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April 10, 2026
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"Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes."
"Die meisten Menschen sind sehr undankbare GeschĂśpfe; man vergilt ihnen dann wieder mit Undank, und beide Teile bleiben einander nichts schuldig. Der eine ist heute undankbar, und morgen ist man es wieder gegen ihn. Jeder Undankbare wird immer wieder mit Undank bezahlt, und so gleicht sich alles in dieser Welt aus, sogar unter den schlechten Kreaturen."
"Denn der Mensch als Kreatur // hat von RĂźcksicht keine Spur."
"Viele Menschen glauben lieber, daà unser Hang zur Gewalt und zur atomaren Auseinandersetzung auf biologische Faktoren zurßckzufßhren ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als daà sie die Augen aufmachen und erkennen, daà die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und Ükonomischen Umstände daran schuld sind."
"Es gibt [...] in der eigenen Fraktion eine Reihe von Leuten, die sich mit mir schwer tut. Manche meinen, der alte Elefant sei angeschlagen, und jetzt gibt man ihm einen Tritt."
""Erzittre vor dem ersten Schritte, // Mit ihm sind schon die andern Tritte // Zu einem nahen Fall getan." - Christian FĂźrchtegott Gellert, Warnung vor der Wollust. Aus: Werke, Bd. 1. hg. von Gottfried Honnefelder, Frankfurt/M.: Insel, 1979. S. 247"
"Geboren in Bedrängnis // und an eine Sau gelegt // den Zitzen zum Verhängnis // Milch in beiden Ohren // So offen Ărgernis erregt // Gealtert in Vergängnis // Tod sei dank nicht neugeboren."
""Was im Kongreà aller Dinge beschlossen ist, das wird ja wohl auch zweckgemäà und heilsam sein." - Wilhelm Busch, Der Schmetterling. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 965"
""Auf einem Kongress hat ein DreiĂigjähriger zu mir gesagt: ÂťMuss ein Siebzigjähriger wirklich noch Viagra nehmen? Der hat doch schon genug schĂśne Sachen mitgemacht.ÂŤ Ich habe geantwortet: ÂťOkay, gehen Sie zu Ihrem GroĂvater und sagen Sie ihm: Du brauchst keine Brille mehr, du hast schon genug gesehen.ÂŤ"
"Hast und Eile sind selten gut."
""Zu groĂe Hast macht ungeschickt." Wilhelm Busch, Die Kirmes. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, MĂźnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 739"
"Was immer in Hast erstellt, ist vergebene MĂźh."
"Es hält nicht länger die Gesellschaft fest; // Ein Hasten, Schieben, Schubsen, StoĂen, Schrein, // Panik und Flucht aus dem verfluchten Nest, // Ein jeder will der erste drauĂen sein."
"Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden: Eben die Eile fĂźhrt immer tiefer in die Irre."
"Was unterscheidet den Kapitalismus vom Kommunismus? Im Kommunismus werden die Betriebe zuerst verstaatlicht und dann ruiniert. Im Kapitalismus werden sie erst ruiniert und dann verstaatlicht."
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle MÜnche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
""Wer in Dorfe oder Stadt // Einen Onkel wohnen hat // Der sei hÜflich und bescheiden, // Denn das mag der Onkel leiden." - Wilhelm Busch, Max und Moritz, Fßnfter Streich. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. S. 45. ISBN 3570030040"
""Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Bevormundung hemmt sein Reifen" - Johann Gottfried Frey, Entwurf zur Organisirung der Munizipalverfassungen. Denkschrift, KÜnigsberg 1808, zitiert in: Theodor Winkler: Johann Gottfried Frey und die Entstehung der preussischen Selbstverwaltung. (Kap. 5: "Die Städteordnung"), Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1936, S. 128 der Neuausgabe aus Anlass des 200. Geburtstages des Reichsfreiherrn vom Stein, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1957. Fälschlicherweise Karl vom Stein zugeschrieben."
"Jedes verhinderte Asylbewerberheim ist ein Sieg der Deutschen gegenĂźber Bevormundung. Jedes verhinderte Asylbewerberheim erhĂśht den Druck auf die Verantwortlichen, dem Zustrom endlich Einhalt zu gebieten und jedes verhinderte Asylbewerberheim entlastet den deutschen Steuerzahler."
""Die Schwierigkeit ist immer klein, // man muss nur nicht verhindert sein." - Wilhelm Busch, Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, SchluĂ. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, MĂźnchen, 2008. S. 559. ISBN 3570030040"
"O die ihr glaubt! Wein und Glßcksspiel und GÜtzenbilder und Lospfeile sind ein Gräuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf dass ihr Erfolg habt. // Satan will durch Wein und Glßcksspiel nur Feindschaft und Hass zwischen euch erregen, um euch so vom Gedanken an Allah und vom Gebet abzuhalten."
"Sie fragen dich Ăźber Wein und GlĂźcksspiel. Sprich: âIn beiden ist groĂes Ăbel und auch Nutzen fĂźr die Menschen; doch ihr Ăbel ist grĂśĂer als ihr Nutzen.â"
"MĂśgen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das GlĂźcksspiel, die Lotterie, die StraĂenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten."
""Ich bin seit 30 Jahren in der Politik"
"O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron."
"Das Haupt liegt ßbel, das eine Crone trägt."
"So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen."
"Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmĂźtig und von Herzen demĂźtig!"
"Unsere Vorfahren und GroĂväter haben jahrhundertelang ihr Leben geopfert, um alle Invasoren zu vertreiben. Unser Land sollte ein freies Vaterland sein, das nicht das Joch irgendeiner fremden Macht ertragen sollte. Doch seit etwa 20 Jahren erleben wir eine gefährliche, unkontrollierte Unterwanderung. Nicht nur, dass die Einwanderer sich nicht unseren Gesetzen und Bräuchen unterwerfen, nein, sie versuchen sogar, uns ihre aufzudrängen."
"Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an."
"Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen ßber sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen ßber den Kopf gewachsen. Vor ihren GeschÜpfen haben sie, die SchÜpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkßmmern. Rebellieren wir gegen diese Herrschaft der Gedanken."
""Viel Wasser! Wenig LikÜr!" - Wilhelm Busch, Der Schmetterling. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. ISBN 3570030040. S. 1012"
""Es ist ein Brauch von alters her: // Wer Sorgen hat, hat auch LikĂśr!" - Wilhelm Busch, die fromme Helene, in: Historisch-kritische Gesamtausgabe. Hrsg. von Friedrich Bohne. Band 2, Wiesbaden und Berlin: Vollmer Verlag, 1960. S. 282"
"Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, dass er, von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt."
""Auch ein Lebenslauf kann eine Autobiographie sein" - Evelyn Fox Keller, Das Leben neu denken : Metaphern der Biologie im 20. Jahrhundert; aus dem Engl. von Inge Leipold. - MĂźnchen : Kunstmann, 1998. S. 7"
""GefĂźhle sind (vielmehr) biochemische Mechanismen, die alle Säugetiere und VĂśgel nutzen, um rasch Wahrscheinlichkeiten des Ăberlebens und der Reproduktion zu berechnen." Yuval Noah Harari: 21 Lektionen fĂźr das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, MĂźnchen 2018. S. 78 f. ISBN: 978 3 406 72778 8."
""Vererbung ist nicht das Gleiche wie Fortpflanzung. Es kann auch Fortpflanzung ohne Vererbung geben: Ein Waldbrand pflanzt sich fort, aber er vererbt nichts." - Richard Dawkins, Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Ăbersetzer: Sebastian Vogel."
"Tatsächlich ist der Darwinismus eine dialektische Konstruktion, ja eine Art Religion mit sehr ausgebildeter Mythologie und Dogmatik."
""Jede Generation hat ihre darwinistischen Versager, aber jedes Individuum stammt nur von den erfolgreichen Minderheiten der vorangegangenen Generation ab." - Richard Dawkins, Ăźber Charles Darwin, in: Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Ăbersetzer: Sebastian Vogel."
"Eine Eieruhr [âŚ] besteht aus einem Ei. Du nimmst das Ei und kochst es. Wenn es hart ist, sind fĂźnf Minuten um. Dann weiĂt du, dass die Zeit vergangen ist."
""Es ist befreiend zu erfahren, dass man nicht das einzige Ferkel auf der Welt ist." - Lilo Wanders, auf die Frage, ob sie glaube, ihre von 1994 bis 2004 ausgestrahlte Fernsehreihe ÂťWa(h)re LiebeÂŤ habe etwas beim Publikum bewegt, west.art, WDR-Fernsehen, 30. November 2008"
""Wenn man auf einen Berg steigt, so sieht man einen Ochsen wie ein Schaf, ein Schaf wie ein Ferkel. Und doch ist die Gestalt eines Ochsen anders als die eines Schafes und die Gestalt eines Schafes anders als die eines Ferkels. Das ist der Fehler des Standpunkts des Beobachters." - LĂź Bu We, FrĂźhling und Herbst des LĂź Bu We, S. 413; Richard Wilhelm (Hrsg. und Ăbers.): [FrĂźhling und Herbst des LĂź Buwei, Diederichs 1979, ISBN 3-424-00625-4"
""Der BĂźrgermeister von Berlin ist schwul. Und er hat das vor der Wahl auf einem Parteitag gesagt. Mutig - immer noch." - Neil Tennant, Ăźber Klaus Wowereit, britisches Magazin TV Times, 7/2004; Ăbersetzung: Toledo; Anmerkung: Neil Tennant ist ebenfalls homosexuell und hatte sein Coming out erst, als er Ende 30 war"
""Wenn nämlich der Begriff Postmoderne einen Sinn hat, dann nur weil uns die Moderne um ihre Modernität betrog." - Burghart Schmidt, Postmoderne - Strategien des Vergessens, Sammlung Luchterhand : Darmstadt 1986, ISBN 347261606-7, S. 64."
""Postmoderne, das sei das Ende der leitenden Ideen, wie sie die Moderne bestimmt hätten. Das ist die erste Strategie des Vergessenmachens, die uns die Postmoderne abverlangt." - Burghart Schmidt, Postmoderne - Strategien des Vergessens, Sammlung Luchterhand : Darmstadt 1986, ISBN 347261606-7, S. 9."
"Hßte dich vor dem Arzt, dessen Frau Gräber verkauft, dessen Bruder einen Granitsteinbruch besitzt und dessen Vater mit Schaufeln handelt."
"Geistige Nahrung ist wie jede andere; es ist angenehmer und zuträglicher, sie mit einem LÜffel als mit einer Schaufel zu nehmen."
"Umsonst schmeckt sogar Essig sßà wie Honig."
"Saurer Essig schadet seinem Fass."
"Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Faà Essig."