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April 10, 2026
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"Ich bitte um AusrĂźstung meines Geschwaders mit Spitfires."
"Es ist, als wenn ein Engel schiebt."
"Streifen Sie, meine Herren, den Gedanken ab, daà Sie etwas kÜnnen; je mehr Sie sich von diesem Gedanken entfernen, desto empfänglicher werden Sie fßr das sein, was Ihnen hier geboten wird. Die Photographie, die wir hier pflegen wollen, ist eine andere als diejenige, aus der Sie alle kommen."
"Gehen wir daran, diese traurigen Zustände zu bessern!"
"Trotzdem warte ich und stehe morgens auf. Ich weiĂ nicht, was ich bin und wozu, und worauf ich warte. Aber ich warte noch."
""Diese Welt, dachte ich, wäre kaum auszuhalten. Aber diese Welt, in der unaufhÜrlich nach Glßck gestrebt wird, die voll ist von Glßcks-Offerten, lauter Glßcksartikeln zu Tagespreisen und von erster Marke, Glßck durch Nagelpflege und KlangmÜbel, Glßck durch Busen, Ventilation und Vitamine, durch Wunscherfßllungen, Rasierwasser und seelische Entschlackung"
"Wir wissen zuviel, um den Menschen wie bisher darzustellen. Es ist uns klar geworden, daĂ wir ein Reservat von Spannungen sind. Diese Spannung bildet unsere soziale Wirklichkeit und mehr noch unsere persĂśnliche."
"Wir mĂźssen den Menschen und seine tägliche MilchstraĂe malen. All das ist das Motiv des Malers. Und sein Ziel? Die Feuer des Enthusiasmus zu entfachen, die Begeisterung zu beleben, das Trotzalledem zu mozartisieren."
"Ja, ich benutze auch in meinen Bildern Glasscheiben, durchsichtige Flächen, und das, weil ich nicht so sehr an den Gegenständen selbst interssiert bin als an dem, was zwischen ihnen vorgeht."
"Nichts ist ihm (dem KĂźnstler) dissonant. Er kann warten, bis die Dissonanz von heute zur Harmonie von morgen wird."
"Kunst besteht nie in Regeln, sondern immer in Ausnahmen vom Standpunkt des ErfahrungsmäĂigen."
"Die Freiheit entwickelt sich immer neu an den Widerständen. Um die geschlossene Einheit aber kreist ein letzter Wert: die selbstgezeugte Vision.""
"Das Genie ´kann´nichts und nur damit alles..."
"Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genieĂen und meine Rede Ăźberall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger ZuhĂśrer unterworfen, sondern als mein eigener MaĂstab?"
""Kann man schlechter daran sein als einer, der nicht besser werden kann?" -Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), Ăźbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 43"
""Ich weiĂ, daĂ ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daĂ ich unzugänglich fĂźr jede Freude wäre, noch ein Tier, daĂ ich mich an sinnlichen GenĂźssen erfreute. Es bleibt also Ăźbrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen." -Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), Ăźbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27"
""Ich aber, ich singe fĂźr mich allein, singe nur vor den Zypressen hier." Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), Ăźbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 41"
""Hierin liegt die SchÜnheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kßrzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), ßbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
"Die Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen kĂśnnte."
"Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen"
"Jeder macht in seinem Leben seinen eigenen Zirkus."
"Ich weiĂ nicht, was ich mache; ich bin eine Mikrobe. Alles, was ich weiĂ, ist, daĂ ich jeden Morgen um fĂźnf zu Bett geh. Ich liebe Louis Armstrong, die chinesische Philosophie und den Zirkus."
"Heutzutage ist die Welt das BĂśse. Das BĂśse ist gewissermaĂen zum einzigen universellen Ausdruck unserer Zeit geworden. (...) Der ganze Globus durchtränkt sich nach und nach mit derselben Art Verderbtheit, Elend und Trauer, die im Hitler-Deutschland herrschten..."
"Dieser Spalt ist eine meiner Zeichnungen. Dieser RiĂ ist etwas Lebendiges. Er vergrĂśĂert sich, er verändert sich jeden Tag wie eine Blume. Er ist durch etwas entstanden, was niemand von uns wirklich versteht: die unglaubliche Kraft der Natur."
"Die Kunst wird nie zu Ende sein.[...] Die Malerei bleibt erhalten, weil das Universum und die Natur unendlich sind. Sie sind niemals am Ende. Die Natur ist die Kunst."
"Die Bruckner-Tradition? Das nenne ich Kulturmord. Bruckner-Dirigenten? Sie treiben Kulturmord. Es gibt sogenannte Bruckner-Dirigenten, die noch nie eine Bruckner-Symphonie gespielt haben! Diese Kameltreiber haben von Bruckner absolut nichts verstanden. Ich frage mich manchmal, ob Bruckner je uraufgefĂźhrt wurde."
"DaĂ es Bruckner gegeben hat, ist fĂźr mich das grĂśĂte Geschenk Gottes."
"Die Natur freut sich der Natur // Die Natur Ăźberwindet die Natur // Die Natur beherrscht die Natur"
"Man muĂ zwischen dem aktiven und passiven Denken unterscheiden. Hinter dem aktiven Denken verbirgt sich die Musik."
"Kunst Ăźberwindet die Sinnlichkeit."
"Es ist ein Mysterium, daĂ unsere subjektive Tätigkeit im BewuĂtsein objektiven Gehalt haben kann."
"Die Musik soll alles befruchten. In ihr sind die Weltgeschehnisse wohl auf kĂźrzeste Art zusammengefaĂt."
"Das reine Denken hat keinen Eigenwillen."
"Das ist der kĂźrzeste Weg: der vom Guten zum BĂśsen."
"Wir tanzten Musik. Wir machten die Musik sichtbar, indem wir mit den Mitteln der Bewegung ausdrĂźckten, was der Komponist mit den Mitteln des Klangs ausgedrĂźckt hat."
"Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre."
"Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte WĂźrde des Lebens."
"Die ergreifenden Szenen in fast jedermanns Leben sind meist solche, die von niemand bemerkt und von der fraglichen Person vĂśllig auĂer acht gelassen werden."
"Die ganze astronomische Welt ist nur ein Phantom, verglichen mit den Kreisen in Kreisen, den Träumen in Träumen der unbekannten Realität."
"Mein Ideal ist, zur Kindheit heranzureifen. Das wäre erst die wahre Reife."
"Hat der Leser etwas von gleichlaufenden und zweigleisigen Zeitsträngen gehÜrt? Ja, es gibt Nebengleise der Zeit, ein wenig illegal und problematisch, doch wenn man solche Konterbande mit sich fßhrt wie wir, ein ßberzähliges Ereignis, das nicht einzureihen ist, darf man nicht wählerisch sein."
"Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere HÜrner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn."
"Auch das Leben, das junge und zarte Leben, aus der vertrauten Dunkelheit, aus der kuschelnden Wärme des mĂźtterlichen SchoĂes in die groĂe, die fremde Welt entlassen, wie schrumpft es zusammen und geht es zurĂźck, wie zĂśgert es von Abneigung und Unlust, dieses Unternehmen, das man ihm anbietet zu akzeptieren."
"So blĂźhn wenige Zeit wir in der BlĂźte der Jugend // FrĂśhlich und kannten da BĂśses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod."
""Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage." â Konrad WeiĂ: Vorwort, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, MĂźnchen 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 640"
""Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zĂźcken, // Du unlĂśsbarer Zeitvertreib, // Du muĂt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst Ăźberm Grabe rĂźcken." â Konrad WeiĂ: Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, MĂźnchen 1978, ISBN 3-446-12487-x, S. 641"
"Trink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein KuĂ fĂźr mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'."
"So vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag."
"Daà der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich Üffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit."
""Um nirgends eine gähnende Leere zu lassen, wollen wir uns vorstellen, daà aller Orten und zu jeder Zeit etwas Wahrnehmbares vorhanden ist. Um nicht Materie oder Elektrizität zu sagen, will ich fßr dieses Etwas das Wort Substanz brauchen." Jahresberichte der Deutschen Mathematiker- Vereinigung, Leipzig, 1909. I. B. G. Teubner, Wikisource: Raum und Zeit (Minkowski)"