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April 10, 2026
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""In dem MaĂe, in dem das Handwerk durch die Konkurrenz der Industrie ausgerottet wird und in dem der kleinere Unternehmer, einschlieĂlich des Bauern, existenzunfähig wird, sind wir alle ganz einfach gezwungen, uns in unserer LebensfĂźhrung den WĂźnschen der GroĂproduzenten zu fĂźgen, die Nahrungsmittel zu fressen und die KleidungsstĂźcke anzuziehen, die sie fĂźr uns fĂźr gut befinden, und was das Allerschlimmste ist, wir merken kraft der uns zuteil gewordenen Konditionierung gar nicht, daĂ sie dies tun." - Konrad Lorenz, Die acht TodsĂźnden der zivilisierten Menschheit (1973), zitiert nach 29. Aufl., MĂźnchen 2002, ISBN 3-492-20050-8, S. 96"
""Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen. Und wo es keine gestohlene Ware gibt, da gibt es auch keine Hehlerei." - Beate Merk zum Ankauf von Bankdaten-CDs, Beitrag im MĂźnchener Merkur, Februar 2010, zitiert nach heise.de"
"Wer sich aber mit der Mainzer StraĂe solidarisiert, der solidarisiert sich mit den Falschen, der solidarisiert sich mit der Seite der Gewalt, aber das ist deren Entscheidung."
"Keine Gewalt! Worum geht's euch denn, um eure Häuser oder um Gewalt? Ihr habt doch 'ne Macke!"
"Die haben Gräben ausgehoben, in denen die Gasleitungen offen lagen, auf den Häusern sammelten sie Molotowcocktails und Steine â das konnten wir nicht hinnehmen."
"Damit sind die polizeilichen MaĂnahmen beendet. Es sind keinerlei MaĂnahmen bei den Häusern Mainzer StraĂe geplant. Ich fordere Sie auf, das Begehen von Straftaten zu unterlassen. Ich wiederhole noch eimal: Es sind von der Polizei keine weiteren MaĂnahmen bezĂźglich Räumung Mainzer StraĂe geplant. Die Häuser die heute geräumt wurden, sind die einzigen."
"ÂťIn dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatteÂŤ, fuhr Goethe fort, Âťhabe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich fĂźr gut fand. Ich Ăźbersah meine Sache und wuĂte, wohin ich wollte.ÂŤ" - Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118."
"In allen Dingen weckt die Kontinuität den Ekel."
""Heute wissen viele nicht mehr genau, was die Kirche ist, und regieren den Laden frei aus dem Bauch heraus." - Theo Lehmann, im Lutherischen Magazin âCA - Confessio Augustanaâ, Neuendettelsau, Ausgabe II/2007, u.a. zitiert in idea.de und factum-magazin.de"
"In der bisherigen Geschichte der Menschheit hat wohl kein Land und kein Volk so entsetzlich unter Sklaverei, fremden Eroberungen und Unterdrßckungen gelitten und so leidenschaftlich um seine Freiheit gekämpft, wie Sizilien und die Sizilianer."
""Es gibt Momente in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen innen Profi, was sie sind ... Ich lese nicht sehr viel Zeitungen, aber ich habe gehÜrt viele Situationen." - Giovanni Trapattoni, ßber seine Mannschaft Bayern Mßnchen, Pressekonferenz am 10. März 1998 - stern.de"
""Sehnsucht ist erstickte Freude, Wehmut ist stumpfer Schmerz." - Ludwig Anzengruber, Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345."
""Wenn ein Mann die Hälfte eines Tages in den Wäldern aus Liebe zu ihnen umhergeht, so ist er in Gefahr, als Bummler angesehen zu werden; aber wenn er seinen ganzen Tag als Spekulant ausnĂźtzt, jene Wälder abschert und die Erde vor der Zeit kahl macht, so wird er als fleiĂiger und unternehmender BĂźrger geschätzt. Als wenn eine Gemeinde kein anderes Interesse an ihren Wäldern hätte, als sie abzuhauen!" - Henry David Thoreau, Die Welt und ich. Aus den TagebĂźchern, Schriften und Briefen ausgewählt und Ăźbertragen von Fritz KrĂśkel. GĂźtersloh: Bertelsmann, 1951. S. 225"
""âŚGott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // BĂśhmen, reich an tausend Reizen." - Rainer Maria Rilke, Larenopfer, Land und Volk, 1895. In: Sämtliche Werke, Band I, Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1955, S. 22"
"Wer in einem blĂźhenden FrauenkĂśrper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph."
"Du hast ein Feuerwerk abgebrannt, von dem im Augenblick, da dein Gast sich einfindet, nur das verkohlte Skelett Ăźbrig ist."
"Die FuĂball-EM in Ăsterreich ist wie Skispringen in Namibia."
"Als BĂźrger eines dĂźrre-geplagten Landes sollten Namibier jeden Tag behandeln, als sei Weltwassertag."
"Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiĂ nicht was Freundschaft bedeutet."
""Zwar mangelt es an Daten ßber die psychologischen Probleme von SM-Anhängern, doch konnte nicht gezeigt werden, daà diese irgendwelche besonderen psychiatrischen oder gar einzigartige Probleme haben, die im Zusammenhang mit ihrer Orientierung stehen. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafßr, SM-Anhängern Sorgerecht, AdoptionsmÜglichkeiten, Arbeits- oder Sicherheitsbescheinigungen oder irgendwelche anderen Rechte oder Privilegien dieser Gesellschaft zu verwehren." - Charles Allen Moser, Die Psychologie des Sadomasochismus (SM) in: Journal of Social Work and Human Sexuality 7;1(1988), S. 43-56, Aus dem Amerikanischen von Petra Schmidt, S. 56"
"Die groĂen Geheimnisse der Natur verbergen sich im Unscheinbaren, Unästhetischen, im Schlamm, in der faulenden Infusion, im Mist. Es ist wie eine Mahnung, daran zu denken, was wir eigentlich sind."
""Das Vorsorgeprinzip, so es denn korrekt angewendet wird, verbietet das Vorsorgeprinzip. Es ist ein Widerspruch in sich. Das Vorsorgeprinzip kann daher gar nicht hart genug attackiert werden." - Michael Crichton: Welt in Angst. MĂźnchen 2005. ISBN 3-89667-210-X. Nachwort. S. 516. Ăbersetzer: Ulnke Wasel und Klaus Timmermann"
""Die weibliche Emanzipationsbewegung fordert Selbstbestimmung und das Recht auf die ErfĂźllung der weiblichen BedĂźrfnisse. Dieses Bestreben darf - auch und gerade - das Recht auf Masochismus nicht ausklammern. Die Kunst, die Veranlagung zum Masochismus in eine selbstbestimmte Frauenexistenz zu integrieren, bezeugt in Wahrheit eine geglĂźckte und wirkliche, eine glaubwĂźrdige Emanzipation." - Sina-Aline GeiĂler, Lust an der Unterwerfung - Frauen bekennen sich zum Masochismus, Heyne 1990, MĂźnchen, ISBN 3-453-05233-1, S. 8"
""Der Wunsch nach Unterwerfung ist keine Absage an die eigene Freiheit oder die Emanzipationsidee. Genausowenig ist er als Bestätigung des Patriarchats zu verstehen oder als Einwilligung in die perverse MiĂhandlung von Frauen." - Sina-Aline GeiĂler, Lust an der Unterwerfung - Frauen bekennen sich zum Masochismus, Heyne 1990, MĂźnchen, ISBN 3-453-05233-1, S. 207"
"Wenn jemand aber Blasphemie betreibt, dann bedeutet das, daà er kein einziges Gesetz mehr achtet, und dann muà er dementsprechend bestraft werden. Schon bei Jesus stand auf Gotteslästerung Steinigung."
""Das Los des Menschen scheint zu sein, nicht Wahrheit, sondern Ringen und Wahrheit, nicht Freiheit und Gerechtigkeit und GlĂźckseligkeit, sondern Ringen darnach." - Johann Gottfried Seume, Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, KĂśln: Melzer, 1962. Apokryphen. S. 1277"
"Es gibt keine potentiellen Personen. Personen besitzen Fähigkeiten, Potenzen. Personen kÜnnen sich entwickeln. Aber es kann sich nicht etwas zur Person entwickeln. Aus etwas wird nicht jemand."
"Ein Britney-Spears-Konzert ist heute kein Ereignis mehr, weil es Walter Benjamins These vom Kunstwerk im Zeitalter der Reproduzierbarkeit in der Potenz nochmal total ĂźberhĂśht: hier kupfert ja die KĂźnstlerin bizarrerweise ihre eigene Reproduktion ab, also zum Beispiel ihre Musikvideos."
""Dieser entkernte Staat ßberlagert mit seinem Apparat immer weitere Bereiche der Gesellschaft. Er gleicht einem kastrierten Kater, der an Umfang zunimmt - was ihm fehlt, ist die Potenz." - Rßdiger Altmann, Späte Nachricht vom Staat. Stuttgart: Seewald, 1968. S. 49"
"Alles, was geborgen wird, ist restaurierungsbedĂźrftig â und wenn es nur gereinigt werden muss."
"Wenn Einer von einer sehr heftigen Liebe zu einem Weibe ergriffen wird, so ist ihnen mit einander zu plaudern und zu scherzen erlaubt, sich gegenseitig mit Laub- und Blumenkränzen zu beschenken und sich gegenseitig anzudichten."
"Wer treten wollte, muĂ sich treten lassen."
"[...] wenn die Kinder klein sind, treten sie uns in den SchooĂ, und wenn sie groĂ sind, in's Herz!"
"Soll ich darum das Veilchen unter die FĂźĂe treten, weil ich die Rose nicht erlangen kann?"
"Ich schäm mich fßr die Menschen, die sich von Mächtigen treten lassen. Sie tun mir leid, aber dann wßrde ich sie am liebsten blutig prßgeln, die Esel."
"Die Zensur ist das lebendige Eingeständnis der Herrschenden, daà sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien VÜlker regieren kÜnnen."
"Jesus gebrauchte einen Vergleich und sagte: ÂťWie kann ein Blinder einen anderen Blinden fĂźhren? Werden sie nicht beide in die Grube fallen?"
"'Mit wem also wollt ihr mich vergleichen?', fragt der heilige Gott. 'Wer hält einem Vergleich mit mir stand?'"
""Die neue elektronische Interdependenz formt die Welt zu einem globalen Dorf." - Marshall McLuhan, Das Medium ist die Botschaft - The Medium is the Message. (Interviews). Hg. v. Martin Baltes, Fritz Boehler, Rainer HĂśltschl, JĂźrgen ReuĂ, Dresden 2001, ISBN 978-3-86572-400-7, ISBN 3-3640-0400-5"
"Viel Streich, obwohl von kleiner Axt, // Haun um und fällen selbst die härtste Eich."
""Siebene auf einen Streich." - GebrĂźder Grimm, Das tapfere Schneiderlein, Kinder- und Hausmärchen. GroĂe Ausgabe. 1. Band, 6. Auflage. GĂśttingen: Dieterich, 1850. S. 125"
""Die Streiche sind bei uns im Schwang, // Sie sind bekannt im ganzen Reiche, // Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche." - Ludwig Uhland, Schwäbische Kunde. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tßbingen: Cotta, 1854. S. 328"
""Der KĂśnig von PreuĂen und der Deutsche Kaiser muĂ jeden Moment imstande sein, zu einem Leutnant zu sagen: Nehmen Sie zehn Mann und schlieĂen Sie den Reichstag!" - Elard von Oldenburg-Januschau, Reichtagsrede vom 29. Januar 1910. Stenographische Berichte des Reichstages, XII. Legislaturperiode, 2. Session, Bd. 259, S. 898 MDZ MĂźnchen"
""Aber der Mensch, der Mensch fängt erst beim Leutnant an [...]" - Carl Zuckmayer, in "Der Hauptmann von KÜpenick", Fischer Verlag, Frankfurt a.M., April 1994, Seite 49"
"Die Rechtskosten im Budget der BILD-Zeitung sind sicherlich hĂśher als der gesamte Etat einer normalen Tageszeitung."
"In der Tat muss man sich fragen, wie weit das Bundesverfassungsgericht in seiner Rechtsprechung gehen kann. Ich habe zum Beispiel verfassungsrechtliche Zweifel, ob das Verfassungsgericht wirklich entscheiden sollte, fĂźr welche Straftaten man welches Instrument gesetzlich vorsehen kann oder nicht. In der einstweiligen Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung hat es das getan. Es ist doch Sache des Gesetzgebers, zu sagen: FĂźr diese Straftat kann ich dieses Instrument einsetzen â fĂźr jene nicht."
"Ich wäre fßr die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es ßberhaupt keinen Terrorismus gäbe."
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine BĂźrger ständig Ăźberwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Ăberwachungsstaat wollen wir nicht."
"Wenn ein Autor Figuren entwirft, damit sie es schwer haben, ist das ja auf einer hÜheren Ebene auch das, wovon wir uns vorstellen, dass Gott es mit uns macht, dass unser Leiden einen Sinn hat und dass es eben nicht anders mÜglich ist. Aber die Frage bleibt: KÜnnte es nicht trotzdem anders sein? Wo ist die Gnade, wieso ist das Erbarmen nicht mächtiger als der Plan?"
""Männer, die noch ein klassisches Rollenbild haben, kÜnnen oft nicht verstehen, dass Frauen auf gleicher Ebene mit gleicher Kompetenz mitreden."