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April 10, 2026
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"Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen."
"VÜlker wie Personen verkÜrpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter."
""Unter [...] Umständen ist es fßr manches Kind am besten, wenn es"
"Sonst leidlich vernßnftige Leute [...]: sobald sie auf ihr Kampffeld kommen, sind sie blinde Zänker, Spitzbuben und Toren."
"Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurßck."
"Kranke sind Egoisten, aber solche, die nicht mehr wissen, was sie wollen."
"Die Welt ist ein Transparent Gottes."
"Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählten Geister suchen Gott."
"Und wenn ein Mann einen Mann liebt // soll er ihn lieben, wenn er ihn liebt // [âŚ] // und wenn eine Frau eine Frau liebt // soll sie sie lieben, wenn sie sie liebt // [âŚ] // denn ich will, ja ich will, ja ich will, // dass es das alles gibt, was es gibt."
"Ich gehĂśre zu keinem Religionsverein [âŚ]. Ich bin immer ganz baff [âŚ], wenn ich Menschen treffe, die der Ansicht sind, dass Gott bei ihrem Verein ist â eingetragenes Mitglied. Die Vorstellung, dass Gott nur bei den Buddhisten oder nur bei den Juden oder nur bei den Mohammedanern oder nur bei den Katholiken ist â ist ja vollkommen verrĂźckt. Das kann doch keiner ernsthaft behaupten."
"Dieser zweitausend Jahre alte jĂźdisch-christliche Irrsin von SĂźnde und Krankheit als Weg und EinschĂźchterung, gegen den wehrt sich mein Hausverstand seit er denken kann."
"Mozart [...] scheint den KĂźnstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkĂśrpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewuĂt seiner SchĂśpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines kĂźnstlerischen Daseins wahrnehmend."
"Mozarts Musik ist so rein und schĂśn, dass ich sie als die innere SchĂśnheit des Universums selbst ansehe."
"Mozart ist schĂśn, wie die SchĂśpfung schĂśn ist."
"Mozart ist eher zu spät, als zu frßh gestorben."
"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. [...] Das mittlere Europa hat keinen schĂśneren Raum, und hier muĂte Mozart geboren werden."
"Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fĂźhle etwas, das nicht von dieser Welt ist."
"Will mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muĂ in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation."
"Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich."
"was mich aber an meisten aufricht, und guts Muths erhält, ist der gedancke, daĂ sie, liebster Papa, und meine liebe schwester, sich gut befinden â daĂ ich ein Ehrlicher TeĂźtscher bin, â und daĂ ich, wenn ich schon allzeit nicht reden darf â doch wenigstens dencken darf was ich will. das ist aber auch das einzige."
"Mein vatterland hat allzeit den ersten anspruch auf mich."
"Mein liebstes Weibchen, du must dich beĂż meiner RĂźckunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. [âŚ] â 2:ts hat Lichnowsky mich [...] frĂźh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren mĂźssen; [âŚ] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t â den 4:t? â beĂż meinem liebsten weiberl; â"
"komponirt ist schon alles â aber geschrieben noch nicht."
"Das ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So mĂśchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glĂźcklich machen und nicht mein GlĂźck durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genieĂen, bis ich so gut stehe, daĂ ich Weib und Kinder ernähren kann."
"Ich hoffe nicht daĂ es nĂśthig ist zu sagen, daĂ mir an salzburg sehr wenig und am erzb[ischof]. gar nichts gelegen ist, und ich auf beĂżdes scheisse â und mein lebetage mir nicht im kopf kommen liesse, extra eine reise hinzumachen, wenn nicht sie und meine schwester daselbst wären."
"Die orgl ist doch in meinen augen und ohren der kĂśnig aller instrumenten."
"h: stein ist vĂśllig in seine tochter vernart. sie ist 8 halb jahr alt, [âŚ] sie hat genie. aber auf diese art wird sie nichts. [âŚ] sie wird das nothwendigste und härteste und die hauptsache in der Musique niemahlen bekommen, nämlich das tempo, weil sie sich vom jugend auf vĂśllig befliessen hat, nicht auf den tact zu spiellen."
"Wer all seine Ziele erreicht, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt."
"Wollen wir uns finden, so dĂźrfen wir nicht in unser Inneres hinabsteigen: drauĂen sind wir zu finden, drauĂen. Wie der wesenlose Regenbogen spannt sich unsere Seele Ăźber den unaufhaltsamen Sturz des Daseins. Wir besitzen unser Selbst nicht: von auĂen weht es uns an, es flieht uns fĂźr lange und kehrt uns in einem Hauch zurĂźck."
"Wer hieĂ dich mich zerren, mich! in diese Welt hinein? LaĂ mich erfrieren, verhungern, versteinen in der meinigen!"
"Und dennoch sagt der viel, der ÂťAbendÂŤ sagt, // Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt // Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben."
""Ein Augenblick ist wenig"
"Die Welt ist dumm, gemein und schlecht // Und geht Gewalt allzeit vor Recht, // Ist einer redlich treu und klug, // Ihn meistern Arglist und Betrug."
"Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // DaĂ es uns lĂśset vom Bann, den die // Begriffe geknĂźpft."
"Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich ßber sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an."
""Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm"
"Was Geist ist, erfaĂt nur der Bedrängte."
"Man muĂ im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken."
"Man muĂ der Natur darin nachstreben, daĂ sie keine Zwischenglieder, keine Nebensachen, kein Provisorium kennt, sondern jedes Ding als Hauptsache behandelt."
"Man hat etwas weniger Freunde, als man annimmt, aber etwas mehr, als man kennt."
"Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum."
"Es ist ein entscheidender Unterschied, ob Menschen sich zu anderen als Zuschauer verhalten kĂśnnen, oder ob sie immer Mitleidende, Mitfreudige, Mitschuldige sind: diese sind die eigentlich Lebenden."
"Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein."
"Ein gewĂśhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert; ein auĂerordentlicher Verstand ist wie ein Leithund, der unbeirrbar fest auf der Fährte bleibt, bis er das Lebendige ereilt hat."
"Die Tiefe muà man verstecken. Wo? An der Oberfläche."
"Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand."
"Der Mensch wird in der Welt nur das gewahr, was schon in ihm liegt; aber er braucht die Welt, um gewahr zu werden, was in ihm liegt; dazu aber sind Tätigkeit und Leiden nÜtig."
"Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Ăbertreibung entgegenzuwirken."
"Das SchĂśne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar."