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April 10, 2026
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"Sie nennen mich einen Fleischer, und alles was ich versuchte war die Seele eines groĂen Chirurgen abzubilden."
"Meine Ehrungen sind Missverständnis, Verfolgung und Missachtung, verstärkt weil nicht erstrebt."
"In einem groĂartigen Bild kannst Du sehen, wie spät es ist, Nachmittag oder Morgen, ob es heiĂ oder kalt ist, Winter oder Sommer, und was fĂźr Leute da sind, und was sie tun und warum sie es tun."
"Ich sehe keine UngebĂźhr in der Betrachtung des schĂśnsten Werkes der Natur, des nackten KĂśrpers."
"Ich wĂźrde nichts unternehmen, eine solche Schule einzurichten. Das kann ich sicher sagen, und ich glaube nicht, dass eine solche eingerichtet wird."
"Ich denke der Student sollte das [Malen oder] Zeichnen mit Farben lernen.... Der Pinsel ist ein stärkeres und schnelleres Werkzeug als Zeichenutensilien."
"Eine schreckliche Angst ist nun aus meinem Sinn. Ich werde das Malen nie aufgeben mßssen, da ich bereits jetzt Porträts gut genug malen kann, um ßberall in Amerika ein Auskommen zu finden. Ich hoffe, nicht mehr sehr lange eine Last fßr Dich zu sein."
"Die Einrichtungen zum Studium in diesem Land waren ärmlich. Es gab nicht mal Modell-Klassen in den Kunstschulen und Malschulen."
"Anatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung."
"Plagiate sind die aufrichtigsten aller Komplimente."
""Es wird wohl falsch zitiert sein; die meisten Zitate sind falsch." Die Poggenpuhls (1896), 11. Kapitel (Leo am 19. Januar an Manon) Aus: Theodor Fontane: Die Poggenpohls 11. Kapitel (zeno.org), S.388"
"...[Mathilde], in deren ganzem Verhalten sich die einzig wahre Bildung ausspräche, die Herzensbildung."
"Wohl Keime wecken mag der Regen, // der in die Scholle niederbricht; // doch golden Korn und Erndtesegen // reift nur heran bei Sonnenlicht."
"Wir kennen uns nie ganz, und Ăźber Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser."
"Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!"
"Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen."
"Realismus ist die kĂźnstlerische Wiedergabe (nicht das bloĂe Abschreiben) des Lebens."
"O lerne denken mit dem Herzen, // Und lerne fĂźhlen mit dem Geist."
"Luft und Licht heilen und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gĂźtiges Herz."
"LaĂ uns einen Rundgang machen, Leser, erst durch das Schiff der Kirche, wo der Kriegsruhm seine Lieblinge gebettet, oder einen Gedenkstein zur Erinnerung an die weitab Gefallenen errichtet hat."
"Euer Landsmann ist ein Eigensinn und ein Besserwisser, der sich dem neuen Lande, drin er nun lebt, nicht anbequemen und alles nach der Weise seiner alten Heimat anordnen und regeln will. Er gehorcht wohl, weil er im Gehorsam erzogen ist, aber es ist ein toter Gehorsam, und ein toter Gehorsam ist unfruchtbar."
"Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben."
"Erst der Ernst macht den Mann, erst der FleiĂ das Genie."
"Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du."
"Das Poetische hat immer recht, es wächst weit ßber das Historische hinaus."
"Am Mute hängt der Erfolg."
"Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. ÂťWo waren Sie in diesem SommerÂŤ, heiĂt es von Oktober bis Weihnachten; Âťwohin werden Sie sich im nächsten Sommer wenden?ÂŤ heiĂt es von Weihnachten bis Ostern"
""Wer in der Mark reisen will, der muà zunächst Liebe zu "Land und Leuten" mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muà den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch krittliche Vergleiche totzumachen." Theodor Fontane im Vorwort zur zweiten Auflage: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg Mark_Brandenburg. Die Grafschaft Rupin." Berlin, August 1864: . Anmerkung: Vielfach zitiert, wobei "in der Mark" meist unterschlagen und "krittliche" durch das moderner anmutende "kritische" ersetzt wird."
"Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, grĂźndliche Arbeit verrichten, und soweit dies die modernen ÂťImpressionistenÂŤ tun, schlieĂe ich auch diese Richtung innerhalb der Kunst (Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus."
"Die ErfĂźllung eines Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berĂźhrt uns wie eine Weihnachtsfreude."
"Das Herz bleibt ein Kind."
"Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, Üde, langweilig."
"Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das SchĂśnste, was das Leben hat."
"ÂťMan muĂ sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste von der Ehe. Sich helfen und unterstĂźtzen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit, einem guten Menschen gegenĂźber, ist immer recht.ÂŤ"
"Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache."
"Wer fĂźr den Strick geboren ist, wird im Wasser nicht umkommen."
"Und da war nun die Jugend wirklich allein."
"Jeder ist der Richtige. NatĂźrlich muĂ er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen."
"Ein weites Feld."
"Wer demĂźtig ist, der ist duldsam, weil er weiĂ, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demĂźtig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen."
"Wer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung."
"Wenn ich so bloà an Italien zurßckdenke. Sehen Sie, da läuft man nu so rum, was einen doch am Ende strapziert, und dabei dieser ewige pralle Sonnenschein. Ein paar Stunden geht es; aber wenn man nu schon zweimal Kaffee getrunken und Granito gegessen hat, und es ist noch nicht mal Mittag, ja, ich bitte Sie, was hat man da? Was fängt man da an? Gradezu schrecklich. Und da kann ich Ihnen bloà sagen, da bin ich ein kirchlicher Mensch geworden."
"Ăbrigens darf ich bei allem Respekt vor meinem berĂźhmten Hotel sagen, unberĂźhmte sind meistens interessanter."
"Ăber kurz oder lang wird man nur noch reisen, wie man in den Krieg zieht oder in einen Luftballon steigt, bloĂ von Berufs wegen. [...] In alten Zeiten ging der Prophet zum Berge, jetzt vollzieht sich das Wunder und der Berg kommt zu uns. Das Beste vom Parthenon sieht man in London und das Beste von Pergamum in Berlin, und wäre man nicht so nachsichtig mit den lieben, nie zahlenden Griechen verfahren, so kĂśnnte man sich (am Kupfergraben) im Laufe des Vormittags in Mykenä und nachmittags in Olympia ergehn."
"ÂťFrei, aber nicht frechÂŤ, das ist so mein Satz."
"Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer, das ist die Hauptsache."
"Anstaunen ist auch eine Kunst. Es gehĂśrt etwas dazu, GroĂes als groĂ zu begreifen."
"Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehĂśrt, und das ist der Mut."
"Die Liebe [...] lebt von liebenswßrdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muà immer neu darum werben, der muà die Reihe der Aufmerksamkeiten allstßndlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muà er von neuem anfangen. Immer dasein, immer sich betätigen, darauf kommt es an."
"Briefeschreiben ist wie Wetterleuchten; da verblitzt sich alles, und das Gewitter zieht nicht herauf."