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April 10, 2026
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"Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?""
"Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der SchÜpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der GÜnner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // ErhÜre mich!"
"Nun, da ich alle diese Leiden ßberstanden sind, macht es mir viel Freude, daran zurßckzudenken, zumal ich glaube, daà mir all das zur Läuterung und FÜrderung meiner Seele widerfahren ist.""
"Da ich jetzt von weitem die TĂźrme und den blauen Rauch von NĂźrnberg sah, meinte ich fast, nicht etwa eine einzige Stadt, sondern eine ganze Welt zu sehen."
"Liebende scheiden wohl traurig, noch trauriger Leib sich von der Seele; Doch am traurigsten ist es, von Gott auf ewig zu scheiden"
"Da erschien auf der TribĂźne ein Mann, den ich nur an diesem Tage gesehen habe, der mich aber in der Erinnerung immer mit Widerwillen und Abscheu erfĂźllt. Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bĂśsartigen und abstoĂenden Eindruck. Sein ĂuĂeres war wie von Schimmel Ăźberzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloĂ eng seine dĂźnnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui."
""Meine Herren Richter,"
"Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch."
"Was ist das menschliche Gehirn anders als ein kolossales Palimpsest? Mein Gehirn ist ein solches Palimpsest."
"In einem Nu von der Dauer eines Wimpernschlages lebte jedes Muster ihres vergangenen Lebens wieder auf, aber nicht im zeitlichen Nacheinander, sondern als Teil eines groĂen Synchronismus."
"Der Mensch ist bestimmt zum Leid, er muĂ sich abmĂźhen, wenn er die tiefere Erleuchtung erfahren will, oder er muĂ auf spirituelle Offenbarung verzichten und sich im Seichten zufriedengeben."
"Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt."
"Die Mathematik ist eine rein menschliche SchĂśpfung, die wir beherrschen, weil wir sie selbst geschaffen haben."
"Wir nehmen an, kein Stern sei unbewohnt."
"Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott."
"Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daĂ jedes GeschĂśpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gĂźtige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaĂt werden kann."
"Der Bau der Welt ist daher so, als hätte sie ßberall ihr Zentrum und nirgends eine Peripherie, denn Umkreis und Zentrum ist Gott, der ßberall und nirgends ist."
""Ich bin an den Beziehungen von Farbe und Form nicht interessiert. Ich bin nur daran interessiert, die grundlegenden menschlichen Emotionen auszudrĂźcken"
"Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Kßnstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Kßnstler. Wie der bildende Kßnstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie mÜglich zum Ausdruck bringen."
"Doch der Kßnstler braucht nur so viel Kunstfertigkeit, wie erforderlich ist, um sein konkretes Ziel zu erreichen. Sollte er mehr davon besitzen, ist es sogar besser, wenn wir nichts davon erfahren, denn die Darbietung dieser technischen Brillanz wßrde lediglich seine Kunst beschädigen."
""Das Bedßrfnis, ja die Sehnsucht nach dem Mythos, wird in periodischen Abständen von denen reaktiviert, die sich jene uralten Bilder aus nostalgischen Grßnden wieder zueigen machen mÜchten."
"Bevor es also nicht gelingt, Afrika ganz unter die Europäischen Mächte zu vertheilen und auch wirklich zu colonisiren oder die Negerstaaten Ükonomisch so weit zu heben, dass sie zu einem gegenseitig und von den Europäischen Mächten anerkannten Besitzstande gelangen, wird es auch nicht mÜglich sein, die eigentliche Quelle der Sklaverei zu verstopfen, so sehr man auch mit dem besten Willen an den Symptomen herumcuriren mag."
"Da wir gerade von GlĂźck usw. sprechen: es hat mir auch viel eingebracht, daĂ ich sehr intensiv mit H.P. Lovecraft in den letzten acht Monaten seines Lebens korrespondiert habe. Er hämmerte mir ein, daĂ man beim Schreiben auf Ehrlichkeit, Ăberzeugung, Sorgfalt, Vollkommenheit und Wissenschaftlichkeit achten muĂ."
"Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn."
"Die grĂśĂte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das NichtvermĂśgen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen."
"Das älteste und stärkste Gefßhl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten."
"âDer Unterschied zwischen der israelischen Seele, ihrem Wesen, ihren inneren WĂźnschen, ihrem Streben, ihrer Beschaffenheit und ihrer Haltung, und der Seele der Gojim, ungeachtet ihrer Entwicklungsstufe, ist grĂśĂer und tiefer als der Unterschied zwischen der Seele des Menschen und der Seele des Viehs. Zwischen Letzeren nämlich besteht nur ein quantitativer, zwischen Ersteren aber ein qualitativer Unterschied.â â zitiert bei Shlomo Sand: Warum ich aufhĂśre, Jude zu sein. Berlin: Propyläen, 2013; ISBN 978-3-549-07449-7. S. 113."
"Wir werden in der Existenz des BÜsen im Universum, sei es nun ein ßberindividuelles oder ein individuelles BÜses, sei es ethischer oder praktischer Natur, ganz gleich in welchem Gewand es uns auch begegnen mag, wenn wir es im Ganzen und im Detail betrachten, immer eine Ordnung finden, ein organisches Ganzes, einen Aufbau, sodass es nicht als zufällig bezeichnet werden kann."
"Wir gaben wahrlich Moses die FĂźhrung und machten die Kinder Israels zu Erben der Schrift."
"Und ganz gewiss haben Wir Moses die Schrift gegeben, doch dann entstand Uneinigkeit ßber sie; und wäre nicht schon zuvor ein Wort von deinem Herrn ergangen, es wäre zwischen ihnen entschieden; und (jetzt) sind sie in beunruhigendem Zweifel darßber."
"Moses sprach: âO mein Volk, habt ihr an Allah geglaubt, so vertrauet nun auf Ihn, wenn ihr euch wirklich (Ihm) ergeben habt.â"
"Und unter dem Volke Mose ist eine Gemeinde, die durch die Wahrheit den Weg findet und danach Gerechtigkeit Ăźbt."
"Wer sandte das Buch nieder, das Moses brachte als ein Licht und eine FĂźhrung fĂźr die Menschen [âŚ]?"
"Sprich: âWir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt worden und was herabgesandt ward zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Nachfahren, und was gegeben ward Moses und Jesus und [anderen] Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm unterwerfen wir uns."
"Und (gedenket der Zeit) da Wir Moses die Schrift gaben und das Entscheidende, dass ihr mĂśchtet rechtgeleitet sein."
"Die Welt wird von drei BetrĂźgern regiert: Mose, Jesus und Mohammed."
"Der Mann erwiderte: Wer hat dich zum Aufseher und Schiedsrichter Ăźber uns bestellt? Meinst du, du kĂśnntest mich umbringen, wie du den Ăgypter umgebracht hast? Da bekam Mose Angst und sagte: Die Sache ist also bekannt geworden."
"Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."
"Aufgrund des Glaubens weigerte sich Mose, als er herangewachsen war, Sohn einer Tochter des Pharao genannt zu werden."
"Als Mose vom Sinai herunterstieg, hatte er die beiden Tafeln der Bundesurkunde in der Hand. Während Mose vom Berg herunterstieg, wusste er nicht, dass die Haut seines Gesichtes Licht ausstrahlte, weil er mit dem Herrn geredet hatte."
"Als der Knabe grĂśĂer geworden war, brachte sie ihn der Tochter des Pharao. Diese nahm ihn als Sohn an, nannte ihn Mose und sagte: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen."
"Lasst jeden Streit zwischen euren BrĂźdern vor euch kommen. Entscheidet gerecht, sei es der Streit eines Mannes mit einem Bruder oder mit einem Fremden. // Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie GroĂ hĂśrt an! FĂźrchtet euch nicht vor angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt sie mir vor; dann werde ich sie anhĂśren. // Damals habe ich euch alle Vorschriften gegeben, nach denen ihr handeln sollt."
"Wenn ich aber wirklich deine Gnade gefunden habe, so lass mich doch deinen Weg wissen! Dann werde ich dich erkennen und es wird sich bestätigen, dass ich deine Gnade gefunden habe. Sieh diese Leute an: Es ist doch dein Volk!"
"Da sagte Mose zum Volk: FĂźrchtet euch nicht! Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Die Furcht vor ihm soll Ăźber euch kommen, damit ihr nicht sĂźndigt."
"Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich."
"Doch Mose sagte zum Herrn: Aber bitte, Herr, ich bin keiner, der gut reden kann, weder gestern noch vorgestern, noch seitdem du mit deinem Knecht sprichst. Mein Mund und meine Zunge sind nämlich schwerfällig."
"Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heiĂt er? Was soll ich ihnen darauf sagen? // Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der ÂŤIch-bin-daÂť. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der ÂŤIch-bin-daÂť hat mich zu euch gesandt. // Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name fĂźr immer und so wird man mich nennen in allen Generationen."
"Mose antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ăgypten herausfĂźhren kĂśnnte?"
"Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die auĂergewĂśhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?"
"Gast bin ich in fremdem Land"