First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Wer sich Ăźber das Christentum nicht empĂśrt, kennt es nicht."
"Die Abnahme des Kopftuches macht Sinn nur als freiwilliger Akt, als Frucht eines emanzipatorischen Lernprozesses."
"Der soziale Lernort Schule ist weder ein religionsfreier noch ein rechtsfreier Bereich."
"Als ich aufhĂśrte, war es, als wäre ich aus dem Gefängnis entlassen worden. Ich konnte wirklich gar nichts auĂer Radfahren, noch nicht mal eine Waschmaschine bedienen."
"Am Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern."
""Unser Geist projiziert in die Zukunft voraus durch unsere Absichten, die sich nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich ausdehnen, in Richtung kßnftiger Ziele"
"Wie grau ich schon war, habe ich erst in der Wendezeit begriffen."
"Zweig geworden, // auf deiner HĂźfte blĂźht // meine Hand."
"Wohlgeruch des Himmels // auf den Gräsern, // frßher Abendregen."
"Inseln die ich bewohnt habe // grĂźn auf bewegungslosen Meeren."
"Bereits mit uns ist der Regen, // schĂźttelt die stille Luft."
"Glatte Typen kann ich nicht spielen."
"Die Menschen haben ein BedĂźrfnis nach schĂśner, heiler Welt, nach Menschen, denen sie vertrauen kĂśnnen, wenigstens im Fernsehen."
"âGott wird momentan gewartetâ / â Gott ist in Reparatur.â"
"âDie Erfahrung ist eine Blendlaterne, die nur demjenigen leuchtet, der sie trägt.â"
"Alles Interessante ereignet sich im Dunkeln, ganz ohne Zweifel. Die wirkliche Geschichte der Menschen ist nicht bekannt."
""Zumindest eine Stunde am Tag schlieĂe einfach die Augen. Sie zu schlieĂen bedeutet, dass du fĂźr die Gesellschaft geschlossen bist; keine Gesellschaft existiert, nur du, so dass du dich dir selbst zuwenden kannst." â S. 219"
""Zuerst kommt die objektive Weltâdie Wissenschaft und ihre Welt. Dann kommt die GedankenweltâPhilosophie und Dichtung, GefĂźhle, Gedanken. SchlieĂlich ist da noch eine dritte Welt, und die gehĂśrt der Religion an. Und das ist die des Zeugenâdessen, der sich die Gedanken anschaut, dessen, der sich die Dinge anschaut." â S. 167"
""Reue ist schĂśn, wenn sie aus dem Herzen kommt, wenn ihr erkennt: 'Ja, Jesus hat recht, wir haben unser Leben vertan.' Dieses Vertun ist die SĂźnde—...dieses Vergeuden eures Lebens, der MĂśglichkeit, des Potentials, der Chance zu wachsen und gottgleich zu werden oder GĂśtter zu werden; diese Zeitverschwendung, dieses Verschwenden mit sinnlosem Zeug, dieses Sammeln von wertlosem Kram. Und wenn euch das bewusst wird, werdet ihr bereuen. Und wenn diese Reue aus dem Herzen kommt, wird sie euch reinigen. Nichts reinigt wie Reue. Und dies ist eins der schĂśnsten Dinge im Christentum." â S. 102-103"
""Es war gut von Friedrich Nietzsche, Gott fĂźr tot zu erklären â ich aber sage, dass er Ăźberhaupt nie auf die Welt gekommen ist. Er ist eine Geschichte, eine Erfindung: keine Entdeckung. Versteht ihr den Unterschied zwischen einer Erfindung und einer Entdeckung? Eine Entdeckung hat mit der Wirklichkeit zu tun; eine Erfindung dagegen ist von euch fabriziert worden." â Osho: "God is Dead, Now Zen is the Only Living Truth", Rebel Publishing House, KĂśln, 1989, ISBN 3-89338-081-7, Kapitel 1. Ein Video des englischen Originalvortrags wurde vom Urheberrechtsinhaber online verfĂźgbar gemacht. Deutsche Ăbersetzung: S. Jayen."
""Wenn man sich durch die Filme blättert, an denen ich gearbeitet habe, sieht man, dass ich ein Spezialist fĂźr Western, Liebesfilme, politische Filme, Actionfilme, Horrorfilme und so weiter war. Mit anderen Worten: Ich bin gar kein Spezialist, weil ich alles gemacht habe. Ich bin ein Musikspezialist." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
""Man erinnert sich daran, was Bach komponiert hat und wieviel Mozart in 33 Jahren geschrieben hat, und man sieht, ich bin unbeschäftigt dagegen." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Queryzo"
""Ich muss die endgĂźltige Fassung des Films sehen, bevor ich auch nur Ăźber die Musik nachdenken kann, geschweige denn sie zu schreiben. Nachdem ich den Film gesehen habe, sage ich dem Regisseur, was ich dazu denke und was ich gerne machen wĂźrde. [...] Ich muss dem Regisseur vertrauen und er muss dem Komponisten trauen." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
""Ich habe Wurzeln in der Experimentellen Musik, welche natĂźrliche Geräusche mit musikalischen Klängen vermischt." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
""Ich brauchte Geld und dachte, Filmmusik zu schreiben wäre eine gute Idee, aber ich bewarb mich bei Niemandem in der Filmdustrie. Ich dachte: 'Ein Filmemacher muss mich bitten, weil er glaubt, dass das, was ich schreibe, gut ist.' Und so geschah es, dass ein Regisseur mich ansprach, dann noch einer, noch einer und so weiter." â Booklet der CD âThe Soundtracksâ. Ăbersetzung von Hei ber"
"Ich liebte die Momente, in denen ich mich veliebte. Es konnte sein, dass das Gefßhl in der nächsten Sekunde schon wieder verschwand, aber das spielte keine Rolle. Es ging um den Augenblick, die Moment-Liebe nannte ich es."
"Die Stadt, sie schwingt."
"Der deutsche Negativismus hielt das Land am Laufen. Die Deutschen wollten denken: O Gott, die Wirtschaft krepiert, o Gott, noch mehr Arbeitslose, damit sie im Angesicht der eingebildeten Katastrophe dann noch verbissener, noch mehr arbeiteten."
"In unserer Welt der Ăbermobilisierung, Billigflieger und Freiheit des Individuums steht es jedem frei, nach Paris oder ZĂźrich zu fliegen, um dort die vermeintliche KrĂśnung kulinarischer Kunst zu genieĂen. Wen aber der Wind des Schicksals nach Manchester verschlägt, der sollte auch bereit sein, dort Fish and Chips zu essen."
"Es kann einem wohl nur in Berlin passieren, daà man ein Cervelle de veau ordert und das bestellte Kalbshirn im eigenen Schädel auf den Tisch gestellt bekommt."
"Wie leid mir tut die Menschenrasse, // mitten in dieser Welt voll Ărger. // Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind // oder Leute mit einem kranken Hirn."
"Wer nicht weiĂ was im Bett zu liegen heiĂt // mit einem jungen schĂśnen Mädchen, // so ein Dickerchen rund und butterweich, // weiĂ nicht was wahre Freude ist."
"Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett // und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin // obwohl ich weiĂ, dass es mehr als einen Beschränkten gibt // der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede."
"Wenn die Wollust schreit, // hat das Loch einer Bettlerin so viel Wert // wie das einer Edelfrau."
"Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein VerrĂźckter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken."
"Was fßr ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um."
"Ăber was der Mensch sei und was er hier macht // mĂśchte ich ein bisschen philosophieren. // Aber ich sehe, dass wenn er aus dem SchoĂ kriecht // bereits wie ein Verzweifelter weint."
"HĂśr zu, Maler, mal mir eine Frau // ohne Hemd, wie Gott sie schuf, // blonde Haare, der Zopf gelĂśst, // mit einem frechen BlĂźmchen auf dem Kopf."
"Herr, wenn der heilige Antonius in der Wßste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geÜffneten Mßndchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!"
"Wir sind alle nur Plankton im Datenstrom des Medienzeitalters."
"Viele Männer haben irgendein doofes Jungsspielzeug: Kettensägen, Aufsitzmäher, Eisenbahnen. Ich habe mal von einem Typen gelesen, der eine riesige SatellitenschĂźssel besaĂ, mit welcher er Fernsehsender aus der ganzen Welt sammelte. [...] Auf dem Foto in der Zeitschrift stand der Mann neben seiner SchĂźssel und sah auf eine rĂźhrende Art geschieden aus."
"Unser Land zu mÜgen finden wir nationalistisch, unsere Sprache peinlich, den Deutschen an sich unerträglich, besonders im Urlaub."
"Orte sind wie Menschen. Sie haben Charakter, Charme, Ausstrahlung. Oder auch nicht. Sie sind hässlich oder zu klein. Sie sehen grau aus oder alt oder freundlich. Sie grĂźĂen Ăźberschwänglich oder gar nicht. Sie wollen dich einladen oder verscheuchen."
"Der SPIEGEL ist fĂźr Journalisten ein Traum. Zunächst einmal arbeiten sie in einer Firma, die immer in GroĂbuchstaben geschrieben wird. Das ist schon einmal was fĂźrs Selbstbewusstsein. Und sie dĂźrfen sorglos lĂźcken- oder sogar fehlerhafte Texte abgeben. Diese Info-Fragmente werden von in einem feuchten Stollen lebenden Kollegen aus der sogenannten ÂŤDokumentationÂť um die notwendigen Fakten ergänzt."
"Die 70er und 90er Jahre waren musikalisch das GrĂśĂte. Die 80er und das Heute sind Mist."
"Den Zahnarzt-Blick behält man fßr immer. Man schaut dem Gegenßber aufs Gebiss und weià sofort, wie die Zahnpflege aussieht."
"Wie kann man vernßnftigerweise Gott als Quelle, als Kommunikator einer Botschaft ansehen, die so schlecht bei ihrem Empfänger ankommt, daà ßber ihren Inhalt eine so chaotische Uneinigkeit besteht, daà seit der Frßhzeit des Christentums bis heute die verschiedensten Kirchen und sonstigen konfessionellen Gruppen sich darßber streiten, was eigentlich mit dieser Botschaft gemeint sei."
"Die Bibel â und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament â ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet."
"Was war ich doch fßr ein braves kirchentreues Schaf. Ich bin immer nur hinterhergelaufen und habe nur gegrast, wo es mir ausdrßcklich erlaubt war. Wie genßgsam war ich doch all diese Jahre. Das dßrftigste Futter war mir schon gut genug. Wiederkäuen war meine wichtigste Beschäftigung. Nichts als Wiederkäuen! Und was gab es da nicht alles zum Wiederkauen! Schluss damit! Ich bin kein Wiederkäuer! Kein dummes Schaf! Diese Zeiten sind vorbei."
"In der Kirche kommt es zu keiner âKlärungâ von anstehenden Fragen. Ihre Lehre steht unverrĂźckbar fest. Sie erlaubt kein Hinterfragen, sondern verlangt absolute Unterwerfung unter ihre unhaltbaren Glaubenssätze. Sie erzwingt diese Unterwerfung so rĂźcksichtslos, wie jedes andere totalitäre System in der Welt. Das viel beschworene geschwisterliche Miteinander in der Kirche gibt es nicht."