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April 10, 2026
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""Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." â Die Wahlverwandtschaften II, 4. Aus Ottiliens Tagebuche"
""Der sinnliche Mensch lacht oft, wo nichts zu lachen ist. Was ihn auch anregt, sein inneres Behagen kommt zum Vorschein." â Die Wahlverwandtschaften II, 4"
""Der HaĂ ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr." â Die Wahlverwandtschaften I, 13"
""Denn so ist die Liebe beschaffen, daĂ sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden." â Die Wahlverwandtschaften I, 12"
""Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrĂźnnig macht, im äuĂern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit fĂźhren sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt." â Die Wahlverwandtschaften II, 7"
""Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt." â Die Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebuche"
""Was bin ich denn gegen das All?" â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Verschwiegenheit fordern, ist nicht das Mittel, sie zu erlangen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I"
""Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte." â Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Band 1. 2. Buch, Dreyzehntes Capitel. S. 346, Wer nie sein Brot mit Tränen aĂ"
""Wer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 3"
""Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit fĂźr wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muĂ mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen kĂśnnen. Dieser zueignende Glaube muss ein eigener, dem natĂźrlichen Menschen ungewĂśhnlicher Zustand des GemĂźts sein. [âŚ] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VI â Bekenntnisse einer schĂśnen Seele"
""Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Uns rĂźhrt die Erzählung jeder guten Tat, uns rĂźhrt das Anschauen jedes harmonischen Gegenstandes, wir fĂźhlen dabei, dass wir nicht ganz in der Fremde sind, wir wähnen einer Heimat näher zu sein, nach der unser Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrebt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VII,1"
""Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?" â Wilhelm Meisters Lehrjahre IV,9"
""Spricht man ja mit sich selbst nicht immer, wie man denkt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7"
""Sieht man ein Ăbel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I,7"
""Niemand weiĂ, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewuĂt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VII, Neuntes Kapitel (Lehrbrief), gutenberg.spiegel.de"
""Muss denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?" â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Musik im besten Sinne bedarf weniger der Neuheit, ja vielmehr je älter sie ist, je gewohnter man sie ist, desto mehr wirkt sie." â Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur"
"" Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch FrĂźchte reifen und neue Knospen keimen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengel"
""Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine SchĂźler einlullt." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv. http://www.zeno.org/nid/20004855604"
""Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehĂśren, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und kĂśnnen nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter RĂźcksicht auf das, was uns vom Vergangenen Ăźbrig und bekannt ist, gefĂśrdert werden." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Ein einziges Glied, das in einer groĂen Kette bricht, vernichtet das Ganze." â Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 12"
""Ehe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm." â books.google.com"
""Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der hĂśchsten Kultur vergĂśnnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet." â Wilhelm Meisters Lehrjahre III"
""Die Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen." â Wilhelm Meisters Lehrjahre IV"
""Der Italiener hat Ăźberhaupt ein tieferes GefĂźhl fĂźr die hohe WĂźrde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will KĂźnstler, Meister und Professor heiĂen." â Wilhelm Meisters Lehrjahre VIII, 7"
""Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie." â Wilhelm Meisters Lehrjahre V"
""Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, dass er an die Stelle, wo das unaufgelĂśste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt, das er nicht loswerden kann." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Dem Reinen ist alles rein." â Wilhelm Meisters Wanderjahre III (Bibelzitat aus Titusbrief 1:15)"
""Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!" â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir mĂźssen es in seinen Manifestationen erraten." â Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv"
""Das Menschenpack fĂźrchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fĂźrchten, wenn sie begriffen was fĂźrchterlich ist; Aber jener ist unbequem und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten." â Wilhelm Meisters Lehrjahre"
""Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schĂśnen bunten VĂśgeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen mĂśchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere Ich in uns ihn zu begleiten anreizt." â Wilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch 11. Kapitel"
""Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiĂ sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiĂ sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschĂźtterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden." â Wilhelm Meisters Lehrjahre I"
""Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer. Kunst, Ethisches, Natur"
""Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgĂźltig ankĂźndigen, haben oft die wichtigsten Folgen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""Aufmerksamkeit ist das Leben!" â Wilhelm Meisters Wanderjahre"
""An der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen." â Wilhelm Meisters Wanderjahre II"
""Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken." â Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur"
""Ach, was ich weiĂ, kann jeder wissen â mein Herz habe ich allein." â Die Leiden des jungen Werther â Am 9. Mai 1772"
""Und ich habe [âŚ] gefunden, dass Missverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiĂ seltener." â Die Leiden des jungen Werther â Am 4. Mai 1771"