fĂźhrt ein parasitäres Dasein, sie ist wenig gebildet, und es bedarf auĂergewĂśhnlicher Umstände, damit sie irgendein konkretes Projekt entwerfen und verwirklichen kann."
""ich kan in einem Tag tausent Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht, daà ich in tausent Jahren einen Gelehrten machen kÜnte." (Kaiser Sigismund)"
"Ich bin, Gottlob! altadelig, // Jedoch mein Sohn, das ärgert mich, // Zählt einen Ahnen mehr als ich."
"Die Edeln und der Adel stehen gewĂśhnlich im Gegensatz."
"Der Adel ist ein kĂśstlicher Schmuck der bĂźrgerlichen Gesellschaft. Er ist das korinthische Kapitell wohl geordneter und gebildeter Staaten."
"Das groĂe und ganz unverkennbare Verdienst des englischen Adels ist, dass ihn niemand ernst nehmen kann."
"Das Bewusstsein hoher Geburt ist eine moralische Kraft, deren Wert die Demokraten, und wären sie vollgestopft mit Mathematik, nimmermehr zu ermessen vermÜgen."
"Adel verpflichtet."
"Adel, TĂźchtigkeit et cetera, ist ohne Mittel nicht die Bohne wert."
"Adel liegt einzig und allein in der Tugend."
""Wir dĂźrfen BĂźcher [...] nicht als hochehrwĂźrdige HeiligtĂźmer verehren"
"Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren."
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und"
"Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern."
"Kein Heroen-Verehrer verfĂźgt Ăźber irgendwelche inneren Werte."
"Gesell zog die halbreligiÜse Verehrung auf sich, die frßher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt."
"Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schĂśnen LĂźge."
"...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr,.."
"Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen ßber der Brust gefaltet. Der glßcklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt."
"Unser Wahlspruch muss also sein: Reform des Bewusstseins nicht durch Dogmen, sondern durch Analysirung des mystischen sich selbst unklaren Bewusstseins, trete es nun religiÜs oder politisch auf. Es wird sich dann zeigen, dass die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von dem sie nur das Bewusstsein besitzen muss, um sie wirklich zu besitzen."
"Rom wollte immer herrschen, und als seine Legionen fielen, sandte es Dogmen in die Provinzen."
"In Dogma und Moral der Kirche wie des Papsttums konkretisierte nichts anderes als den Zeitgeist frĂźherer Epochen."
"In der Kirche kommt es zu keiner âKlärungâ von anstehenden Fragen. Ihre Lehre steht unverrĂźckbar fest. Sie erlaubt kein Hinterfragen, sondern verlangt absolute Unterwerfung unter ihre unhaltbaren Glaubenssätze. Sie erzwingt diese Unterwerfung so rĂźcksichtslos, wie jedes andere totalitäre System in der Welt. Das viel beschworene geschwisterliche Miteinander in der Kirche gibt es nicht."
"Ich fßrchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr."
"Die [âŚ] Wissenschaft, ursprĂźnglich einmal angetreten gegen kirchlichen Dogmatismus, ist längst selbst zu einem neuen Glaubenssystem verkommen, das von neuen Schriftgelehrten gepredigt und von weiten Teilen der Ăffentlichkeit nachgebetet wird."
"Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vorurtheilen des Volks und in gewissen Disciplinen, die, in dem BewuĂtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheit hĂźllen."
"Der Dogmatismus ist gänzlich unfähig, zu erklären, was er zu erklären hat, und dies entscheidet ßber seine Untauglichkeit."
"Das Dogma ist nicht anderes als ein ausdrĂźckliches Verbot, zu denken."
"Die Annehmlichkeit und die Leichtfertigkeit eines auf die mechanischen Beschäftigungen beschränkten Daseins ersticken die Knospe gerechter Auflehnung."
"Eine Stunde Heiterkeit ist mehr Wert als hundert Stunden Traurigkeit."
"Wert ist mĂśglicherweise eher dort, wo keine Inhalte mitgeteilt werden."
"Werte, die aus der objektiven Realität herausgelÜst sind, werden subjektiv."
"Wer wahren Wert nicht kennt, nimmt das Wichtige fĂźr unwichtig und das Unwichtige fĂźr wichtig."
"Wer in der WĂźste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem DĂźrstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne dass eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte der weiĂ, wie kĂśstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte."
"Wer die Dinge gut genug kennt, dass er allen ihren wahren Wert geben kann, redet niemals zu viel."
"Was nichts kostet, ist nichts wert."
"Was das Leben fĂźr uns fĂźr einen Wert habe, wenn dieser bloĂ nach dem geschätzt wird, was man genieĂt (dem natĂźrlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der GlĂźckseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäĂen) Plane, der aber auch bloĂ auf GenuĂ gestellt wäre, aufs neue antreten?"