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April 10, 2026
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"Will mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muĂ in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation."
"Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich."
"was mich aber an meisten aufricht, und guts Muths erhält, ist der gedancke, daĂ sie, liebster Papa, und meine liebe schwester, sich gut befinden â daĂ ich ein Ehrlicher TeĂźtscher bin, â und daĂ ich, wenn ich schon allzeit nicht reden darf â doch wenigstens dencken darf was ich will. das ist aber auch das einzige."
"Mein vatterland hat allzeit den ersten anspruch auf mich."
"Mein liebstes Weibchen, du must dich beĂż meiner RĂźckunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. [âŚ] â 2:ts hat Lichnowsky mich [...] frĂźh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren mĂźssen; [âŚ] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t â den 4:t? â beĂż meinem liebsten weiberl; â"
"komponirt ist schon alles â aber geschrieben noch nicht."
"Das ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So mĂśchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glĂźcklich machen und nicht mein GlĂźck durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genieĂen, bis ich so gut stehe, daĂ ich Weib und Kinder ernähren kann."
"Ich hoffe nicht daĂ es nĂśthig ist zu sagen, daĂ mir an salzburg sehr wenig und am erzb[ischof]. gar nichts gelegen ist, und ich auf beĂżdes scheisse â und mein lebetage mir nicht im kopf kommen liesse, extra eine reise hinzumachen, wenn nicht sie und meine schwester daselbst wären."
"Die orgl ist doch in meinen augen und ohren der kĂśnig aller instrumenten."
"h: stein ist vĂśllig in seine tochter vernart. sie ist 8 halb jahr alt, [âŚ] sie hat genie. aber auf diese art wird sie nichts. [âŚ] sie wird das nothwendigste und härteste und die hauptsache in der Musique niemahlen bekommen, nämlich das tempo, weil sie sich vom jugend auf vĂśllig befliessen hat, nicht auf den tact zu spiellen."
"Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren;"
"Sollst nicht uns lange klagen, // Was alles dir wehe thut. // Nur frisch, nur frisch gesungen! // Und alles ist wieder gut."
"Nimm, bevor die MĂźde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Leben // Meinen Segensspruch."
"Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit VerdrieĂlichkeit wohl den Mann;"
"Bleib hie und lerne schweigen, wo sprechen nicht am Ort."
"Lasset uns des flĂźcht'gen Tags genieĂen, // Gilt's vielleicht doch morgen schon zu sterben!"
"Ich singe gerne, trinke gerne, // Und liebe wohl, geliebt zu seyn."
"Es sinnt Gewalt und List nur dies Geschlecht; // Was will, was soll, was heiĂet denn das Recht? // Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden."
"Ein guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last."
"Das Reich der Dichtung ist das Reich der Wahrheit, // SchlieĂt auf das Heiligthum, es werde Licht!"
"Das GlĂźck ist die Liebe, die Lieb' ist das GlĂźck, // Ich hab' es gesagt und nehm's nicht zurĂźck."
"Am letzten Tage glaubte er sich auĂerordentlich wohl zu befinden, wie er sich aber abends ins Bett legen lieĂ, befiel ihn die EngbrĂźstigkeit so heftig, dass er nach wenigen Minuten, sich und den Umstehenden unvermutet, starb."
"Was ihn bewegt, bewegt; was ihm gefällt, gefällt. // Sein glßcklicher Geschmack ist der Geschmack der Welt."
"Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur fßr dich allein!"
"Welche Freude, wenn es heiĂt: Alter, du bist alt an Haaren, blĂźhend aber ist dein Geist!"
"Was ist ein Held ohne Menschenliebe?"
"TĂśne, frohe Leier, // TĂśne Lust und Wein! // TĂśne, sanfte Leier, // TĂśne Liebe drein!"
"Reiz ist SchĂśnheit in Bewegung."
"ÂťNiemand, sagen die Verfasser der Bibliothek, wird leugnen, daĂ die deutsche SchaubĂźhne einen groĂen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe.ÂŤ Ich bin dieser Niemand; ich leugne es gerade zu. Es wäre zu wĂźnschen, daĂ sich Herr Gottsched niemals mit dem Theater vermengt hätte."
"FĂźr wohlgerathene Kinder kĂśnnen Aeltern nicht zu viel thun. Aber wenn sich ein blĂśder Vater fĂźr einen ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Thorheit."
"Es ist ein Beweis fĂźr die wahre, fĂźr die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns Ăźberall auf das SchĂśne zurĂźckbringt."
"Die Menge auf etwas aufmerksam machen heiĂt: dem gesunden Menschenverstand auf die Spur zu helfen."
"Die beste Anbetung, Prinz, ist dankende Freude."
"Der Rezensent braucht nicht besser machen zu kĂśnnen, was er tadelt."
"Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch."
"Der Begriff ist der Mann; das sinnliche Bild des Begriffes ist das Weib; und die Worte sind die Kinder, welche beyde hervorbringen."
"Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig."
"Wer wird nicht einen Klopstock loben? // Doch wird ihn jeder lesen? Nein! // Wir wollen weniger erhoben // und fleiĂiger gelesen sein."
"Es hat der Schuster Franz zum Dichter sich entzĂźckt. // Was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt."
"Damit er einst was kann von seinen Eltern erben, so lassen sie ihn jetzt vor Hunger weislich sterben."
"Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!"
"Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber."
"Was hätt' ein Weiberkopf erdacht, das er nicht zu beschÜnen wßsste."
"Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war."
"Nicht die Kinder bloà speist man mit Märchen ab."
"Macht denn nur das Blut den Vater?"
"Kein Mensch muss mĂźssen."
"Jeder liebt sich selber nur am meisten."
""Ich fĂźrchte, grad unter Menschen mĂśchtest du, ein Mensch zu sein verlernen."
"Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten."