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April 10, 2026
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""Die Aufnahmefähigkeit der groĂen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafĂźr jedoch die Vergesslichkeit groĂ. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag." â âMein Kampfâ 1943, 851.â855. Aufl., S. 198"
"âIch finde Gott nicht vor in Raum und Zeitâ, so sagt der ehrliche naturwissenschaftliche Denker und wird dafĂźr von denen gescholten, in deren Katechismus doch steht: Gott ist Geist."
"Es liegt natĂźrlich sehr nahe, die Funktion ψ auf einen Schwingungsvorgang im Atom zu beziehen, dem die den Elektronenbahnen heute vielfach bezweifelte Realität in hĂśherem MaĂe zukommt als ihnen."
"Ein rein verstandesmäĂiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding."
"Der Grund dafĂźr, daĂ unser fĂźhlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fĂźnf Worten ausgedrĂźckt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein."
"Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich mĂśchte sagen: die Gesamtzahl aller ÂťBewusstheitenÂŤ ist immer bloĂ ÂťeinsÂŤ."
"Ihr glaubt, ihr habt ein Reich geboren, und habt doch nur ein Volk zerstĂśrt."
"Moral ist ein Maulkorb fĂźr den Willen, Logik ein Steigriemen fĂźr den Geist."
"Der Zweifel zeugt den Zweifel an sich selbst."
"Das Heidentum hielt den am hĂśchsten, der die meisten VorzĂźge, das Christentum den, der die wenigsten Fehler hat."
"Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind."
"Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?"
"Was man von der SchĂśnheit des Bosporus gesagt hat, ist, mit EinschluĂ der Uebertreibung, buchstäblich wahr, denn die Uebertreibung ist der Erhebung natĂźrlich. [...] Die Welt hat vielleicht nichts, was sich damit als Ganzes vergleichen läĂt."
"(Also) Nur die KĂźnstler verderben die Kunst."
"Nichts ist gefährlicher als die Zerstreuung."
"Man hat als einen Einwurf gegen den Grundsatz der Gleichheit angefĂźhrt: die Natur selbst, indem sie die Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet, sei die erste Quelle der Ungleichheit. GewiĂ! Aber eben weil es die Natur schon von selbst thut, laĂt die Natur nur machen und spart eure Gesetze!"
"Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt."
"Eifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."
"Die IrreligiĂśsen sind religiĂśser als sie selbst wissen, und die ReligiĂśsen sind's weniger, als sie meinen."
"Die aktiven Faktoren der Menschennatur sind die Neigungen und Leidenschaften; ihr ĂbermaĂ zu hemmen, ist die Aufgabe des Sittlichen. Letzteres ist daher negativ und kann als solches nicht der Zweck des Menschen sein."
"Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht."
"Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner."
"Wie kĂśnnte ich an Deiner Liebe zweifeln, da ich der meinigen mir so innig bewuĂt bin!"
"Wenn das UnglĂźck dem Verbrechen folgt, folgt Ăśfter das Verbrechen noch dem UnglĂźck!"
"Von allen Worten, die die Sprache nennt, // Ist kein's mir so verhaĂt als das von Recht. // [...] Und Recht ist nur der ausgeschmĂźckte Name // FĂźr alles Unrecht, das die Erde hegt."
"Trauernde sind Ăźb'rall sich verwandt."
"Ist doch der Glaube nur das GefĂźhl der Eintracht mit dir selbst."
"FĂźr das Geliebte leiden ist so sĂźĂ."
"D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läĂt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist mĂśglich, daĂ in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in BĂźchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läĂt die Andern reden!"
"Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue."
"Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage."
"Ach die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an VerhaĂtes fesselt sie!"
"Es schmähe nicht den Ruhm, wer ihn besitzt, // Er ist kein leer-bedeutungsloser Schall, // Mit GÜtterkraft erfßllet sein Berßhren!"
"Es gibt Ăźber Marilyn Monroe mehr BĂźcher als Ăźber den zweiten Weltkrieg. Darin liegt eine gewisse Ăhnlichkeit: es war die HĂślle, aber es hat sich gelohnt."
"Die Ăsterreicher haben das KunststĂźck fertiggebracht, aus Beethoven einen Ăsterreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen."
"WĂźrde ich noch einmal mit Marilyn [einen Film] drehen? Ich habe das mit meinem Hausarzt, meinem Psychiater und meinem Buchhalter diskutiert, und sie haben mir gesagt, ich sei zu alt und zu reich, um das noch einmal durchzumachen."
"Wahrheit ist die Erfindung eines LĂźgners."
"Von der Hieroglyphe bis zum Bildschirm war die Buchhaltung fĂźr die Informationsverarbeitung grundlegend."
"In jedem Tropfen Quellwasser sind mehr Kräfte vorhanden, als ein mittleres Kraftwerk der Gegenwart zu erzeugen vermag."
"Zahl deine Steuer, denn Waffen sind teuer."
"Wien bleibt Wien, das ist grad das SchĂśne dran. | Wien bleibt Wien, daĂ man sich dran g'wĂśhnen kann."
"Wie schÜn wäre Wien ohne Wiener!"
"Wenn die Geigen lauter geigen und die Selbstmordziffern steigen, merkt man gleich, der FrĂźhling ist jetzt nah."
"Oder: In den HafenstraĂen // sitzen Leut, die strafen Hasen."
"Man offeriert den Damen Sekt, // bevor man sie mit Samen deckt."
"Man hat sich an die Frau gewĂśhnt, die sich an sich gewĂśhnt hat, nur leider nicht an dich."
"Die Kunst- und Kulturszene ist eine von reichen Leuten veranstaltete Party, bei der man sich am Erfolg totsäuft."
"Der Tod, das muss ein Wiener sein."
"Das Internet ist meine Sache nicht. Gelegentlich lese ich, was manche Leute Ăźber mich im Internet behaupten und lache mich schief."
"|:Aber was fĂźr ein Ticker ist ein PoliTiker?:| 1: Woher kommt er und was will er von der Welt? 2: Ist er wirklich so vonnĂśten, wie er glaubt? 3: Eines Tages gibt's den sicherlich nicht mehr!"