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April 10, 2026
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"Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes."
"Es gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben Ăźbrig lassen."
"Das Unendliche ist fĂźr uns schlechthin unvorstellbar."
"Um dem braunen Gedankengut, das längst in alle Bereiche unserer Gesellschaft eingesickert ist, den Nährboden zu entziehen, gilt es, die junge Generation aufzuklären und sie in ihrem Selbstwertgefßhl und in ihrem Demokratiebewusstsein zu stärken. Es gilt, sie zu weltoffenen Bßrgern zu erziehen."
"Warum lassen Sie sich nicht entnazifizieren? Erstens: weil ich mich nicht gerne vereinnahmen lasse und zweitens, weil Widerstand durch Mitarbeit eine Nazi-Methode, aber nicht nach meinem Geschmack ist."
"Die Kirche hat ihre besondere Rationalität."
""Zur Demokratie gehÜrt als notwendig erstens Homogenität und zweitens"
"Eine Demokratie kann militaristisch oder pazifistisch sein, absolutistisch oder liberal, zentralistisch oder dezentralisierend, fortschrittlich oder reaktionär, und alles wieder zu verschiedenen Zeiten verschieden, ohne aufzuhÜren, eine Demokratie zu sein."
"Es gehĂśrt zu ihrem Wesen [der Demokratie], daĂ alle Entscheidungen, die getroffen werden, nur fĂźr die Entscheidenden selbst gelten sollen."
"Souverän ist, wer ßber den Ausnahmezustand entscheidet."
"Die Bibliotheken sind das Gedächtnis der Menschheit, die Brßcken aus der Vergangenheit in die Zukunft, die Grundlagen und Instrumente der wissenschaftlichen Forschung, wie der beruflichen und allgemeinen Bildung, die Stätten staats- und weltbßrgerlicher Erziehung eine geistige Heimat fßr die suchenden Menschen unserer Tage."
"es tut mir leid: gedicht ist nun einmal: schädelmagie."
"Spiele, lächle, denke an mich, bete fßr mich. [..] Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist das gleiche wie es immer war. Da ist eine absolute und ununterbrochene Kontinuität. [..] Alles ist gut. Nichts ist beschädigt, nichts ist verloren. Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie es vorher war."
"Was auch immer genannt wird, muss vorhanden sein. Nennen wir es das Axiom der Existenz."
""Denn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fßrder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein."
"Der Nationalismus gebärdet sich dann am wildesten, wenn er enttäuscht wird."
"Unser Herrgott hat sonderbare Kostgänger auf seiner Erde, und wunderliche Käuze gibt's in allen Ständen und Berufen; aber die bunteste Gesellschaft finden wir doch unter uns Aerzten."
""Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter gegenßber schßtzen soll, fällt,"
"Ganz im Gegensatz zum Kantischen kategorischen Imperativ, daà jeder Mensch als Selbstzweck, nicht als Mittel zu betrachten sei, ist die Frau in der alten Sexualmoral bisher nicht als Mensch, als Seele, als PersÜnlichkeit gewertet worden, sondern als Sache, als Leib, als Mittel zum Genuà oder Kindergebärerin."
"Wer die Wahrheit besitzt, wird frßher oder später einen anderen tÜten, um sie durchzusetzen. Die schrecklichsten Kriege wurden nicht gefßhrt, weil man Gebiete erobern wollte, sie wurden gefßhrt, weil man Ideen verbreiten wollte."
"Sich tĂśten zu lassen von einem Menschen, den man liebt, erscheint mir als die hĂśchste Wonne. Ich kann mich dieser Vorstellung nicht entziehen. Ich bin Ăźbrigens nicht die einzige."
"Ich glaube, daĂ der Mensch ein BedĂźrfnis nach Gewalttätigkeit und Grausamkeit hat, nach Gefahr und Verzweiflung, das der Krieg befriedigt. DaĂ eine Nachtseite der menschlichen Natur da zutage drängt. Nach meiner Ansicht dient dazu ein groĂer Teil der Literatur, sie macht diese abscheuliche Seite frei und bringt sie ans Licht. Wenn Sie Kriegsfilme gesehen, BĂźcher Ăźber Konzentrationslager oder Folterungen gelesen haben, so werden Sie feststellen, daĂ alles BĂśse in Ihnen sich gewissermaĂen daran weidet."
""Danken Sie dem Himmel fĂźr die Augenblicke, in denen jemand in Ihren Armen vergeht und Sie in den seinen. In diesen Augenblicken gleichen Sie den Wolken, den Wassern, sind ein Wehen im Wind"
"Im Cyberspace haben wir jetzt die Wahl zwischen buchhalterischer Organisation oder einer demokratischen."
"Die Struktur der Gesellschaft im nächsten Jahrhundert hängt davon ab, welche Entscheidung wir heute treffen."
"Daà das Weib, wie es die Natur geschaffen und wie es der Mann gegenwärtig heranzieht, sein Feind ist und nur seine Sklavin oder seine Despotin sein kann, nie aber seine Gefährtin. Dies wird sie erst dann sein kÜnnen, wenn sie ihm gleich steht an Rechten, wenn sie ihm ebenbßrtig ist durch Bildung und Arbeit."
"Die Mathematik ist nicht da, solange wir sie nicht da hinstellen."
"Das Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen kĂśnnen."
"Bis zu den Sternen und darĂźber hinaus ist die Welt mit Ăther erfĂźllt. Er durchdringt die Räume zwischen Atomen. Ăther ist Ăźberall. [...] Es gibt keinen Raum ohne Ăther, und keinen Ăther, der keinen Raum einnimmt."
"Wir sind wehrlos. Wehrlos ist aber nicht ehrlos! GewiĂ, die Gegner wollen uns an die Ehre; daran ist kein Zweifel. Aber, daĂ dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurĂźckfallen wird, daĂ es nicht unsere Ehre ist, die bei dieser WelttragĂśdie zugrunde geht, das ist mein Glaube bis zum letzten Atemzug."
"Mich beunruhigt nicht Hitler, wohl aber beunruhigen mich seine Parteigänger. Ich bekenne, dass mir Hitler selbst sympathisch ist. Ich habe sein Buch mit groĂem Interesse gelesen, und ich bewundere die Summe der Kenntnisse, die dieser aus dem Volke aufgestiegene Autodidakt angesammelt hat, die tiefen und richtigen Beobachtungen, die so zahlreich in seinem Werke sich finden."
"Es ist etwas Widerwärtiges, einen Menschen aus blossem Rassenhass, nur weil anderes Blut in seinen Adern fliesst oder weil einem seine Nase nicht gefällt, zu verfolgen. Das ist aller Gerechtigkeit, die doch die Grundlage der Üffentlichen Ordnung und des Staates sein soll, vÜllig widersprechend. Niemand ist verantwortlich fßr seine Rasse; vielmehr hat jeder ein Anrecht auf sie und ihre Traditionen; denn ohne sie wäre kein Mensch, was er ist..."
"Person ist der Mensch von Anbeginn seiner Existenz, PersĂśnlichkeit muss er erst werden."
"Ich tue diese Wahl aus rechter Furcht, nicht aus rechtem Wissen."
""Die Selbsthingabe ohne Liebe"
"In Wirklichkeit kann man bei grĂźndlichem Nachdenken es doch nicht fĂźr verlorene Zeit ansehen, wenn man den Willen Gottes erleidet, der in unvermeidlichen Tatsachen und Umständen zum Ausdruck kommt. Wir bitten ihn um das, was uns paĂt, und er gibt uns das, was uns not tut: das sind offenbar ganz verschiedene Dinge."
"Es ist immer gut, den Tod vor Augen zu haben, und ich bin glßcklich, daà Dich der Todesgedanke mit der Gegenwart Gottes erfßllt. Daran werden die berufenen Seelen erkannt. Der Christ soll beständig ßber Abgrßnden leben."
"Es gibt fßr die Frau, welche fßr diese Zeit und vorläufig der untergeordnete Mensch ist, nur zwei DaseinsmÜglichkeiten, die erhabenste Mutterschaft oder die Existenz als Vergnßgungsmittel, die reine oder die unreine Liebe. Mit anderen Worten: die Heiligkeit oder die Prostitution."
"Raum-Zeit ohne Masse-Energie gibt es nicht."
"Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie ßber den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefßhl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer VermÜgen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer."
"Ich werde mich an den Sßnden und Tugenden meiner Vorfahren rächen."
"Die dritte Person bei einem Gespräch ist der Kork, der verhindert, daà das Gespräch in die Tiefe geht."
"Auch den Krieg muĂ man als ein Naturereignis betrachten."
"So wird die Erkenntnis der Prinzipien zum Prinzip der Erkenntnis fĂźr alles Weitere. Und eben indem wir die Prinzipien erkennen, erkennen wir etwas von den Dingen an sich selbst. Die Erkenntnis jeder Sache beruht auf der Erkenntnis ihres Prinzips..."
"Liebe junge Väter vielleicht oder angehende, haben Sie Mut: Nennen Sie Ihre NeuankÜmmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar!"
"Nachtigallen hin oder her, ich mĂśchte keine Geschichte von Nachtigallen schreiben, obwohl die Tagespresse es schätzt, wenn Autoren Ăźber Dinge schreiben, von denen sie nichts verstehen. [...] Ich nehme auch an, dass Nachtigallenthemen kontrollrätlich erlaubt sind und von der Mehrzahl unserer augenblicklichen deutschen Diktaturen nicht beanstandet wĂźrden. Aus GrĂźnden der Sittlichkeit wird heute vieles beanstandet. Diktaturen sind immer sehr streng in Bezug auf das, was sie unter sittlich und Volksmoral verstehen. Die ehemalige deutsche Diktatur hat sich, nach Art niederer Lebewesen, durch Spaltung fortgepflanzt und heiĂt jetzt Demokratie."
"Freunde sprechen miteinander in achtungsvoller Offenheit."
"Trainiere hart, Siege leicht."
"Wir kĂśnnen jetzt nur mehr auf zwei Dinge hoffen: auf Gottes Vorsehung und unseren grenzenlosen Mut! Wir stehen vor dem Abgrund, aber wir sind Russen! â während des Alpenfeldzuges im Herbst 1799"
"Die Kugel ist eine TĂśrin, das Bajonett ein ganzer Kerl."