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April 10, 2026
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""O was ist der Mensch, dass er Ăźber sich klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bisschen Ăbel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genieĂen, und das Vergangene soll mir vergangen sein." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771"
""Ich kĂśnnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein grĂśĂerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken." â Die Leiden des jungen Werther â Am 10. Mai 1771"
""Ich brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner FĂźlle gefunden in meinem Homer." â Die Leiden des jungen Werther â Am 13. Mai 1771"
""Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkĂźndet." â Die Leiden des jungen Werther â Am 29. Junius 1771"
""Ein leichter Sinn trägt alles!" â Die Leiden des jungen Werther â Am 20. Oktober 1771"
""Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes BedĂźrfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor." â Die Leiden des jungen Werther â Den 20. Julius 1771"
""Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche SchĂśnheit der Natur." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771 (Ăźber Wetzlar)"
""Die Natur [âŚ] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den groĂen KĂźnstler." â Die Leiden des jungen Werther â Am 26. Mai 1771"
""Die meisten verarbeiten den grĂśĂten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit Ăźbrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden." â Die Leiden des jungen Werther â Am 17. Mai 1771"
""...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ..." â Die Leiden des jungen Werther â Am 30. Julius 1771"
""Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und MĂźhseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern â und â das ist doch ein wahres GefĂźhl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft." â Die Leiden des jungen Werther â Am 20. Oktober 1771"
""FĂźr euch sind zwei Dinge // Von kĂśstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Schwanz. // Drum wiĂt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen!" â Paralipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan"
""Euch gibt es zwei Dinge // So herrlich und groĂ: // Das glänzende Gold // Und der weibliche SchoĂ. // Das eine verschaffet, // Das andre verschlingt; // Drum glĂźcklich, wer beide // Zusammen erringt!" â Paralipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan"
""um Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt." â Faust II, Vers 11288 f. / Lynkeus der TĂźrmer"
""Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld." â Faust II, Vers 4889 f. / Mephistopheles"
""Wie sich Verdienst und GlĂźck verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein." â Faust II, Vers 5061 ff. / Mephistopheles"
""Wie hässlich neben SchĂśnheit zeigt sich Hässlichkeit." â Faust II, Vers 8810 / ChorfĂźhrerin"
""Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann fĂźr ihn auf dieser Welt geschehn." â Faust II, Vers 6861 f. / Mephistopheles"
""Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht?" â Faust II, Vers 6809 f. / Mephistopheles"
""Wer immer strebend sich bemĂźht, // Den kĂśnnen wir erlĂśsen." â Faust II, Vers 11936 f. / Engel"
""Wer befehlen soll, // muss im Befehlen Seligkeit empfinden." â Faust II, Vers 10250 f. / Faust"
""Wenn sich lau die LĂźfte fĂźllen // Um den grĂźn umschränkten Plan, // SĂźĂe DĂźfte, NebelhĂźllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise sĂźĂen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses MĂźden // SchlieĂt des Tages Pforte zu." â Faust II, Vers 4634 ff. / Chor"
""enn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dĂźnkeln sie, es käm aus eignem Schopf." â Faust II, Vers 6744 ff. / Mephistopheles"
""Uns bleibt ein Erdenrest // Zu tragen peinlich, // Und wär er von Asbest (unvergänglich), // Er ist nicht reinlich." â Faust II, Vers 11954 ff. / Die vollendeteren Engel"
""ber Rosen lässt sich dichten, // In die Ăpfel muss man beiĂen." â Faust II, Vers 5168 f. / Gärtner"
""StĂźnd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der MĂźhe wert, ein Mensch zu sein." â Faust II, Vers 11406 f. / Faust"
""Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen." â Faust II, Vers 6141 f./ Schatzmeister"
""Solch ein Gewimmel mĂścht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn." â Faust II, Vers 11579 f. / Faust"
""ie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte." â Faust II, Vers 6962 f./ Mephistopheles"
""Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflĂźgelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blĂźhn!" â Faust II, Vers 11699 ff. / Chor der Engel"
""echnung fĂźr Rechnung ist berichtigt, // Die Wucherklauen sind beschwichtigt, // Los bin ich solcher HĂśllenpein; // Im Himmel kann's nicht heitrer sein." â Faust II, Vers 6041 ff. / Marschalk"
""Mein FuĂtritt, Kind! hat GrĂśĂres zu bedeuten. // Zu Gleichem Gleiches, was auch einer litt; // FuĂ heilet FuĂ, so ist's mit allen Gliedern." â Faust II, Vers 6335 ff. / Mephistopheles â Wikisource"
""an säe nur, man erntet mit der Zeit." â Faust II, Vers 6605 / Mephistopheles"
""rieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen." â Faust II, Vers 11187 f. / Mephistopheles"
""Im Deutschen lĂźgt man, wenn man hĂśflich ist." â Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus"
""Ihr glĂźcklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schĂśn!" â Faust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der TĂźrmer"
""hr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen!" â Faust II, Vers 6815 ff. / Mephistopheles"
""och ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen." â Faust II, Vers 8402 f. / Nereus"
""ehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kĂźhn und hältst du Stich (stand), // So wage Haus und Hof und â dich." â Faust II, Vers 11375 ff. / Chorus"
""Es leuchtet! seht! â Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung â denn auf Mischung kommt es an â // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren (einschlieĂen) // Und ihn gehĂśrig kohobieren (durch stufenweise Destillation reinigen), // So ist das Werk im Stillen abgetan." â Faust II, Vers 6848 ff. / Wagner"
""Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich." â Faust II, Vers 9552 (3. Akt/Innerer Burghof zeno.org) / Faust"
""Ein groĂer Aufwand, schmählich! ist vertan." â Faust II, Vers 11837 / Mephistopheles"
""inbläsereien sind des Teufels Redekunst." â Faust II, Vers 6400 / Mephistopheles"
""Dieser Erdenkreis // gewährt noch Raum zu groĂen Taten." â Faust II, Vers 10181 f. / Faust"
""Die Welle beugt sich jedem Winde gern." â Faust II, Vers 7853 / Thales"
""Die Tat ist alles, nichts der Ruhm." â Faust II, Vers 10188 / Faust"
""Die Sorge, sie schleicht sich durchs SchlĂźsselloch ein." â Faust II, Vers 11391 / Sorge"
""Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ătherische Dämmerung milde zu begrĂźĂen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen FĂźĂen." â Faust II, Vers 4679 ff. / Faust"
""Der Rost macht erst die MĂźnze wert" â Faust II, Vers 8224 / Thales"
""Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen. // Damit man seiner Kunst und Gunst sich freue, // Erschafft er gleich ein Dutzend neue. " â Faust II, Vers 7843 ff. / Mephistopheles"